NEWS: Nudeln auf Knopfdruck - mein neues Kochbuch!


 Ich bin gerade sehr aufgeregt und freue mich gerade total, dass ich euch endlich von meinem Projekt erzählen kann, an dem ich das letzte Jahr, genau genommen seit dem ersten Lockdown, sitze. Am Anfang wollte ich nur ein kleines Rezeptheft machen und die paar Rezepte aufschreiben, die ich im Laufe der Jahre gesammelt habe. Aber je länger ich an dem Buch saß, desto umfangreicher wurder es und desto mehr wollte ich noch unbedingt mit reinnehmen.

Jetzt hat es über 200 Seiten voller Rezepte, Tipps und Tricks rund um das Nudeln mit einem Pasta Extruder. Ihr findet dort viele Rezepte, die es hier auf dem Blog schon kostenlos gibt, aber noch viele viele mehr und teilweise überarbeitet. Es gibt vegane und glutenfreie Optionen und natürlich auch Rezepte für ostasiatische Nudeln! Alles mit Illustrationen und Fotos. Da das alles so umfangreich geworden ist, hat mit Lena Dirscherl von KATENA beim Layout unterstützt!

Hier könnt ihr einen kleinen Blick reinwerfen und ihr könnt es auch schon vorbestellen!
Wie genau könnt ihr hier nachlesen: Nudelbuch vorbestellen.



 

 Alle bisherigen Rezepte auf dem Blog zum Thema Pastamaker findet ihr weiterhin unter dem Schlagwort "Pastamaker".

Sobald das Buch gedruckt und da ist, zeige ich euch auch nochmal richtige Fotos! ^^


Rezept: Wie man aus Spaghetti Ramennudeln macht


Ich habe mal einen Test gestartet und zwar hatte ich diesen Tipp schon öfters im Internet gelesen und wollte das mal ausprobieren. Angeblich kann man Spaghetti zu Ramennudeln verwandeln, indem man sie einfach mit einem Teelöffel Natron kocht. Genau das habe ich getestet.

Ich habe ein Packung Spaghetti genommen und einen Teelöffel Natron und etwas Salz ins Kochwasser gegeben. Der Geruch beim Kochen erinnert mich auf jeden Fall stark an Kansui-Nudeln und es roch wirklich so ähnlich, als würde ich meine frischen Ramennudeln kochen. Die Farbe der Spaghetti ist auch etwas dunkler geworden. Man soll die Nudeln wohl auch etwas länger, als auf der Packung steht kochen, sodass sie nicht mehr den typischen Spaghetti-aldente-Biss haben. Ungefähr 2 Minuten länger.



Das Endergebnis war allerdings trotzdem etwas... hmm komisch? Also zumindest, wenn man frische Ramennudeln kennt ist das irgendwie trotzdem nicht dasselbe. Zumindest kommt es an Ramen geruchlich und geschmacklich etwas näher ran, als pure Spaghetti XD. Aber ich kann mir vorstellen, dass man mit dünenren Spaghetti oder vielleicht sogar Eiernudeln ein noch besseres Ergebnis erzielen kann? Oder wie wäre es, wenn man Mienudeln, die aber nicht mit Kansui versetzt sind in Natronwasser kocht? Fragen über Fragen für die ich noch keine Antwort habe, aber zumindest einen Test wäre das wohl wert! :)


Habt ihr das auch schonmal ausprobiert? ^^
 
 



Zutat: Tempeh, fermentierte Sojabohnen


Ich zeige euch hier mal ein Produkt, was ich erst vor einem halben Jahr oder so für mich entdeckt haben. Dabei ist von Tempeh die Rede. Tempeh ist eine indonesische Spezialität und besteht aus geschälten und gekochten Sojabohnen, die dann mit einer Edelpilzkultur geimpft und dann in einem Behälter gereift bzw. fermentiert werden. Das Ergebnis ist ein fester Block, der mit einem weißem, weichen Flaum umhüllt ist. Die Pilzkultur riecht und schmeckt ähnlich wie Camembert.

Wenn man Tempeh gekühlt kauft sind die Pilzkulturen noch aktiv, d.h. es kann nachreifen und riecht und schmeckt nach einer Weile immer intensiver. Richtige Kenner und natürlich ganz viele Indoneser essen Tempeh eher würzig und reif. Für Anfänger ist der ganz junge am besten geeignet. Da ist der Geschmack leicht nussig und ist sehr mild.

Bei tiefgefrorenem Tempeh, sowie bei eingeschweißtem Tempeh (der ist meist pasteurisiert, also wurde erhitzt) leben die Pilzkulturen nicht mehr, sodass der Tempeh nicht mehr nachreifen kann.

Nachgereifter Tofu schmeckt säuerlich und manchmal auch sehr scharf und intensiv, ähnlich wie sehr reifer Käse. Manchmal bekommt er auch dunkle Flecken (ich habe jedoch gelesen, dass dies ein Teil der Pilzkultur ist und kein schlechter Schimmel).


Die einfachste Art Tempeh zu essen ist es zu frittieren. Auch in dünne Scheiben geschnitten und scharf angebraten ist er sehr lecker. Man kann ihn auch vorher marinieren und dann im Ofen backen. Oder man paniert ihn und frittiert ihn danach. Auch als Tempura ist es in Indonesien sehr beliebt. Es gibt übrigens mittlerweile Tempeh auch aus anderen Hülsenfrüchten, wie etwa Kichererbsen-Tempeh oder Lupinen-Tempeh oder Erdnuss-Tempeh. Diese Produkte findet man meist im Bioladen. Den normalen Tempeh aus Sojabohnen findet man auch im Asialden oder in kleinen Manufakturen, wie dem Sojahaus Setia in Nürnberg.

Ich muss gestehen, dass ich mittlerweile Tempeh liebe und alleine so einen halben Block Tempeh verdrücken kann. Der perfekte Dip zu Tempeh ist eine Mischung aus Kecap Manis (das ist eine süße indonesische Sojasoße) und Sambal Oelek (eine indonesische Chilipaste). Zur Not kann man auch Sriracha stattdessen nehmen. Die Süße von der Sojasoße haromniert perfekt mit der Schärfe und dem Tempeh. Dazu passen Nudeln oder Reis perfekt :D

Habt ihr schonmal Tempeh gegessen? Seid ihr auch so ein großer Fan davon, wie ich?




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