Review: Foodbox von Marley Spoon

Durch Zufall bekam ich von der lieben Glasmond einen Gutschein für eine kostenlose Foodbox von Marley Spoon. Vielen vielen Dank nochmal! :) Einige haben mich gefragt, ob ich nicht meine Erfahrungen zu solchen Food-Services teilen könnte: Los gehts!

Das Prinzip ist warscheinlich bei jeder Box anders/ähnlich (es gibt ja mittlerweile einige solcher Food-Boxen von verschiedenen Anbietern). Bei Marley Spoon ist es so, dass man sich zuerst einen Online-Account anlegen muss. Darin muss man seine Bank- oder Paypal-Daten angeben und kann sich dann eine Box bestellen. Man bekommt pro Woche eine Box, die entweder jeweils 3 Gerichte für 2 Personen beinhaltet oder 2 Gerichte für 4 Personen (soweit ich mich erinnern kann). Das Ganze ist als Abo gedacht, allerdings kann man es so einstellen, dass man entweder bestimmte Wochen überspringt oder explizit nur eine Box bestellt.

Ich bestellte eine vegetarische Box mit 3 Gerichte für 2 Personen. Die 3 Gerichte werden mir automatisch vorgeschlagen, aber man kann auch noch aus der gesamten Auswahl ein Gericht austauschen, wenn einem etwas nicht zusagt. Es gäbe noch 2 andere vegetarische Alternativen. Die Box kostet jedes Mal 42€.

Ich bekam folgende Gerichte:

- Camembert-Birnen-Flammkuchen mit gemischtem Salat
- Orientalische Sellerie-Wedges mit Zucchini-Pflaumen-Salat
- Kokos-Curry mit Kürbis und getrockneten Aprikosen (und Reis)

Ich stelle euch stellvertretend eines der Gerichte vor, nämlich den Birnen-Flammkuchen! :)


Das sind alle Zutaten, die für dieses Gericht notwendig sind. Im Karton (siehe Foto ganz oben) gibt es eine weiße Packung und 3 braune mit gelben Label. Die weiße Packung beinhaltet Zutaten, die besonders gekühlt werden müssen. Darunter war z.B. der Flammkuchenteig, der Camembert und das Creme-Fraiche. Alle anderen Zutaten befanden sich in der jeweiligen Papierpackung. Kleinteile wie Haselnüsse, Honig und Senf wurden nochmal extra in einer kleineren Papierpackung gegeben. Alle Zutaten sollte man im Kühlschrank lagern.

Zu jedem Rezept gibt es auch noch eine bebilderte Kochanleitung und eine Auflistung aller Zutaten, die für das Rezept notwendig sind.



Das Creme-Fraiche wird mit dem Senf vermischt und mit Salz und Pfeffer gemischt. Die Birnen werden zusammen mit Kräutern in einer Honig-Öl-Mischung mariniert. Dann wird alles auf den Flammkuchenteig gelegt. Darüber gibt man noch die gehackten Haselnüsse und den Camembert und kann dann das Ganze backen. (Da ich eine Haselnuss-Allergie hab, wurde nur die Hälfte des Flammkuchens damit bestreut ^^°)

Der gemischte Salat wird einfach mit einem einfachen Essig-Öl-Dressing angemacht.


So sah das dann serviert aus! :) War wirklich sehr lecker und in dieser Kombination hatte ich noch keinen Flammkuchen gehabt! Die Idee das Creme-Fraiche mit Senf zu vermischen finde ich auch toll, das macht alles sehr würzig. Der Belag war allerdings für meinen Geschmack etwas zu viel. Er hätte locker für 2 Flammkuchen gereicht, aber so hat er wenigstens satt gemacht! :) Werde ich bestimmt nochmal nachkochen!

Hier seht ihr auch nochmal die ganze Verpackung, die bei diesem Gericht anfiehlen. Und darunter seht ihr das Isoliermaterial (Schafswolle) und die Kühlpads, die bei jeder Box dabei sind. Beides wird nochmals in einer Kunststofftüte verpackt. Mir persönlich ist das zuviel Verpackung. Für 2 Stängel Kräuter wird eine extra Plastiktüte benötigt. Die Haselnüsse wurden ebenfalls extra verschweißt und hatten sogar ein eigenes Label. Würde man die selben Zutaten im Supermarkt kaufen, wäre der Müllhaufen warscheinlich ähnlich groß. Da ich selbst sehr oft und gerne auf dem Wochenmarkt einkaufe, fallen bei mir die Verpackungen für Obst, Gemüse und Kräuter viel kleiner auf, weshalb es mir negativer auffällt.

Würde man die Box nur einmalig bestellen, fände ich das noch vertretbar, aber angenommen man abonniert diese Box tatsächlich. Dann wäre es ja jedes Mal ein großer Karton, jedes Mal ein Päckchen mit Isoliermaterial und Kühlpads und jedesmal einzelne Kräuter, die in Kunststoff verpackt werden. Auf die Dauer wäre mir das zuviel Verpackung. Ich habe gelesen, dass man die Kühlpads und die Isolier-Schafswolle auch wieder zurücksenden kann, eventuell funktioniert das auch mit dem großen Karton? Allerdings wäre mir das trotzdem zuviel Aufwand und auch der Versand verbraucht Ressourcen und Energie. Dann geh ich lieber kurz in den Laden.


Vorteil dieser Boxen ist, dass man wirklich ziemlich schnell und einfach total unterschiedliche Gerichte kochen und essen kann, ohne gleich einen großen Vorratsschrank voll mit Dingen haben zu müssen. Man kann an einem Tag orientalisch essen, am anderen italienisch und an einem weiteren asiatisch, ohne all die Grundzutaten für diese Länderküchen zuhause haben zu müssen. Das kann ziemlich praktisch sein.

Die Rezepte sind sehr einfach nachzukochen und man bemüht sich wirklich den Gerichten ein gewisses Etwas zu verleihen, sodass sie nicht alltäglich schmecken. Es gibt extra eine Rezeptkarte zu jedem Gericht, wo alle Zubereitungsschritte bebildert sind. Das ist ebenfalls ziemlich viel Aufwand steckt natürlich auch im Preis drin. Die Zutaten sind alle sehr frisch und viele Zutaten sind Bio, was ich ebenfalls gut finde und was den Preis rechtfertigt. Ebenfalls gefällt mir, dass zu jedem Gericht ein Salat dazugehört.

Fazit: Für mich persönlich ist so eine Foodbox auf die Dauer nichts. Ich koche oft und gerne und habe für alle möglichen Länderküchen die Grundzutaten zuhause, weshalb ich es unsinnig finde z.B. für einen Löffel Honig oder Senf extra Plastik und Alufolie zu "verschwenden". Die Box von Marley Spoon ist aber auch nicht komplett schlecht, wenn man z.B. einfach oft unterschiedliche Gerichte esssen möchte, ohne zuviele Zutaten im Haus lagern zu wollen. Und wenn man auch nicht so gerne einkaufen gehen mag oder keine Zeit hat und sich einmal in der Woche gerne damit eine Freunde machen will. Das muss jeder für sich entscheiden.

Die Idee an sich finde ich echt nicht schlecht und als Geschenk ist so etwas bestimmt auch gut geeignet. Ich hab mich wirklich sehr gefreut, dass ich sowas mal ausprobieren konnte! Dann könnte man aber auch überlegen, ob man auch mal selbst eine Box zusammenstellen und z.B. an Freunde verschicken will. Dabei kann man dann auch eher darauf achten, dass man alles etwas umweltfreundlicher/weniger verpackt.

Was haltet ihr von solchen Foodboxen? Habt ihr schonmal sowas probiert?



Regenzeit - Thai Streetfood, Nürnberg Gostenhof (Update 2017)


Ich habe der Regenzeit in Gostenhof wieder einen Besuch abgestattet. Als ich noch in Nürnberg wohnte, waren die Öffnungszeiten für mich zu ungünstig, alsdass ich es öfters hierher geschafft hätte. Aber während meines Urlaubstrips nach Nürnberg hab ich den Besuch fest eingeplant und es nicht bereut!

Die Regenzeit bietet authentisches Thai-Streetfood zu einem wirklich guten Preis. Man findet sie in der Willstraße 5, 90429 Nürnberg. Es gibt Reissalate, Nudelsalate und Nudelsuppen. Allesamt mit Fleisch oder in vegan. Außerdem gibt es noch verschiedene Nachspeisen und thailändische Getränke. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist immer noch sehr gut und man merkt einfach die Liebe zum Detail, die hier in jedem Gericht steckt.


Bestellt haben wir eine vegane Nudelsuppe (7,50€), ein warmes Nudelgericht "Lek Haeng" (7,80€) und wieder den Reissalat "Khao Yam" (7,80€). Das Essen war wirklich köstlich und sehr sättigend. Alles war sehr gut gewürzt und (zumindest für mich, die ich nicht so oft authentisch thai esse) sehr exotisch und mal erfrischend anders! :)

Zum Essen gibt es verschiedene Soßen und Öle zum Verfeinern der Gerichte.
Passt allerdings auf, denn es gibt auch ein Fischsoßen-Chili-Dressing (zumindest schmeckt es für mich nach Fischsoße), was leider nicht ausgeschildert ist. Ich denke, das hat man einfach schlicht übersehen. Für veganer ist das dann nicht so toll. Fragt also lieber nochmal nach, welche der Dressings vegan sind.!

Am Ende habe ich mir noch einen Thai-Pancake (Preis leider vergessen) gegönnt.
Mein Wunsch nach mehr Thai-Streetfood-Gebäck (von meinem letzten Bericht) wurde tatsächlich erfüllt und nun gibt es zusätzlich zu dem schwarzen Klebreis-Desert auch Thai-Pancakes! :D

Der Teig ist knusprig und ähnelt einer Mischung aus gebackenem Hefe-, Plunder- und Blätterteig. Überträufelt mit süßer Kondensmilch und Schoko(?)-Soße. Sehr sehr lecker. Außen knusprig warm und innen schön saftig. Kann ich empfehlen!



Fazit:
Richtig lecker und immer einen Besuch wert! Ich kann die Regenzeit jedem ans Herz legen! Schade, dass Gostenhof immer so weit weg von meiner alten Wohnug war, sonst hätte ich dem Laden viel öfters einen Besuch abgestattet!




Bento #174: Rührei-Sandwich mit Tomaten und Zwetschge


Ich habe nach längerer Zeit wieder ein Bento und gemacht und zwar als Wegzehrung für einen Ausflug! :) Benutzt habe ich dafür meine große Bambus-Sandwich-Box.

Inhalt der Bentobox:
Vollkornbrot mit Rührei und Petersilie. Einmal mit Mayo und einmal mit Ketchup, verschiedene Cocktail-Tomaten und eine Zwetschge.

Hier gibt es Tipps, wie man japanische Sandwiches und Brote belegt.


Rezept: Chinesisches Rührei mit karamellisierten Tomaten


Dieses Rezept habe ich bei Asien-kulinarisch.de entdeckt. Es hat mich so angelacht, dass ich es ebenfalls probieren musste! :D Rührei mit Tomate gibt es auch in Vietnam und zwar mit vielen Zwiebeln, Pfeffer und ein paar Spritzern Fischsoße und Sojasoße. Das Ganze auf frischgekochtem Reis ist ein Traum und gehört für mich zu den Klassikern der vietnamesischen Hausmannskost.

Dieses Rezept kommt aus China und beinhaltet Ingwer, Frühlingszwiebeln und karamellisierte Tomaten. Klingt ebenfalls ziemlich lecker, oder? Probiert es unbedingt auch mal aus!

Zutaten für 2 bis 3 Portionen:
4 bis 5 reife Tomaten
4 Eier
1 EL Ingwer, gerieben
2 Stängel Frühlingszwiebeln
1 bis 2 TL Zucker
Pfeffer, Salz nach Geschmack

Zubereitung:
Schritt1: Tomaten waschen und in Schiffchen schneiden (siehe Foto), Ingwer reiben oder fein hacken, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Dabei den weißen Teil vom grünen trennen. Eier leicht verquirlen.
Schritt2: In einer Pfanne etwas neutrales Pflanzenöl (kein Olivenöl, eher Raps-, Sonnenblumen- oder Erdnussöl) erhitzen und den Ingwer sowie den weißen Teil der Frühlingszwiebeln anbraten, bis es duftet.
Schritt3: Nun die Tomaten hinzugeben und bei mittlerer Hitze anbraten, bis die Flüssigkeit ausgetreten und etwas angedickt ist.
Schritt4: Nun den Zucker hinzugeben und weiterbraten, bis eine karamellartige Soße entsteht. Die Karamell-Tomaten auf einen Teller geben und beiseite stellen.
Schritt5: Wieder etwas Öl in die Pfanne geben und das geschlagene Ei zusammen mit dem grünen Teil der Frühlingszwiebeln hinzugeben. Braten, bis das Ei leicht stockt. Danach sofort die Karamell-Tomaten hinzugeben und grob vermischen. Weiterbraten, bis das Ei komplett gestockt ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. FERTIG!


Das Ei solltet ihr nicht bei zu hoher Hitze und nicht zulange braten, da es dann schnell zu trocken wird. Ei sollte man generell bei kleiner bis mittlerer Hitze anbraten. Beim Servieren könnt ihr das Ganze auch zusätzlich mit etwas Sojasoße beträufeln und als Beilage passen warscheinlich frische Gurken am Besten.

Geschmacklich ist das Gericht wirklich sehr aromatisch und fruchtig. Ingwer und Pfeffer verleihen dem Ganzen eine sehr frische, würzige Note und die Tomaten sind säuerlich süß. Sehr lecker und mal was anderes! :)




Surrito, Sushi Burrito und Bento, Nürnberg


Wie ihr vielleicht bemerkt habt, war in letzter Zeit kaum was los auf dem Blog. Das lag daran, weil ich im Urlaub war und sozusagen eine große Rundreise nach Bayern gemacht habe. Unter anderem stattete ich auch meiner ehemaligen Studentenstadt Nürnberg einen Besuch, um mit alten Studienkollegen und Freunden schöne Tage zu verbringen. Natürlich habe ich auch wieder einige neue Restaurants getestet, die ich euch nicht vorenthalten will! :D

Eines davon ist das Surrito. Es bietet Sushi Burrito und Bento-Boxen an. Sushi Burrito ist Fusionfood und im Prinzip eine große Sushirolle gefüllt mit japanischen sowie mexikanischen Zutaten. Die Soßen können ebenfalls entweder mexikanisch oder japanisch sein. Die Idee fand ich spannend und da der Laden auch vegetarische Rollen anbietet, musste ich natürlich gleich hin!

Das Surrito liegt in der Nähe der U-Bahnstation Rathenauplatz am


Fazit: Sushi in Burrito-Form ist eine tolle Idee und bei Surrito sind sie wirklich lecker! Das Preis-Leistungsverhältnis ist echt in Ordnung, vor allem, wenn man die vegetarische/vegane Option wählt sind die Rollen wirklich bezahlbar. Die Soßen könnten meiner Meinung nach noch etwas würziger sein und die Bentoboxen noch etwas kreativer.

Das Restaurant ist sehr bodenständig (also nicht so auf design und hip gemacht), was ich sehr mag und die Besitzer sind super freundlich! Alles in allem finde ich es dort trotzdem sehr lecker und kann es weiterempfehlen.


Zutat: Kansui, Lye Water


Kansui ist die japanische Bezeichnung (bedeutet "Salzwasser") für ein kalium- und carbonathaltiges Wasser-Gemisch. Das Wasser ist auch unter der Bezeichnung Lye Water zu finden. Hauptsächlich wird es im asiatischen Raum für die Herstellung von Nudeln benötigt.

Kansui verleiht den Nudeln besonderen Geschmack und Konsistenz, was man sonst nicht hinbekommt. Es wird bei der Herstellung von japanischen Ramen und chinesischen Eiernudeln verwendet. Mit Kansui kann man also auch zuhause ganz einfach leckere Ramennudeln herstellen.

Hochkonzentriert sollte man niemals Kansui trinken oder sonst wie direkt zu sich nehmen, es ist (ähnlich wie Brezenlauge) in Reinform für den Körper sehr schädlich. Zum Kochen benutzt man meistens nur Kleinstmengen von 1 bis 2 TL. Achtet darauf, dass ihr Kansui fern von kleinen Kindern und Tieren hält.

Neben der Verwendung für die Nudelherstellung kann man Kansui auch in Gebäck (z.B. chinesischer Mondkuchen) verwenden und meine Mutter meinte, dass man mit Hilfe von Kansui besonders knusprigen Ausbackteig hinbekommen kann (ausprobiert habe ich das jedoch nicht). Kansui kann auch im Teig von asiatischen Maultaschen vorkommen wie z.B. Wan Tan. Ich habe auch gelesen, dass es außerdem in chinesischen Dampfbrötchen (wie z.B. Char Siu Bao) dafür sorgt, dass der Teig besonders weiß wird. Außerdem kann Kansui (vor allem in der chinesischen Küche) dafür verwendet werden um die Textur von Rindfleisch oder Garnelen zu verändern. Das Rindfleisch wird zarter und die Garnelen bekommen einen elastischen, knackigen Biss.

Es gibt im Internet viele Methoden, wie man alternativen Kansui-Ersatz herstellen kann, um damit Ramen-ähnliche Nudeln herstellen zu können. Zum Beispiel mit Natron oder gebackenem Natron (durch das Backen soll sich die Wirkung von dem Natron noch verstärken) oder indem man normale Spaghetti in einer Backpulver-Wassermischung kocht. Das Ergebnis ist oft nicht sehr befriedigend.

Dabei ist Kansui nur auf dem ersten Blick schwer zu bekommen. Vor allem, wenn man es online kaufen will, gibt es kaum Shops, aber in vielen Fällen kann man Kansui in Asialäden vor Ort kaufen. Besonders in denen, die sich auf chinesische Küche spezialisiert haben. Z.B. in diesem Asialaden in Leipzig habe ich Kansui-Flaschen in verschiedenen Größen schon gesehen. Es lohnt sich also, mal vor Ort auf die Suche zu gehen! :)




Rezept: Veganer Leberwurst-Aufstrich selber machen


Diesen leckeren Aufstrich habe ich zufällig entdeckt und musste ihn sofort ausprobieren. Es handelt sich dabei um einen selbstgemachten veganen Leberwurst-Aufstrich. Viele von euch kennen vegetarische oder vegane Leberwurst bestimmt aus dem Bioladen. Nicht selten sind sie sehr kalorienreich (und teuer), weil sie hauptsächlich aus pflanzlichem Fett oder Sonnenblumenkernen bestehen.

Dieses Rezept hat mich einfach fasziniert, weil man mit sehr wenigen Zutaten eine so ähnliche Konsistenz und Farbe hinbekommt und dass ohne den Zusatz von färbenden Gewürzen, wie z.B. Paprikapulver. Probiert es aus, es ist reich an Protein und viel fettärmer, als gekaufter Aufstrich!

Zutaten (für 3 kleine Gläser):
1 Zwiebel
1 Block Räuchertofu (200g)
1 Dose Kidneybohnen
Majoran
Petersilie (optional)
Röstzwiebeln (optional)
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Schritt1: Zwiebeln in etwas Öl glasig anbraten. Kidneybohen in ein Sieb schütten und mit Wasser abbrausen.
Schritt2: Zwiebeln, Kidneybohnen, Tofu, Salz und Pfeffer in ein Gefäß geben und fein pürieren.
Schritt3: Gehackte Kräuter und Röstzwiebeln dazugeben, vermengen und nochmals mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. FERTIG!

Sehr sehr lecker! Die Konsistenz ist wirklich richtig schön cremig und der Geschmack durch den Räuchertofu und den Majoran sehr rauchig und pikant. Die Petersilie gibt dem Ganzen etwas Frische und die Zwiebeln etwas Süße und viel Aroma.


Majoran ist hier als Kraut besonders wichtig, da auch die echte Leberwurst mit Majoran gewürzt wird und man so dem Geschmack am ehesten rankommt. Man kann den Aufstrich aber noch mit weiteren Zutaten verfeinern, wie z.B.
- Petersilie
- Schnittlauch
- Thymian
- Röstzwiebeln
- Apfel (zusammen mit den Zwiebeln anbraten)
- Preiselbeeren
- gemahlener Senf
- Muskat
- Piment


Ich finde das Rezept genial und es schmeckt wirklich sehr herzhaft und lecker! Probiert es mal aus, es ist auch toll für die Lunchbox! :)

Buch: Maangchi's Real Korean Cooking, Authentic Dishes for the Home Cook


Es gibt wieder eine Buchvorstellung und zwar habe ich mir das Kochbuch von Maangchi geholt.
Maangchi betreibt den gleichnamigen Youtube-Channel und das ziemlich erfolgreich. Wusstet ihr, dass Maangchi auf koreanisch "Hammer" bedeutet und ihr Nickname in MMORPGs (Online Rollenspielen) war? Den Namen hat sie später Internet beibehalten, was ich sehr sympatisch finde :)

Ihr Kochbuch vereint alle beliebten koreanischen Rezepte auf ihrem Youtube-Channel und beinhaltet zudem auch noch ein paar neue, eher unbekannte Rezepte. Das Buch bietet sowohl leichte Anfänger-Rezepte, alsauch komplizierte Rezepte für Fortgeschrittene. Der Leser soll mit dem Buch mitwachsen und sich über die Zeit hinweg weiterentwickeln können.


Ich persönlich zähle mich zu den Anfängern der koreanischen Küche und habe mir das Buch als koreanisches Grundkochbuch angeschafft. Die Rezepte wirken auf mich sehr umfassend und authentisch.


Am Anfang bekommt man eine Einführung in die koreanischen Essgepflogenheiten, Grundzutaten, Tipps zu Tischmanieren etc. Danach kommen die Rezepte, die alle reichlich bebildert sind. Es gibt Rezepte mit Reis, Nudeln, Reiskuchen, Suppen, Eintöpfe, Kimchi und Eingelegtes, Beilagen, Pfannkuchen, Snacks, Party-Rezete, Fermentiertes, Soßen und Desserts.

Jedes Rezept wird ausführlich erklärt z.B. wie es in Korea gegessen wird, wie es schmeckt und wie es serviert wird. Zusätzlich gibt es unter der Überschrift "Maangchi and Friends" verschiedene Zuschauer-Fragen zu dem Rezept, die beantwortet werden. Auch gibt es immer wieder einen kleinen Schwenk aus Maangchi's Leben und was sie mit dem Rezept verbindet.


Hier seht ihr z.B. Rezepte für Sprossen-Reis-Topf, Gimbap (japanisches Sushi, wo allerdings alle Zutaten gegart sind), eine Suppe mit gezogenen Nudeln und auch das Tofu-Rezept "Dububuchim-yangnyeomjang", welches ich bereits probiert habe, ist in diesem Buch abgedruckt! :)


Koreanische Pfannkuchen haben sogar ein eigenes Kapitel bekommen, denn die gibt es in den verschiedensten Variationen. Natürlich darf auch ein gutes Kimchi-Rezept nicht fehlen, es sind sogar sieben verschiedene Kimchi-Rezepte für Kohl, Rettich, Shiso, Gurken und viel mehr.

Am liebsten mag ich aber die ganzen Soßen und Dips, da man die für alles mögliche verwenden kann. Dabei sind z.B. ein Zitronen-Mayo-Dip, eine Nussoße aus Pinienkernen oder eine Senf-Knoblauch-Soße.


Fazit: Maangchi's Real Korean Cooking ist ein umfangreiches und sehr authentisches Kochbuch, was ich jedem Liebhaber koreanischer Kost empfehlen kann. Das Buch ist allerdings bis jetzt nur auf Englisch (z.B. hier bei amazon) zu haben. Ich finde das Englisch ist gut zu verstehen.

Leider finde ich das Layout des Buches nicht so gelungen. Es ist viel zu voll gepackt, es gibt kaum Freiraum, weshalb man sich die ganze Zeit vom ganzen Text erdrückt fühlt. Dadurch verliert man auch ziemlich schnell die Übersicht und verliert die Lust am Lesen. Ich hatte das Gefühl, dass man sehr bemüht war so viele Infos wie möglich hineinzupacken. Mit einem besseren Layout wäre das Ganze aber deutlich angenehmer zu lesen gewesen finde ich.

Desweiteren ist es für Vegetarier oder Veganer auf dem ersten Blick schwer ersichtlich, welches Rezept sich für diese Ernährungsform eignet. Viele Gemüse-Gerichte beinhalten Fischsoße oder Fischbrühen als Basis. Auf der einen Seite finde ich das gut, denn nur so bleibt das Rezept auch authentisch. Auf der anderen Seite hätte ich mir gewünscht, dass vegetarische oder vegane Alternativen deutlicher herausgehoben werden. Es gibt nämlich vereinzelt Tipps, wie man eine vegetarische Version eines Gerichtes machen kann. Diese sind leider nicht gut genug hervorgehoben, sodass man sie auf dem ersten Blick gar nicht sieht.

Wer vor allem an authentischen koreanischen Rezepten interessiert ist, wird an diesem Buch viel Freude haben! Und wenn man mal etwas nicht versteht, kann man sich das Ganze auch nochmal als Video ansehen! :) Wer hat das Buch zuhause? Wie findet ihr es?



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