Lustige Charaben (Character Bentos) von einer Mutter an ihre Tochter

Ich habe vor kurzem von dem langjährigen Blogleser Klaus *wink* den Hinweis zu diesem Artikel von Rocketnews24 erhalten und möchte ihn euch natürlich nicht vorenthalten.

In diesem Artikel geht es vordergründig um eine alleinerziehende Mutter mit dem Namen Kaori, die ihre pubertierende (anscheinend etwas rebellische und zickige) Tochter über Bento zu erziehen versucht. Erziehen ist vielleicht etwas übertrieben. Sie ermahnt ihr Kind mit Bentoboxen, wenn es etwas noch nicht erledigt hat. Wie z.B. Aufräumen oder Lernen etc. Die Tochter mag anscheinend diese Charabens überhaupt nicht und die Mutter macht sich ihren Spaß daraus.

Hier mag man sich jetzt fragen, warum die Tochter jeden Tag brav so ein Bento mitnimmt und sich dann später darüber aufregt, aber naja XD. Sie sollte groß genug sein, um ihr eigenes Bento zu machen, aber das ist ihr anscheinend wiederrum zu viel Arbeit! ^^ Selber schuld ;)

Auf jeden Fall fand ich einige Bentos ziemlich witzig und erinnert etwas an diese Shikaeshi-Bento (Rachebentos von Ehefrauen an ihre Männer). Ich würde das nicht zu ernst nehmen.

Hier sind meine Favoriten:

In diesem Bento pinselt Totoro wohl die Worte "Geh zu Fuß". Anscheinend möchte die Tochter immer von der Mutter mit dem Auto in die Schule gebracht und wieder abgeholt werden. Dass das zeitlich nicht geht, hat die Mutter anscheinend schon oft erklärt, was die Tochter aber trotzdem nicht davon abhält darüber zu jammern und es zu fordern. Das Bento fordert also die Tochter, dass sie zu Fuß gehen soll.


In diesem Bento steht geschrieben "Müll gehört in den Mülleimer". Das Ei ruft sowas wie "Schmeiß ihn (den Müll) raus!". Die Mutter möchte ihre Tochter daran erinnern, dass sie ihren Müll zu hause nicht einfach so rumliegen lassen soll, sondern in den Mülleimer werfen sollte. XD


Diese Mona Lisa soll die Tochter daran erinnern, dass sie endlich anfangen soll für die Schule zu lernen.


Und das ist auch total fies: Die Mutter erinnert ihre Tochter daran, dass in 2 Tagen der Test ansteht und sie sich endlich darauf konzentrieren soll. Anscheinend hat die Tochter wohl immer noch keine Anstalten gemacht zu lernen und die Mutter wollte noch etwas Druck ausüben. ^^


Ich finde das ist wieder ein sehr gutes Beispiel um zu zeigen, wieviel Bedeutung und Message Japaner (vor allem Mütter und Ehefrauen) in den Inhalt ihrer Bentoboxen stecken. Viele würden jetzt sagen, dass das wahrscheinlich viel zu übertrieben ist.

Und sicherlich ist nicht bei jedem Japaner so. Ich glaube aber, dass es schon auf die allgemeine Mentalität zutrifft. Man ist nie so richtig direkt, was Gefühle angeht und versucht es über verschiedenste andere Wege zu zeigen. Der indirekte Weg ist manchmal sogar gefühlvoller

Allein diese Video zeigt doch schon, dass das Thema wohl so viel Gewichtung hat, dass man es sogar für Werbung nutzen kann. Werbung soll ja so viele Menschen wie möglich ansprechen und das scheint wohl gelungen zu sein.


Die Werbung ist für einen Japanischen Gaskonzern und der Slogan geht ungefähr so "Wir helfen bei der Zubereitung des Essens, dass Familien zusammen bringt - Tokyo Gas"

Wie ist eure Meinung zu diesem Thema? Weiß jemand zufällig, ob das in Japan wirklich so einen Stellenwert hat? Würde mich sehr interessieren! :) Falls ich einige Sachen falsch übersetzt haben sollte, könnt ihr mich auch gerne berichtigen, da ich es vom englischen ins deutsche übersetzt habe. :)



Bento# 162: Frühlingsrollen und Teriyaki-Karotten, Gastbeitrag beim Rezeptkasten der Erdbeerlounge


Dieses Bento habe ich anlässlich meines Gastbeitrages beim Rezeptkasten (eine Food-Unterseite vom Erdbeerlounge-Portal). Im Gastbeitrag gibt es ein paar Infos über mich und meinen Blog, außerdem zeige ich anhand von 2 verschiedenen Bentoboxen (einmal etwas traditioneller mit Reis in einer Holzbox und einmal ganz westlich mit Pasta in einer Tupperbox), wie man sich sein Mittagessen zubereiten kann.

Schaut doch mal vorbei und sagt mir, wie ihr den Beitrag findet! :)

Ich wurde ja bezüglich Bento und meines Bentobuches schon öfters von der Presse angesprochen. Mir ist aufgefallen, dass viele das Thema Bento gerne als "total tollen gesunden neuen Trend aus Japan" verkaufen wollen. Das ist mir immer etwas zuwider, denn Trends kommen schnell auf, verschwinden aber auch schnell wieder. Das will ich auf jeden Fall verhindern, schließlich will ich dieses Hobby noch länger betreiben, ohne irgendwann als "out" zu gelten oder ähnliches. Das schlimmste Beispiel ist ja der Bubbletea, dessen Ruf wegen dem aufgebauschten Hype total zerstört wurde. Ich hoffe, dass ich mit diesem Beitrag etwas sachlicher an das Thema Bento rangegangen bin und man die Hintergründe etwas besser versteht.

Erst kürzlich bei meiner Bachelorausstellung wurde ich von einem Reporter der Nürnberger Zeitung interviewt. Er fragte mich auch ob das Bento wohl gesünder wäre als eine normale deutsche Brotdose, was ich ausdrücklich verneint habe. Es mag abwechslungsreicher sein und z.B. gesünder als Fertigessen, Imbissessen oder manchmal auch Mensaessen, ja, aber ob etwas gesund ist oder nicht liegt doch beim Inhalt der Box und an der Person. Je nachdem, was sie z.B. verträgt oder nicht etc. Und auch ein einfaches belegtes Brot kann lecker und gesund sein.

Naja jedenfalls hat der Reporter trotzdem in dem Artikel geschrieben, dass Bento wohl auch gut für die Figur und zum Abnehmen wäre XD Der Artikel war aber ansonsten ganz gut geschrieben (ich hab ihm auch extra nen Infozettel mitgegeben), weshalb man solche Sachen wohl in Kauf nehmen muss.

In diesem Sinne wünsch ich euch viel Spaß beim Lesen meines Gastbeitrags! Ich freu mich über Feedback und eure Meinung, wie ihr das seht! :)



Japan in your Pocket! Eating in Japan, illustriertes Handbuch zur japanischen Küche


Dieses Buch habe ich jetzt schon eine ganze Weile und ich liebe es darin zu schmökern. Es hat ein sehr kompaktes Format und passt in jede Hosentasche, denn dafür ist es konzipiert. Mit vielen leicht verständlichen Illustrationen findet man alles, was man über die japanische Küche wissen muss. Vor allem dann, wenn man sich gerade in Japan befindet.

Es gibt insgesamt 10 Kaptiel:
Appearance of Restaurants
Dining Out
Traditional Cuisine
Rce Dishes & Pickles
Noodle Dishes
Seasonal & Regional Cooking
Confectionery & Drinks
Ingredients & Seasonings
A few simple Recipes
Supplement

Zum Beispiel werden im Kapitel "Appeareance of Restaurants" wird beschrieben, wie die verschiedenen Restaurants von außen aussehen, damit man sie leicht findet. Hier z.B. ein Soba-ya, also ein Sobanudel-Restaurant oder ein Tonkatsu-ya, einen Laden spezialisiert auf japanische Schnitzel.

Das untere Bild beschreibt wie Soba & Udon serviert werden können (also z.B. kalt oder als Suppe etc.), wie man das isst und wie man so etwas bestellt.


Im oberen Bild wird im Kapitel "Traditional Cuisine", also traditionelle Küche das sehr edle Kaiseki-Essen beschrieben. Zu wievielen Teilen es besteht und wie es serviert wird. Es gibt auch Tipps, wie man sich zu Tisch benehmen sollte.

Das Selbe gilt natürlich auch für Feiern mit Freunden oder Geschäftspartnern.


Über Shokado-Bento gibt es auch einige Infos, ebenso über das traditionelle Neujahrsbento "Osechi Ryori". Und der Rezepteteil ist ebenfalls ziemlich cool! Einfache, klassische Rezepte wie Yakitori, Nikujaga werden in kleinen Schritten erklärt.

Sehr interessant fand ich auch das Kapitel über die regionalen Geschmacksunterschiede. In Hokkaido und Tohoku benutzt man sehr oft Sojasoße und Zucker um einen kräftigen Geschmack zu erzeugen. In der Kanto-Region kocht man sehr scharf und benutzt ebenfalls viel Sojasoße, weshalb die Speisen meist sehr dunkel sind. In der Kansai-Region mag man es milder und würzt öfters nur mit Salz um die Originalfarbe der Zutaten zu erhalten. In der Kyushu-Region ebenso wie in Okinawa basieren viele Speisen auf Schweine- oder Hühnerbrühe und in der Kyushu-Region würzt man süßer, als in der Kanto-Region.


Fazit: Dieses Buch ist eine wahre Fundgrube an Wissen. Am Besten gefällt mir, dass es so leicht verständlich und das Format so handlich ist. Ich kann es nur jedem empfehlen! Es gibt noch weitere Bücher aus der Reihe mit Titeln wie "Livin Japanese Style", "Festivals of Japan" oder "Salaryman in Japan".

Das Buch gibt es nur auf Englisch und man bekommt es nicht so einfach. Eventuell wird es nicht mehr gedruckt? Ich habe es gebraucht auf amazon gekauft. Mit knapp 20€ ist es nicht ganz billig, dafür aber echt lehrreich und nützlich!


Rezept: Zucchini mit Ramen-Panade


Heute gibt es etwas zum Knuspern! :) Als ich das Rezept auf cookpad gesehen habe, musste ich es einfach selbst austesten. Die Idee fand ich einfach toll und witzig! Ramennudeln als Panade, wie genial ist das denn? :D

Anders als im Rezept habe ich Zucchini verwendet. Ihr könnt jedes andere Gemüse verwenden, welches schnell gart. Da die Panade sehr schnell braun wird, sollte man es nicht zu lange in der Pfanne erhitzen. Als Panade zu Korokke, Shrimpburgern, anderen Bratlingen oder Tofu kann ich mir das ebenfalls sehr gut vorstellen.

Zutaten für 2 Personen:
1 Zucchini
2 Packungen Instant-Ramen
Mehl und Ei für die Panade


Schritt1: Ramenpackung aufmachen und die Gewürzpäckchen daraus entfernen. Die Nudeln könnt ihr jetzt direkt in der Packung mit der Hand zerkleinern, indem ihr die Packung zusammen drückt.

Ich habe Instantramen der Marke Nissin genommen, die fand ich ganz ok und man findet sie auch in jedem Supermarkt. Wenn man möchte kann man etwas von dem Gewürzpulver oder von den Trockenkräutern dazumischen, damit es noch mehr nach der Ramensorte schmeckt, die man gekauft hat. Wer lieber auf Glutamat verzichten möchte würzt einfach selbst. Es reicht schon, wenn man es leicht salzt und mit Paprikapulver würzt.

Ein weiterer Tipp: Es funktioniert auch mit anderen asiatischen Weizennudelsorten, muss also kein Instant-Ramen sein! Mit Pasta oder Reisnudeln habe ich es noch nicht probiert.


Schritt2: Nun die Zucchini in längliche, breite Scheiben schneiden und wie gewohnt panieren. Also zuerst Mehl, dann geschlagenes Ei, dann die zerbröselten Ramennudeln.

Damit es besser hält habe ich die Zucchini zweimal in Mehl und in Ei gewendet. Also Zuerst Mehl, dann Ei, dann wieder Mehl, dann Ei und dann erst die Nudeln.


Schritt3: Jetzt ausreichend Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zucchinischeiben bei mittlerer Hitze goldgelb heruasbacken und gut auf Küchenpapier abtropfen lassen. FERTIG! :D


Ich finde das Ergebnis lässt sich schon sehen! Es schmeckt total knusprig und hat leichtes Ramenaroma. Da ich meine Zucchinischeiben eben zweimal in Ei und Mehl gewendet habe, war der Eigeschmack etwas dominant.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Tempurateig oder Bierteig als Grundteig vor dem Wälzen in den Nudelbröseln eine gute Alternative ist, da sie etwas dezenter schmecken. Das passt vielleicht noch etwas besser zu Ramen.

Serviert habe ich sie mit einer selbstgemachten Süßsauersoße. Man kann bestimmt auch Ketchup, Tonkatsusoße oder gekaufte Süßsauersoßen nehmen. :)


Hat jemand schonmal mit Ramen paniert? :D Solltet ihr auf jeden Fall mal probieren! ^^


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