Kari Kari Ume / Knackige Mini Umeboshi


Kari Kari Ume gehören zu den Umeboshi (eingelegte japanische Pflaumen). Im Gegensatz zu normal großen Umeboshi sind sie viel kleiner und knackig im Biss. Ich habe öfters Kari Kari Ume in Bentos von Japanern gesehen und wollte sie ebenfalls mal ausprobieren. Gefunden habe ich die Pflaumen in einem japanischen Supermarkt (Distrikt 1, Ho Chi Minh City) während meines Vietnam-Urlaubs 2015, aber ich denke ihr könntet auch in den Asialäden in Düsseldorf oder München Glück haben.

Normale Umeboshi (meist so Groß wie Zwetschgen) findet man mittlerweile in jedem größeren Bioladen von der Marke Arche in jeder Stadt (sogar in der Kleinstadt, in der meine Eltern wohnen). Allerdings kostet die Packung dann auch 10€ *hust*. Etwas günstiger bekommt man Umeboshi in Asialäden.

Geschmacklich sind die Kari Kari Ume eine Mischung aus Umeboshi (also sauer, salzig, leicht fruchtig und mit Kern) und diesen roten Cocktailkirschen (das sind diese übelst süßen, chemisch wirkenden Kirschen, die man ab und zu auf Torten oder Cocktails bekommt). Finde ich jedenfalls. Die Farbe ist auch ziemlich intensiv rot, weshalb ich davon ausgehe, dass sie auch mit Lebensmittelfarbe nachgeholfen haben. Normalerweise erhalten Umeboshi ihre rote Farbe durch die Zugabe von roten Shisoblättern. Die Pflaume selbst ist nämlich grün.



Kari Kari Ume werden in Japan auch einzeln verpackt, wie Bonbons, als Snack angeboten. Ich persönlich mag den Geschmack von normalen Umeboshi lieber, aber sie machen sich auf jeden Fall sehr gut im Bento! Wer Umeboshi mag, kann gerne mal Kari Kari Ume probieren! :)


Verwendet habe ich Kari Kari Ume bereits hier in diesem Tofu-Karaage-Bento. Habt ihr diese Pflaumen schonmal gegessen oder irgendwo gesehen? :)



Take Don - Donburi-Restaurant / Japanische Reisgerichte, München


Als ich vor einigen Jahren vom Take Don hörte, wollte ich schon dahin. Leider hat es bis vor kurzem nie zeitlich geklappt, da der Laden nur bis 16:00 Uhr geöffnet hat. Bei meinem letzten München-Besuch war es aber endlich soweit! Nach einem ausführlichen Stadtbummel, machten wir uns also hungrig zum Take Don in der Erzgiessereistrasse 32, 80335 München.

Das Restaurant bietet sogenanntes Donburi an. Das ist eine japanische Speise, bei dem man eine große Schale mit Reis bekommt, welche mit weiteren Beilagen bedeckt ist. Das kann natürlich alles sein. Es gibt allerdings einige Varianten, die so beliebt sind, dass sie zu Klassikern geworden sind und deren Zusammensetzung genau festgelegt ist. Z.B. Gyudon (mit Rindfleisch), Katsudon (mit paniertem jap. Schweineschnitzel und Ei), Oyakodon (mit Hühnchen und Ei) oder Tendon (mit Tempura und spezieller Tendon-Soße).

Das Takedon bietet täglich 3 Donburi-Gerichte an. 2 davon sind immer mit Fleisch oder Fisch, eins ist vegetarisch bzw. vegan. Alle Gerichte kosteten 7,50€. Mit 1€ Aufschlag bekommt man eine größere Portion. Für 0,50€ weniger bekommt man eine kleine Portion. Zu jedem Gericht bekommt man standardmäßig einen kleinen Salat vorab gereicht.

Als wir das Restaurant besuchten gab es Gyudon (Rindfleisch mit Zwiebeln), Reis mit kleinen Fleischflanzerln (Hackbällchen) in Tomatensoße und die vegane Variante mit Tofu, gebratenem Gemüse, Seetang in einer Sesamsoße.

Das Restaurant selbst ist in einem hellen Orange gestrichen und relativ klein. Man sitzt auf hohen Hockern an hohen Tischen. Ich fand es aber trotzdem sehr angenehm. Die Bedienung ist sehr flott und es wird einem sofort der Salat hingestellt, sobald man sich hingesetzt hat.


Wir entschieden uns für das vegane Donburi und wurden nicht enttäuscht! Es war richtig, richtig lecker! Der Reis war etwas safitger gekocht (als man es z.B. bei Sushi oder Onigiri kenn). Die Sesamsoße war super würzig und die Algen (Wakame) haben perfekt zu dem Tofu und den Edamame gepasst. Ich hatte es sogar ein bisschen bereut, dass ich nicht die größere Portion bestellt hatte. Der Salat war auch sehr lecker. Das Dressing war richtig gut gewürzt!

Fazit: Wer zur Mittagszeit in München unterwegs ist, sollte unbedingt mal ins Take Don vorbeischauen! Die Gerichte sind alle sehr frisch, hochwertig und mit viel Liebe gekocht. Das Personal ist sehr nett! Neben oben genannten Klassikern gibt es auch eher unbekannte Kreationen, die für viel Abwechslung sorgen. Ich würde jederzeit nochmal dahingehen! :)

War jemand von euch schon dort, wie fandet ihr das Take Don? 





Bento #168: Tofu-Karaage, Avocado, Umeboshi und Ingwerreis


Es gibt wieder gefüllte Bentoboxen! :D Die Box ist ordentlich groß (1000ml), da muss man schon richtig Hunger haben, um sie zu schaffen. Sie ist daher die perfekte Männerbox, auch wegen ihres schlichten Looks.

Inhalt der Bentobox:
Oben: Pak Choi in Knoblauch gebraten, Cocktailtomaten aus dem Garten, Tofu-Karaage, Frühlingszwiebeln und Zitrone
Unten: Ingwerreis, Rucola, Avocado und kleine Umeboshi

Rezept Ingwerreis:
Einfach Reis wie gewohnt waschen und die normale Wassermenge hinzugeben. Danach kommen dann 3 bis 5 Ingwerscheiben, etwas Brühpulver (am besten eine asiatische) und 1 - 2 EL Sojasoße hinzu. Kurz vermischen und wie gewohnt kochen. Wenn der Reis fertig ist, die Ingwerscheiben entfernen. Ich hab natürlich alles in einem Reiskocher gemacht! ;) Der Reis duftet dann sehr aromatisch und ist leicht würzig. Am Besten schmeckt es mir übrigens mit Jasminreis.


Die Avocado habe ich übrigens mit einem kleinen Teelöffel portioniert. Da geht ganz einfach! :) Einfach mit dem Löffel kleine Halbkugeln herausstechen.




Kleines Update:
Wie ihr gemerkt habt, bin ich in letzter Zeit nicht wirklich zum Bloggen gekommen. Das liegt daran, weil ich gerade mitten in einem Umzug bin und generell sehr viel unterwegs.
Pluspunkt: In der neuen Wohnung habe ich endlich einen Backofen! :D Ich hoffe, dass das bald vorrüber ist, ich in der neuen Wohnung Internet habe und dann auch wieder aktiver bloggen kann! (im Moment bin ich zu Besuch bei meinen Eltern, dewegen gibt es einen Schwung neuer Blogposts!) :)


 

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