Zutat: Kombu-Dashi-Granulat (Instant-Brühe)


Kombu-Dashi ist eine Brühe auf Basis der Kombu-Alge und ist somit vegan. Zusammen mit getrockneten Shitake-Pilzen bildet diese Kombination eine sehr schmackhafte vegane Version von dem klassischen Dashi.

Katsuobushi-Dashi ist eine Brühe auf Basis von getrocknetem Bonito (Thunfischart). Der Thunfisch wird auf spezielle Weise, sehr aufwendig getrocknet und geräuchert, dass er am Ende so hart ist, wie ein Stück Holz (sieht auch aus, wie ein Stück Holz). Anschließend wird der Fisch mit einem speziellen Werkzeug in hauchdünne Flocken gehobelt. Die Bonito-Flocken sind auch als Topping für alle möglichen japanischen Gerichte beliebt und man kann sie "einfach so" essen. Die Bonito-Flocken kann man aber eben auch in heißes Wasser geben und zu Katsuobushi-Brühe kochen. Bonito-Flocken in guter Qualität sind meist sehr teuer und für eine gute Brühe benötigt man eine Menge davon. Deswegen greifen viele Leute auf Dashi-Granulat oder Instant-Dashi zurück.

Dashi, der Begriff bedeutet eigentlich nur Brühe, aber damit ist meistens eine Brühe aus Kombu und Katsuobushi-Flocken gemeint. Wollt ihr also klassische Misosuppe kochen, reicht es nicht das Katsuobushi-Granulat als Suppenbasis zu verwenden. Ihr müsst entweder ein Stück getrocknete Kombu-Alge oder eben die selbe Menge Kombu-Dashi-Granulat mit in die Brühe tun.

Es gibt auch Dashi auf Sardinen-, Muschel-, oder Pilzbasis. Für Nudelsuppen kombiniert man auch gerne verschiedene Brühen auch zusammen mit Fleischbrühen. Brühen auf Fleischbasis, wie z.B. Hühner- oder Rinderbrühe wird allerdings (soweit ich weiß) nicht Dashi genannt.

Instant-Dashi wird auch als Würzmittel in verschiedenen Teigrezepten (z.B. für Okonomiyaki oder Takoyaki) verwendet. Der Einsatz von Dashi verleiht den Gerichten einen japanischen Touch, da das Gericht immer ein wenig nach Meer/Fisch schmeckt. Außerdem hebt das natürliche Umami den Geschmack der anderen Zutaten. Es gibt verschiedene Qualitäten von Instant-Dashi. Günstige Varianten enthalten auch zusätzliches Glutamat. Hochwertigere Sorten kommen ohne Zusätze aus.



Rezept: Fruchtige Orangen-Tomatensoße


Ich liebe Tomatensoße seid ich in Nürnberg in einem Pasta-Restaurant gejobbt hatte und dort die Gelegenheit bekam, richtige gute Tomatensoße zu kosten. Davor war Tomatensoße nicht so mein Ding, da ich selbst nicht wusste, wie man eine richtig gute zubereitet und weil ich bis dahin auch sonst keine richtig gute von anderen gegessen hatte.

Die Hauptzutaten für eine gute Tomatensoße sind (nach meiner jetzigen Erfahrung in sizilianischer Küche):
- viele, super reife, gehäutete Tomaten (man ist meist immer zu faul, die Tomaten zu häuten, aber das lohnt sich und macht wirklich einen großen Unterschied)
- zur Unterstützung (weil selbst die Gartentomate nie so super duper reif sind) immer noch Dosentomaten hinzugeben (am besten geschälte Romatomaten). Die sind richtig schön reif und rot und geben eurer Soße noch mehr Geschmack und Farbe
- viel, viel gutes Olivenöl
- Zucker (die Zugabe von Zucker hebt den Tomatengeschmack ungemein. Ich gebe immer mindestens 1 EL Zucker zu einem großen Topf Tomatensoße)
- lange Einkochzeit einplanen. Die Tomatensoße muss mindestens 30 min bis 3 Stunden  (je nach Menge natürlich noch länger)  bei kleiner Hitze einköcheln, nur so können sich die Aromen entfalten und die Soße wird schön dickflüssig und ihr müsst keinen Soßenbinder oder ähnliches verwenden.

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Je nach Art der Tomatensoße variieren die Zutaten natürlich etwas. Vor kurzem habe ich hier ein Rezept für Orange Pasta entdeckt und gleich nachgekocht. Sehr lecker, fruchtig und auch leicht herb. Mal was anderes! Probiert es doch mal aus!

Zutaten für 4 Portionen:
Saft und Fruchtfleisch von 2 Orangen
Orangenschalenabrieb von 2 Orangen
1 Dose Tomaten (z.B. gehäutete Romatomaten)
1/2 Packung passierte Tomaten
5-6 Knoblauchzehen
2 große Zwiebeln
1 EL Zucker
1 Prise Zimt
1 handvoll frischer Basilikum
Chili nach Geschmack
Salz (Ungefähr 1/2 EL) und Pfeffer nach Geschmack

Außerdem beim Servieren:
Etwas Sahne, Schmand oder Ricotta, geröstete Walnüsse (optional), Orangenabrieb, ordentlich Parmesan und viel Basilikum

Zubereitung:
Schritt1: Zuerst den Orangenabrieb von den zwei Orangen runterreiben. Dann die Orangen Schälen. Die gröbsten weißen Teile entfernen und alles zusammen mit der Hälfte des Orangenabriebs in einen Mixer geben und fein pürieren.
Schritt2: Knoblauch in feine Scheiben schneiden oder grob hacken. Zwiebeln in feine Würfel schneiden. Basilikum in Streifen schneiden.
Schritt3: In einer Pfanne reichlich Olivenöl hineingeben und die Zwiebeln anbraten, bis sie glasig sind. Eine Prise Salz dazugeben. Dann den Knoblauch hinzugeben und weiterbraten.
Schritt4: Mit dem Orangenpüree und den Tomaten ablöschen und mit Zucker, Salz, Pfeffer, Zimt und Chili abschmecken.
Schritt5: Die Soße mindestens 30Minuten - 1Stunde einkochen lassen bis sie eine dickflüssige Konsistenz bekommt. Nochmals mit Salz, Zucker, Pfeffer oder Chili abschmecken. FERTIG!

Die Soße sollte fruchtig, leicht süßlich und auch ein wenig herb schmecken. Passt auf mit dem Salz. Zu viel Salz macht die Soße ganz seltsam, retten könnt ihr sie meist nur mit der Zugabe von mehr Tomaten und Zucker.

Ich fülle immer einen Teil von der Soße gleich in Einmachgläser um. Dafür belasse ich die Soße meist vegan. Beim Servieren mit Pasta füge ich meist noch weitere frische Zutaten, wie Käse oder noch mehr Kräuter hinzu.


Weiterverwendung für Pasta:
Schritt6: Einen Schluck Sahne, Schmand oder Ricotta und gehackte, geröstete Walnüsse zu der Soße geben und kurz aufkochen lassen.
Schritt7: Frischgekochte Pasta hinzugeben, geriebener Parmesan, zusätzlicher Orangenabrieb und noch etwas mehr frischen Basilikum hinzugeben.
Schritt8: Warten, bis die Soße in die Nudeln eingezogen ist. Mit mehr Parmesan und etwas Olivenöl garnieren und sofort servieren!


Seid ihr auch ein so großer Tomatensoßen-Fan, wie ich? Schreibt mir von eurer Lieblings-Soße! :D


Snack: Noriten Kogashi Shoyu "Daiko Shokuhin", Nori Tempura


Diese Packung mit Nori-Tempura habe ich in einem Asialaden entdeckt. Da ich Nori liebe und generell total auf gewürzte Noristnacks stehe, habe ich diese Packung gekauft. Es handelt sich um Nori in Tempurateig mit Sojasoßengeschmack.

Um es gleich vorweg zu sagen, leider hat mich das Produkt nicht überzeugt. Das Noritempura ist sehr fettig und schwer. Man kann nicht viele davon essen. Sie sind zwar knusprig, aber nicht fluffig, sondern eher hart. Für meinen Geschmack ist viel zu wenig Nori und viel zu viel Teig enthalten. Der Sojasoßengeschmack ist leicht süßlich und okay, aber auch nicht besonders gut.


Fazit: Alles in allem kann man das Produkt schon essen, aber da es so fettig (viel fettiger, als normale Chips zum Beispiel) schmeckt, habe ich fast 4 Tage gebraucht, um die Packung leer zu bekommen. Snacks halten bei mir eigentlich nie so lang XD Ich würde das Produkt nicht nochmal kaufen.

Hat jemand von euch Erfahrungen mit diesem Produkt gemacht? Schreibt mir einfach! ;)




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