Takoyaki Kartoffelchips von Jack'n'Jill


Diese Packung mit Takoyaki-Chips habe ich in einem Asialaden in Berlin gefunden. Kurioserweise gab es sogar noch eine Version mit Sashimigeschmack (oder war es Nigiri?). Also habe ich eine Packung aus Neugier mitgenommen.

Die Chipspackung war relativ groß und gekostet hat sie glaub ich zwischen 2 und 3€, also eigentlich nicht günstig. Auf der Rückseite steht noch eine Anleitung und zwar gibt es eine extraverpackte Takoyaki-Gewürzmischung. Die Muss man zu den Chips geben und dann den Beutel schütteln.

Als ich die Chipstüte geöffnet hab, war ich echt ziemlich negativ überrascht. Es gab nicht nur eine einzeln verpackte Gewürzmischung, nein die Kartoffelchips waren auch nochmal extra verpackt. Die Chipspackung war ungefähr zwei Drittel so groß, wie die Originalpackung. Total klein.

Dann mach ich die Chipstüte auf und merkte, dass diese ebenfalls nur zu zwei Dritteln mit Kartoffelchips gefüllt sind. Die Portion war wirklich winzig. Die Gewürzmischung selbst hat mich auch enttäuscht, sie war einfach nur ein feines weißliches Pulver und schmeckte irgendwie süß-säuerlich, aber auf keinen Fall nach Takoyaki.

Ich gebe also Chips und Gewürze wie vorgesehen in die große Tüte, mache zu und schüttele vorsichtig. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass ich Hälfte der Chips zerkleinert hab. Geschmacklich muss ich ehrlich sagen, haben mir die Chips ohne diese Gewürzmischung besser geschmeckt. Es war jetzt ganz komisch süß-säuerlich und soll eventuell an japanische Mayo erinnern. Aber Takoyaki ist doch noch viel mehr. Wo sind die Algenflocken, wo sind die Frühlingszwiebeln, wo ist das Bonito und der Ingwer? Und vor allem wo ist der Oktopus?!?


Fazit: Ich kann diese Produkt auf keinem Fall empfehlen! Die Portion ist winzig und der Preis viel zu teuer. Man bekommt für den Preis mehr Müll, als Chips. Auf dem letzten Foto seht ihr die komplette Chipsportion in meiner Reisschale. Die Chips schmecken nicht nach Takoyaki. Die Idee, dass man das Gewürz selbst zugeben und schütteln soll, ist mehr als dämlich, denn dadurch brechen sehr viele Chips und man hat mehr Brösel, als man wollte. NICHT KAUFEN!

P.s.: Welche Chips ich aber emfpehlen kann sind die Meme-Chips mit Cheesburger, Chili oder Pizza-Geschmack. Die schmecken wirklich so, wies draufsteht.



Bento #172: Panierter Blumenkohl, Kiwibeeren und Noristerne


Letztes Wochenende machte ich einen Ausflug in den Tierpark und mit dabei war auch dieses Bento. Das Wetter war echt herrlich, genau richtig für eine Lunchbox! Gepackt habe ich es in meiner kleinen Bambus-Sandwich-Bentobox. Da wir noch etliche Snacks dabei hatten und uns außerdem danach noch ein Eis gönnen wollten, war die Größe genau richtig.

Inhalt der Bentobox:
Reis mit Furikake und Nori-Sternen, Cocktailtomaten, Kiwibeere, Brombeere, Blumenkohl-Nuggets mit Miso-Mayo, Tonkotsusauce und mit Frühlingszwiebeln.

Kleiner Tipp:
Bei solchen Bambusboxen ist es ratsam etwas Backpapier oder Butterbrotpapier als Unterlage zu nehmen, um das Holz nicht zusehr zu bekleckern. Ich lege auch gern noch eine Lage davon direkt auf das Essen, damit es nicht direkt mit dem Deckel der Box in Berührung kommt.

Da die Box für normale Bentoverhältnisse ziemlich hoch ist (ist ja schließlich für Sandwiches und Onigiri gedacht), habe ich unter den Kiwibeeren und der Brombeere noch mehrere Cocktailtomaten getan. So kommen die Früchte besser zur Geltung! :)


Hier auch nochmal ein kleines "Beweisfoto". Das Bento sieht noch genauso hübsch aus, wie zuhause in meiner Küche, obwohl ich es bereits durch die halbe Stadt und durch den halben Zoo geschleppt hab! :) Und lecker war es ebenfalls ;) Der panierte Erdnuss-Blumenkohl ist zwar nicht mehr knusprig, aber trotzdem noch sehr lecker und würzig.





Rezept: Panierte Blumenkohl-Nuggets mit Erdnuss, Miso und Honig


Das war mein Abendessen vor einigen Tagen. Ich hatte es auf Instagram gepostet und bekam daraufhin mehrere Aufforderungen das Rezept zu posten. Also hier ist es! :) Inspirert wurde ich von den Veganen Cauliflower Buffolo Wings Rezepten, die im Netz herum schwirrten, da ich Blumenkohl liebe!


Mein Gericht ist nur inspiriert davon, da ich nicht alle Zutaten im Haus hatte und es bei mir schnell gehen musste, hab ich etwas eigenes daraus gemacht.

Zutaten:
1/2 frischer Blumenkohl
2 -3 Tassen Mehl
Wasser oder Milch
1 handvoll Erdnüsse
1 EL Sesam
1 TLBackpulver
2 TL Knoblauchpulver
3 TL Honig
1 EL Miso
1 EL Sojasauce
1 TL Chilipulver oder Paprikapulver
Salz nach Geschmack

Zubereitung:
Schritt1: Blumenkohl in mundgerechte Röschen schneiden, waschen und abtropfen lassen. Erdnüsse grob hacken.
Schritt2: In einer Schüssel aus dem Mehl, Backpulver und etwas Wasser einen dickflüssigen Teig herstellen. Er sollte so dickflüssig sein, dass er nicht so einfach vom Blumenkohl runterfließen kann.
Schritt3: Erdnüsse hinzugeben und dann den Teig mit Miso, Honig, Sojasauce, Chilipulver und Salz würzen.
Schritt4: Jetzt kommen die Blumenkohl-Röschen hinzu. Alles gut vermengen.
Schritt5: Blumenkohlröschen einzeln auf ein Backblech legen. Etwas Teig mit den Erdnussstückchen eventuell noch zusätzlich auf die Röschen träufeln. Dann alles mit Sesam und etwas Salz bestreuen, sowie etwas Öl darüber träufeln. Alles goldgelb und knusprig backen, zwischendurch einmal wenden (ich nehme immer 180Grad bei mittlerer Schiene). FERTIG! 

Miso-Mayo-Senf-Soße:
Für die Soße habe ich folgende Zutaten zusammengerührt.
1 TL Miso
1 EL Reisessig
1 TL körniger süßer Senf
1 EL Mayo
Salz und Pfeffer

Zusätzlich habe ich noch Tonkatsu-Sauce und reichlich Frühlingszwiebeln über die Blumenkohl-Nuggets geträufelt, das gibt dem Gericht wirklich nochmal so den letzten Kick! :)


Die Panade ist nicht super knusprig, also wundert euch nicht. Ich denke das liegt daran, weil ich Miso in den Teig gegeben hab. Ähnlich wie bei diesen veganen Chicken Wings könnt ihr auch den Teig nur mit trockenen Gewürzen anrühren (Erdnüsse können trotzdem rein) und dann Backen und danach das Ganze nochmal mit der Miso-Honig-Sojasoßen-Öl-Mischung wälzen und kurz weiterbacken, bis alles karamellisiert. Aber ich war schlichtweg zu faul ^^°...

An sich geben die
Erdnüsse hier schon den nötigen Crunch. Statt Erdnüssen könnt ihr es auch mal mit Mandeln oder Cashewkernen versuchen. Ist bestimmt auch sehr lecker!
Statt im Backofen, könnt ihr natürlich auch versuchen den Blumenkohl in der Pfanne auszubacken.




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