06
Mai

RICE UP Onigiri - Bio Reisbällchen aus Berlin


RiceUp Onigiris wollte ich schon vor Jahren probieren, als ich hörte, dass es sie gibt. Damals gab es die nur in Berlin. Mittlerweile gibt es RiceUp-Onigiri auch in Nürnberg und zwar in den Denn's oder Basic Bioläden. Dort sind sie jedoch nur begrenzt zur Mittagszeit zu haben, also eventuell vorher anrufen und welche reservieren lassen oder so! :)

Diese Onigiri habe ich aber tatsächlich in der Bio Company in Berlin gekauft. Ich habe sie gegen Mittag gekauft für meine Heimreise mit dem Zug. D.h. ich hatte sie den ganzen Tag in der Tasche rumgetragen. Das ist gleich ein guter Test, wie gut sie sich halten! :)

Ich habe 3 Sorten gekauft und zwar Kürbis-Sesam, Avocado-Koriander-Limette und Lachs-Scharfe Pflaume. Jedes Onigiri hat 2,49€ gekostet. Es war allerdings ein Angebot. Normalerweise würden sie 2,99€ kosten.

Die Onigiri wurden klassisch im Stil von Conbini-Onigiris verpackt.


Also der erste Eindruck: Die Onigiri sind üppig und gut gefüllt. Das Nori ist lecker und knusprig. Der Reis ist einen Tick weicher, als ich ihn von Onigiri kenne. Die Sorte Kürbis Sesam enthielt auch Shiitake-Pilze, welche den Gesamtgeschmack sehr dominiert haben. Im Prinzip hat man kaum Kürbis oder gar Sesam rausgeschmeckt. Ich hätte die Füllung eher Kürbis-Shiitake genannt und nicht Kürbis-Sesam. Abgesehen davon war aber die Füllung ganz lecker.

Die Sorte Avocado-Koriander-Limette hat das Herumschleppen in der Tasche nicht so gut vertragen. Das lag daran, weil die Füllung sehr flüssig war und sich bereits durch den Reis gebahnt hat. Beim Auspacken ist das Onigiri auch gleich in der Mitte auseinandergefallen.

Die Füllung selbst dominiert vor allem von der Limette. Ich persönlich mochte das Aroma nicht so, weil es mich irgendwie an Seife oder ein Renigungsmittel erinnert. Aber das ist immer so ne Sache mit Zitrusfruchtgeschmack. Frisch schmecken die ganz anders, aber sobald man die irgendwie länger lagert bekommen sie leicht diesen "Klosteingeschmack". Der Koriander hat das wahrscheinlich noch etwas unterstützt, es gibt ja einige Menschen die seinen Geschmack als seifig beschreiben.

Allgemein fände ich es besser, wenn die Füllung größere Avocado- und Korianderstücke enthalten würde. So ist die Füllung auch nicht so arg flüssig und weicht nicht den kompletten Reis auf. Die Füllung selbst ist Geschmackssache. Mein Favorit war sie nicht, aber meine Begleitung fand sie lecker.


Die Version mit Lachs (leider kein Foto davon) war dagegen besser, allerdings vermisste ich den Pflaumengeschmack. Ich hatte die säuerliche Note von Umeboshi erwartet, aber davon hat man kaum etwas geschmeckt. Die Schärfe war aber schon da.

Fazit: Ich finde Rice Up Onigiri insgesamt ganz gut. Man hat versucht japanische Onigiri etwas dem deutschen Geschmack anzupassen (sonst würde es sich wohl nur schlecht an Neulinge verkaufen), ohne komplett den japanischen Ursprung zu vergessen.

Die Onigiri sind üppig gefüllt. Der Reis ist etwas weicher und auch etwas salziger als ich es sonst kenne. Ich denke es hat auch etwas mit dem deutschen Geschmack zu tun. Die Namen der Geschmacksrichtungen und der eigentliche Geschmack der Füllung weichen leider etwas voneinander ab. Hätte man das ganze anders genannt, würde man Enttäuschungen vorbeugen können, aber dann klingt es halt nicht mehr so fancy vermute ich mal. Keine Ahnung ^^.

Ich würde mir außerdem wünschen ,dass die Füllungen mehr Stückchen enthalten und weniger pürierte Pasten sind.

Wer also mal in seinem Bioladen auf ein Rice Up Onigiri trifft, kann es schonmal probieren. Da der Preis schon recht hoch ist, würde ich Onigiri aber lieber selber machen.

Habt ihr schonmal Rice Up Onigiri probiert? Wie fandet ihr sie?




 
04
Mai

Rezept: Japanische Sandwiches / 5 Jahre Lecker Bentos und mehr


Anlässlich des 5ten Bloggeburtstags von "Lecker Bentos und mehr" von der lieben Danii habe ich einen Gastartikel verfasst und zwar zu japanischen Sandwiches.
Der Artikel ist außerdem Teil eines Gewinnspiels. Ihr seid alle herzlich eingeladen mitzumachen! Die Aktion endet am  25. Mai 23:59 Uhr. :)

Ihr fragt euch jetzt sicher: Was ist der Unterschied zwischen einem japanischen und einem amerikanischem oder deutschen Sandwich? Nun es ist das Brot, manchmal der Inhalt und auch die Art wie es verpackt und serviert wird.

Japanische Sandwiche sind sehr reichlich belegt und mit sehr meine ich sehr. Hier mal ein Extrem-Beispiel. So heftig muss man es nicht übertreiben. Mit gut der Hälfte der Füllung hat man trotzdem ein stattliches Sandwich. Die Menge ist auch etwas üblicher.

Auf Daniis Blog habe ich einen Gastartikel geschrieben, der euch zeigt, was man beim Belegen von Sandwiches im japanischen Stil beachten muss und wie man es am Besten verpackt und isst, ohne, dass es auseinanderfällt oder matschig wird. Es funktioniert wirklich.! Also unbedingt lesen! :)

Exklusiv auf Daniis Blog gibt es außerdem das Rezept für die Variante mit Rotkraut und Ziegenkäse (siehe Foto).

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Ergänzend dazu findet ihr auf meinem Blog das Rezept für die Version mit Räuchertofu, welche sogar vegan ist. Los geht's!

Zutaten für 1 Sandwich:
2 dicke Scheiben frisches Kastenweißbrot (mehr Infos zum Brot hier)
2 EL Hummus
2-3 EL Karottensalat
3 Scheiben Räuchertofu
1 handvoll Blattsalat
2 EL Pesto (ich hatte Bärlauch)
Salz und Pfeffer


Zubereitung:
Schritt1: Einen flachen Teller mit Frischhaltefolie auslegen. Mittig darauf eine Weißbrotscheibe legen und ordentlich mit Hummus bestreichen.
Schritt2: Danach 2 EL Karottensalat (gut abtropfen lassen), Räuchertofu, eine handvoll Salat belegen. Leicht mit Salz und Pfeffer würzen.
Schritt3: Die andere Toastscheibe mit Pesto bestreichen, darauflegen, gut zusammendrücken und gleichzeitig fest mit der Frischhaltefolie verpacken.
Schritt4: Auf das Sandwich einen Teller legen und mit z. B. einem Buch für 10-15 Minuten beschweren.
Schritt5: Zum Essen das Sandwich mitsamt Folie in der Mitte durchschneiden und aufgestellt servieren, sodass man die verschiedenen Schichten sehen kann. Ansonsten verpackt im Kühlschrank aufbewahren, bis ihr es braucht. FERTIG!


Die Kombination schmeckt wirklich super lecker. Frisch und würzig zugleich durch den Karottensalat, das Pesto und den Räuchertofu. Da das Brot so dicke Scheiben hat und so üppig belegt wurde reicht auch ein Sandwich vollkommen aus, um sattzumachen.
Eine Menge weiterer Vorschläge und Tipps, was das Belegen angeht findet ihr in meinem Artikel auf Daniis Blog. Wer Reis lieber mag als Brot, sollte unbedingt mein Onigirazu-Rezept ausprobieren! :)

An dieser Stelle nochmal alles Gute an Danii und ihrem Blog "Lecker Bentos und mehr" zum Bloggeburtstag! :D



04
Mai

Bentoboxen & japanisches Geschirr, Leipziger Buchmesse 2016


Hier mal ein kleiner Nachtrag zu der Leipziger Buchmesse 2016 bzw. aus Halle 1, der Manga-Comic-Con. Mir ist aufgefallen, dass es mehr Bentoboxen zu kaufen gab. Ich entdeckte mehrere Stände mit vielen unterschiedlichen japanischen Bentoboxen. Die Preise waren etwas teurer, als sonst. Aber dafür spart man auch Versandkosten, eventuell Zoll und hat die Gelegenheit die Boxen in der Realität zu sehen.

Gesehen habe ich auch einiges an Bento-Zubehör. Es lohnt sich also zur Leipziger Buchmesse zu gehen, wenn man sonst keine Gelegenheit an sowas ranzukommen.


Außerdem gab es dieses Jahr noch einen neuen Stand, den ich besonders liebe und euch empfehlen möchte. Ein Stand über und über mit japanischem Geschirr, Stäbchen, Stäbchenhalter und anderes Besteck. Und das Beste: Die Preise waren sogar vergleichsweise günstig, weshalb ich ordentlich zuschlug! :D

Später fand ich heraus, dass der Stand von einem japanischen Geschirrladen aus den UK stammt. Da der Versand aus England ziemlich teuer wäre, hab ich am nächsten Tag nochmal zugeschlagen und meiner Schwester ebenfalls noch ein paar Teile mitgenommen XD Ich habe dann gehört, dass sie nächstes Jahr wieder da sein werden. Also ein Grund für euch die Messe nächstes Mal zu besuchen! ;)

Ihr könnt ja schonmal auf deren Webseite (Doki Japanese Tableware) schauen, was die da sonst noch so an Geschirr haben! :)



Es gab so viele niedlichen Motive auf Schälchen, Tellern und Teetasen. Ich hätte alles mitnehmen können ^^ Die Reisschälchen haben immer 4,50€ gekostet. Ich finde den Preis echt voll okay.


Das war meine kleine Auswahl! :D  Die kleinen Reisschälchen und der Katzenteller haben 5-6€ gekostet, die größeren Reisschalen 8,50€ und der mittelgroße Teller ebenfalls. Die größte Schale hat  14,50€ gekostet. Ich finde die Preise wirklich ziemlich günstig. Wenn man vergleicht wieviel man in Nürnberg für einigermaßen hübsches Geschirr hinlegen muss und diese hier sind sogar alle aus Japan.

Hier und hier hab ich es schonmal in Verwendung fotografiert! :)



Wart ihr auch auf der Leipziger Buchmesse? Was habt ihr euch so gekauft? :)


 

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