Sesammühle für gerösteten Sesam


Am Wochenende war ich im Hamburger Schanzenviertel (Sternschanze) unterwegs. Gleich neben der S-Bahnstation entdeckte ich einen kleinen Asialaden, an diesem ich natürlich nicht einfach so vorbeigehen konnte. Er ist relativ klein und übersichtlich, besaß einige japanische Grundzutaten sowie auch einige Tiefkühlprodukte. Ich endeckte im Regal diese kleine Sesammühle, die ich dann einfach mitnehmen (für 4 bis 5 €) musste *_*

Mit so einer Sesammühle, kann man ganz einfach frisch gerösteten Sesam relativ schnell mahlen und somit viel mehr Aroma in den Speisen erzielen. Jeder weiss, dass man Sesam vorher rösten sollte, damit er Geschmack bekommt. Umsomehr Aroma entfahltet sich aber, wenn man die gerösteten Sesamkörner z.B. in einem Mörser aufbricht oder wie hier, in so einer Sesammühle vermahlt.


Das Praktische an dieser Mühle ist, dass sie klein und handlich ist, ähnlich wie eine Pfeffermühle und somit kaum Platz verbraucht. Ich benutzte sie eigentlich jeden Tag, weil frisch gemahlener gerösteter Sesam einfach zu fast jedem Essen schmeckt (Frisch gekochter Reis, Gebratenes wie Tofu, Fisch oder Gemüse) und auch optisch immer eine kleine Aufwertung des Essens bedeutet! ^^ In Japan steht so eine Pfeffermühle auch oft mit auf dem Esstisch.

Um Sesam zu rösten gebt ihr einfach eure benötigte Menge in eine erhitze ungeölte Pfanne. Auf mittlerer bzw. eigentlich auf kleinester Hitze so lange die Sesamkörner wenden, bis sie ihr tolles Röstaroma entwickeln und etwas brauner und auch knuspriger geworden sind. Aufpassen, dass ihr sie nicht verbrennt. Danach vom Herd nehmen und gut abkühlen lassen. Danach in eure Mühle umfüllen.


Die Sesamkörner werden gemahlen, sobald man an der kleinen Kurbel dreht! Man hält die Mühle soszusagen kopfüber über sein gewünschtes Essen und so fallen sie gleich beim Kurbeln heraus.^^ Der Sesam kommt dann nicht komplett als Pulver heraus, sondern ist eher eine grobe Mischung aus gemahlenen und ganzen bzw. etwas größeren Körnern. Ich liebe diese Mühle jetzt schon! ^^

Fazit: Falls ihr also einmal so eine Mühle in eurem Asialaden entdeckt und ihr sowieso immer und überall Sesam zum drüberstreuen benutzt, kann ich sie sehr empfehlen! Nie wieder geschmacksloser Sesam! Yeahh! :D


Jasminreis (von Reishunger)


Vor ein paar Tagen habe ich endlich den Jasminreis von Reishunger probiert. Ich war darauf ziemlich gespannt ob ich einen Unterschied merke, da ich ja eigentlich mit Jasminreis aufgewachsen bin und schon ziemlich viele Sorten gegessen hatte. Diese Reissorte nennt man auch Duftreis, da sie sehr aromatisch ist. Der Reis wird neben Thailand auch in Vietnam und z.B. China gegessen und passt zu allen Speisen ob Gemüse, Fisch oder Fleisch. Das Korn ist länglich und klebt leicht, sodass man es gut mit den Stäbchen essen kann.

Der Jasminreis kommt hier aus Thailand und wurde in einer 600g-Packung verpackt.
Ich habe etwas mehr als die Hälfte im Reiskocher gekocht und die Menge reichte für das Abendessen sowie für die Bentoboxen am nächsten Tag aus (bei 2 Personen).

Hier unten seht ihr die Kochanleitung. Man soll hier immer 1,5-fache Menge an Wasser nehmen. Was ich aber nicht gemacht habe (weil ich es einfach nicht so kenne), ist die Zugabe von Salz - das habe ich weggelassen.


Beim Betrachten der Reiskörner fiel mir ganz schnell auf wie perfekt die Körner sind. Sie sind alle echt groß, schwer und glatt. Ein tolles Gefühl, wenn man mit den Händen da durch fährt. Bis jetzt fühlte sich Jasminreis bei mir immer etwas griffig und leicht an - aber diese Körner waren so glatt und auch schwer! Fast wie Perlen (auch wenn das jetzt reichlich übertrieben klingt, aber es war wirklich so xD). Dieser Jasminreis hat laut Webseite von Reishunger die höchste Qualität nämlich AAAAA. Das glaube ich denen sogar.

Meine Eltern bezogen meistens immer Jasminreis in der Qualität AAA oder AA in 25kg bis 30kg-Säcken. Den Reis den man in vielen Restaurants & Imbissen bekommt hat meistens AA oder A oder ist komplett Bruchreis. (Ich mag allerdings die Textur von Bruchreis ^^). Das Schlimmste was ich jemals in einem aisatischen Restaurant/Imbiss an Reis essen musste war Parboiled Rice. Das ging gar nicht *grusel*.

Das Kochen im Reiskocher ging problemlos. Wie gesagt einfach 2mal waschen (und beim zweiten Mal war das Wasser auch schon ungewöhnlich klar), dann das 1,5-fache an Wasser hinzugeben und kochen lassen. Die Wassermenge war perfekt, der Reis war nicht zu weich und nicht zu trocken. Und das tollste: Er glänzt und glitzert leicht im Sonnenlicht wie Perlmutt! ^^ Ist mir bis jetzt noch bei keinem Reis aufgefallen und ich fotografiere viel Reis xD Sieht man das auf dem Foto?


Nun zum Geschmack: Im Mund fühlt sich der Reis sehr locker und zartweich an. Ich hatte fast das Gefühl Sushireis zu essen, der ja auch etwas glatter ist. Das Aroma ist vorhanden, jedoch war er nach meinen Verhältnissen, nicht so stark. Er schmeckt gut und man hat auf jeden Fall das Gefühl hochwertigen Reis zu essen. Was mir besonders gut gefällt: Er schmeckt auch am nächsten Tag (in der Bentobox) noch richtig locker und zart und war überhaupt nicht trocken oder hart. Außerdem macht er unheimlich satt.

Allerdings fehlte mir etwas mehr Griffigkeit im Mund. Er ging mir persönlich einfach zu glatt runter. Ich persönlich vermisse ein bisschen die Textur, die man hat, wenn die Reiskörner ein wenig unterschiedlicher (in Form und Größe) sind. Deswegen ist für mich dieser Reis kein Alltagsreis, den ich jeden Tag essen könnte glaub ich. Aber für besondere Gelegenheiten und vor allem für die Bentobox kann ich ihn sehr empfehlen.

Fazit: Die Qualität ist unumstritten! Die Reiskörner sind einfach nur perfekt und er lässt sich super im Reiskocher zubereiten. Ich finde aber, dass es nicht notwendig ist Jasminreis ständig in dieser Qualität zu essen. Er hat meiner Meinung nach etwas mehr Charakter, wenn die Körner etwas unterschiedlicher und dadurch etwas gröber sind. Für Bentoboxen (also für das kalte essen am nächsten Tag) allerdings ist er bis jetzt am besten von allen Jasminreissorten, die ich gegessen hab. Einfach probieren! :)

Ich habe ihn übrigens mit Orangentofu, Sesam-Gurkensalat sowie in Sojasosse gebratenen Chinakohl und Parpika gegessen. Sehr lecker!! ^^

Miso-Butter-Ramen und Tofu-Gemüse-Yakisoba


Heute gibt es mal nur ein kleiner Post und zwar zeige ich euch, was ich vor einigen Tagen gegessen hatte. Miso-Butter-Ramen (einfach dieses Miso-Ramen-Rezept befolgen und am Ende noch mit ordentlichen Stück Butter garnieren) sowie schnelle Yakisoba mit Gemüse aus Chinesischen Eiernudeln (Yakisoba ähnlich wie beim Yakiudon-Rezept hier).

Auf dem Miso-Butter-Ramen hab ich Chinakohl, Mais, Frühlingszwiebeln und Fishcake getoppt, da leider nichts anderes mehr im Kühlschrank war. Yakisoba wurde mit Tofu, Bohnen und Chinakohl gebraten.

Ging alles sehr schnell zum zubereiten und war lecker!! :D


Es ist irgendwie total doof in einem Haushalt ohne große Nudelsuppenschüsseln leben zu müssen -_-. Aber jetzt noch Ramenschüsseln kaufen lohnt sich halt nicht, weil ich das alles beim Umzug ja auch wieder zurück nach Hause schleppen muss T_T
 

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