Rezept: Udon, japanische dicke Weizennudeln aus dem Philips Pastamaker


Ich wende mich dieses Mal den Udonnudeln zu. Diese leckeren Udon sind bei vielen Leuten beliebt, sie sind elastisch und schön dick und bestehen nur aus Weizenmehl, Wasser und Salz. Der Philips Pastamaker (Link zu Amazon) in Japan (dort heißt er Noodle Maker) hat einen speziellen Aufsatz für dicke Udonnudeln, den man hier in Deutschland leider sehr schwierig bekommt und wenn, dann kosten die Aufsätze (Udon und Ramen) um die 70€. Ich habe als Alternaive den Aufsatz für Fettuccine benutzt. Ihre Form ist denen der getrockneten Udonnudeln am nächsten. Das Rezept ist sehr einfach und auch im mitgelieferten Rezeptheft enthalten. Ich habe dem Rezept aber noch Salz hinzugefügt, da die Zugabe von Salz für Udonnudeln charakteristisch ist.

Rezept für 300g Nudeln (2-3 Portionen):

250g Weizenmehl
90ml Wasser
5g Salz

Zubereitung:
Schritt1: Alle trockenen Zutaten (Mehl + Salz) in die Maschine geben.
Schritt2: Maschine anschalten und langsam die Flüssigkeit hinzuräufeln.
Schritt3: Sobald die Maschine die Nudeln ausgibt, diese in die gewünschte Länge kappen.
Schritt4: Ungesalzenes Wasser aufkochen lassen und die Nudeln bissfest kochen. Dauert nur ein paar Minuten. Danach in ein Sieb schütten und gründlich mich kaltem Wasser abbrausen. Mit der Hand durch die Nudeln fahren und von der Stärke befreien. Diesen Punkt nicht überspringen! Dann wie gewünscht weiterverwenden. FERTIG!

Tipp: Die ersten paar Zentimeter, die aus der Nudelmaschine kommen sind meist sehr bröselig und unförmig. Ich kappe sie einfach ab und gebe sie wieder zurück zu dem restlichen Teig. Das mache ich solange, bis schöne Nudeln aus der Maschine kommen! :)

Achtung: Es gibt auch Udon-Rezepte von Philips, wo man ein Ei hinzufügen soll. Ich finde das sind dann keine richtigen Udon mehr. Es wird nicht alles besser, nur weil man 'n Ei hinzugibt ;)


Geschmacklich schmecken die Udon wirklich gut und auch die Konsistenz ist schön elastisch, genauso, wie ich es mag! Besser als getrocknete sind sie auf jeden Fall und sie sind auch elastischer, als die tiefgefrorenen oder halbgaren Nudeln (die sind ja wirklich von haus aus weich) aus den quadratischen Packungen.

Das einzige, was mich stört ist die Form, die der Fettuccine-Aufsatz macht. Diese Nudelbreite ist irgendwie nichts halbes und nichts ganzes. Die Dicke der Nudeln ist nicht dick genug, um wirklich den Gaumen zu schmeicheln. Soll heißen die Form der Nudeln unterstützt meiner Meinung nach nicht die Elastizität und das tolle Essgefühl, die frische Nudeln eigentlich haben. Ich habe den Fettuccine-Aufsatz auch schon mit Pastateig und Ramenteig probiert und auch bei diesen konnten die Nudeln nicht so recht überzeugen.

Ich kann mir vorstellen, dass Udonnudeln aus dem Pastamaker viel besser schmecken würden, wenn man einen dickeren Aufsatz hat, wie eben der Original japanische Aufsatz aus Japan. Ich werde nochmal versuchen mit dem Tagliatelle-Aufsatz Udon zu machen, aber ich befürchte, dass der dann zu dick wäre. Allerdings würden "tagliatelle-dicke" Udonnudeln eher noch den selbstgemachten Udonnudeln ähneln. Ich werde berichten! :)


Getestet habe ich die Nudeln in einer klassischen Udon-Brühe aus Dashi. Dazu gabs blanchierten Spinat, Gemüsetempura und Shichimi Togarashi.

Fazit: Die Udonnudeln sind von der Konsistenz her sehr gut und elastisch. Einzig allein die dicke der Nudeln, bedingt durch den Fettuccine-Aufsatz, mag mich noch nicht überzeugen. Deswegen werde ich es noch mit einem anderen Aufsatz (Tagliatelle probieren). Ansonsten bleibt nur die Erkenntnis, dass Udonnudeln mit dem japanischen Aufsatz warscheinlich echt lecker wären, aber man den Aufsatz hier leider nur schwer bekommt.




Update: Noch am selben Abend habe ich mir eine Portion Udonnudeln mit dem Tagliatelle-Aufsatz gemacht und in einer Curry-Brühe gegessen. Viel viel besser! Die Konsistenz, der Biss. Die breiten Nudeln unterstützen die Elastizität und das tolle Essgefühl im Mund viel besser, als die schmaleren Fettuccine-Nudeln. Allerdings sind die Tagliatelle für Udon zwar breit genug, aber trotzdem zu etwas zu flach. Ich hatte zufällig beim Essen zwei Nudeln erwischt, die zusammengeklebt waren. DAS hat sich wirklich nach einer richtig tollen, dicken Udonnudel angefühlt. So müsste es sein. Die Form der Nudeln macht also einiges aus und es bringt nichts, nur den selben Teig zu benutzen. So breit und flach erinnern die Nudeln eher an bestimmte chinesische Weizenudeln (weiß den Namen leider nicht), die ebenfalls nur aus Mehl, Wasser und Salz bestehen, aber flacher sind, als Udon. Also dafür ist der Tagliatelle-Aufsatz perfekt! Ich werde weitersuchen! :) Oder mir irgendwann doch den Udonaufsatz holen ^^°

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