Rezept: Karotten-Sesam-Furikake




Ich hatte ja schon mal erwähnt, dass ich unbedingt versuchen will Furikake selbst zu machen :D Und tja, auf Just-Bento gibt es sogar 11 Furikake-Rezepte zum Selber-Machen. Ich habe mir die Rezepte ausgesucht, die einfach sind und nicht zu exotische Zutaten haben.

Also Nummer Eins: Homemade furikake no. 2: Carrot and sesame seeds (Just Bento)


Ich muss dazu sagen, dass ich die Karotten doch einen Tick zu lange getrocknet habe *hust* sie sind mir doch etwas zu klein geworden. Außerdem hab ich dunkle Soja-Sauce verwendet, des erklärt warum die Karotten nicht so schön Orange aussehen wie im Original-Rezept. Ich werd das nächste mal besser auf die Karotten aufpasse...

Hier das Original-Rezept übersetzt:
- 4 mittelgroße Karotten
- 4 EL Sesam
- 2 EL Soja-Sauce (am besten helle, damit die Karotten mehr Farbe haben, aber dunkle ist auch ok)
- 1/2 TL Rohrzucker
- 1/4 TL nanami Tohgarashi (japanisches 7-Gewürzepulver) oder Chili-Flocken
- Salz nach Geschmack

Anweisung:
Karotten schälen, klein schneiden und im Mixer guter zerkleinern. Pfanne auf mittlere Hitze erwärmen. Karotten hineingeben und so lange rösten, bis sie auf 1/4 ihrer Original-Größe geschrumpft sind. Dauert ungefähr 15-20 Minuten. Je länger man sie röstet, desto trockener und kleiner werden sie. Dann sind sie auch am Längsten haltbar.

Nun Soja-Sauce hinzufügen bis sich die Flüssigkeit verdunstet ist. Jetzt Zucker hinzufügen und weiter rühren.
In der Mitte der Pfanne Platz machen und dort den Sesam rösten, wenn er anfängt zu poppen mit den Karotten mischen und Hitze abschalten.

Token's Anmerkung: Damit die Karotten, nicht doch verbrennen ist es vielleicht klüger den Sesam extra zu rösten und dann mit den Karotten zu mixen. Es gibt im Handel auch schon fertig-gerösteten Sesam zu kaufen :)

Nun Chili oder nanami tohgarashi hineingeben und gegebenfalls mit Salz würzen (ich hab noch ungefähr einen halben TL Salz hinzugefügt)


Was ich noch hinzugefügt habe:
- Sesam-Öl
- Paprika-Pulver



Also hier so sehen also meine klein gehackten Karotten aus.



Hier seht ihr z.B. auch gut, wie sich die Karotten verändern, wenn man sie länger röstet :)




Also wie gesagt, die Karotten sind etwas lang in der Pfanne gewesen, weshalb sie so schrumpelig sind und ich hatte dunkle Soja-Sauce verwendet.

Das Furikake schmeckt zwar etwas gewöhnungsbedürftig für mich (hab noch nie getrocknete Karotten gegessen *ggg*), aber insgesamt ist es sehr schön knusprig und würzig, also auf jeden Fall einen Versuch wert :D

Ich hab noch vor ein paar andere Furikake-Sorten zu machen, also dürft ihr gespannt sein ;D

13 Response to Rezept: Karotten-Sesam-Furikake

6. Januar 2010 um 01:00

A beautiful post, filled with excellent information. Congratulations on this lovely blog!I look forward to returning often :)

6. Januar 2010 um 02:24

Fantastic blog. Excellent tutorial on the carrot-sesame furikake!

Thanks for the details I may be tempted to try this recipe myself!

6. Januar 2010 um 14:37

hey thank you all for your lovely comments :D I'm happy you like my blog! Always trying to help! ;-D

6. Januar 2010 um 16:33

Ich hatte das auch mal versucht. Aber als ich den Zucker dazu gab wurde es eine eklige Matschpampe ^^" Hab wohl irgendwas falsch gemacht =/ naja. Bei dir siehst jedenfalls super lecker aus ^-^

6. Januar 2010 um 16:54

Matschpampe? XD Hmmm vielleicht hast du zu viel Soja-Sauce reingehauen im Gegensatz zu den Karotten. Oder die Karotten sind noch zu feucht? Du solltes es mal wieder versuchen ;-D

Innamoramento
5. April 2010 um 18:18

hab das heute auch gemacht. so gut es ging mit einem messer gehackt, andere möglichkeit hatte ich ja nicht. hätte wohl aber eine möhre mehr nehmen sollen. ist mit heller sojasauce aber auch dunkler geworden als im original-rezept ö.ö daher glaub ich eben, ich hätte einfach mehr möhrenhacke (lol) machen sollen |D

14. April 2010 um 09:20

Naja, solange es schmeckt, ist die Farbe ja fast egal! ^_^ Ich hoffe, es hat geschmeckt? Zuerst fand ich den Geschmack auch seltsam, aber mittlerweile schaufle ich echt unmengen von dem Zeug in mich hinein XD ... Möhrenhacke XD

10. Mai 2010 um 16:08

Wow! Token, das sieht super aus.

11. Mai 2010 um 22:53

@kitchencowboy
Danke dir! :D Es schmeckt auch sehr lecker und überall, worauf man es streut sieht alles viel Besser aus *ggg* Das ist das Beste an Furikake finde ich *gg* Langweiliger Reis? Einfach Furikake drauf streuen und er hat gleichen einen Kontrast dazu und verwandelt sich in einen Blickfang =D

17. Januar 2011 um 21:08

Hallo,

ich habe das Rezept gestern erst bei dir entdeckt, bin also auch noch recht neu hier. Heute habe ich es gleich getestet. Leider gabs bei unserem Asialaden in der Nähe meiner Arbeit kein nanami Tohgarashi. Ich hab mir dann anders beholfen und es hat gut geklappt. Ich lagere es nun in einem Glas mit Deckel, eben wie in einem Marmeladenglas. Ich hoffe es hält sich etwas. Ein Bento mit Reis plane ich nämlich erst gegen Mitte oder Ende der Woche.
Also danke nochmal fürs Posten! :) Werde jetzt öfter vorbeischauen.
Schöne Grüße
Suzu

20. Januar 2011 um 14:56

Das freut mich sehr Suzu! :D Wenn du es relativ lange geröstet hat und es somit trocken ist, hält es sich sehr lange! Ich wünsche dir viel Spaß beim Bento-Machen!

15. Juni 2011 um 22:42

Sehr schöne Anleitung! Ich werde in den nächsten Tagen auch versuchen, das Furikake selber zu machen. Ich wollte es in einem kleinem Einmachglas (230ml) aufbewahren. Bekomme ich das Glas wohl voll wenn ich dein Rezept ausprobiere, oder sollte ich lieber die Zutaten verdoppeln?

Liebe Grüße,
Kaori

24. Juli 2016 um 09:38

Habe jetzt erst Deinen Blog entdeckt und bin total begeistert. Ich mag sehr gerne japanisch oder indisch essen, mache meine Sushis inzwischen auch selber und mag gerne experimentieren. Diese Furikake kannte ich bisher noch nicht, werde es aber auf jeden Fall ausprobieren. Vor allem gefallen mir die getrockneten Karotten. Toll und ganz lieben Dank für Deinen Einsatz, uns Deine wunderbaren Rezepte zur Verfügung zu stellen. Liebe Grüße

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