Restaurant: Shudu China Restaurant, Dimsum-Szechuan-Küche, Hamburg


In dem Shudu war ich jezt schon insgesamt viermal und es hat mich bisher noch nie enttäuscht. Das Restaurant ist in Hauptbahnhofsnähe direkt beim Steintorwall 4, 20095 Hamburg. Es bietet verschiedene Dim Sum und allgemein Szechuan-Küche an.

Vorneweg muss man dazusagen, dass man hier auf jeden Fall die chinesische Karte verlangen sollte, die reguläre Karte ist wirklich sehr standardmäßig mit Hühnchen Süßsauer und Bratnudeln. Auf der chinesischen Karte (sie ist trotzdem auf deutsch) findet ihr Teigtaschen und alle anderen Leckereien! :D

Ich zeige euch mal eine kleine Auswahl an Gerichten, die ich zusammen mit Freunden oder meiner Familie dort gegessen habe.
Große Gerichten kosten so um die 10€, Dimsum zwischen 3 udn 4 €)

Nudeln in Chili-Sesam-Erdnussoße. Dieses Gericht konnte man in klein als Vorspeise oder Beilage oder in Groß als Hauptgericht bestellen. Es handet sich dabei um lauwarme/kalte Nudeln mit einem leckeren Dressing aus Chili, Sesam und Erdnuss. Scharf, aber super super lecker und würde ich jedes Mal wieder bestellen.

Gedämpfte Reisrolle mit Frühlingszwiebelfüllung
Hierbei handelt es sich um eine Art Dim Sum. Es gibt diese Reisollen mit verschiedenen Füllungen. Beliebt sind auch Garnelenfüllung oder Schweinebauchfüllung. Es wird mit einer süßlichen Sojasoße gereicht. Ich liebe sie und bestelle sie immer total gerne. Von der Konsisenz her sind sie für den westlichen Gaumen schon etwas gewöhnungsbedürftig, leicht elastisch, zart und weich. Wer sowas wie Mochi mag, wird das bestimmt auch mögen :)

Eierstich mit Tomaten und frischem Reis
Auch in Vietnam ist dieses Gericht ein absoluter Klassiker und erinnert mich total an meine Kindheit. Es klingt so banal, schmeckt aber richtig richig lecker. In dieser Variante ist es auch so, dass das Ei auf eine ganz besondere Art und Weise gebraten ist, sodass es ganz viele feine Schichten hat. Schwer zu beschreiben, aber auf jeden Fall eine gute vegetarische Option!


Hargao/Hagao, Garnelen Dim Sum
Ebenso ein Klassiker unter den Dim Sum. Diese gedämpften Teigtaschen sind mit einer Garnelenpaste gefüllt. Ich kenne sie auch mit einer ganzen Garnele. Auf jeden Fall sehr lecker, bin mir aber nicht sicher, ob das nicht auch TK-Ware ist (was ich aber nicht schlimm finde, weil das Restaurant ja echt viel zu bieten hat).

Nudelsuppe mit Gemüse und Garnelen
Diese Suppe stand unter den Vorspeisen, entpuppte sich aber als eine recht große Portion heraus, die man dann miteinander teilen kann. Die Suppe ist klar und leicht und hat Garnelen, Wurst und Pak Choi als Topping. Vom Gefühl her eine Suppe, die man zu hause von seiner Mutter bekommen würde. Daran hat sie mich und meine Schwester jedenfalls erinnert. Nicht fancy, dafür aber sehr authentisch.

Doppelt gebackenes Schweinefleisch und Tofu
Sehr lecker! Der Tofu war zart und die Soße war würzig. Das Fleisch scheint auch geschmeckt zu haben! :D

Gebratene grüne Bohnen

Die waren vor allem in der Kombination mit dem Tofu und dem Reis richtig richtig lecker. Eine rauchige Note und kleine würzige Stückchen, die uns an eingelegtem Senfkohl erinnert haben. Und die getrockneten Chilis, die dabei waren, waren auch sehr lecker und nicht so scharf, wie man denkt, eher würzig! :D

Softdrink mit Salzzitrone
Man kann sich Softdrinks und andere Getränke mit Salzzitrone aromatisieren lassen. Wer den Geschmack von gesalzener Zitrone mag, sollte das unbedingt mal ausprobieren! Der Geschmack ist sauer, salzig, herb, was die Süße vom Softdrink perfekt abrundet. Der Geschmack kann gewöhnungsbedürftig sein, aber wer mal was Neues ausprobieren möchte, gerne mal probieren!


Fazit: Das Shudu ist eine gute Adresse für alle Liebhaber von Szechuan-Küche. (Wie gesagt, sollte man hier nach der chinesischen Karte verlangen.) Es gibt dort erstaunlich viele vegetarische Optionen und die Preise sind dort total in Ordnung. Alle Hauptgerichte sind für mindestens zwei Personen gedacht (deswegen kosten die Gerichte im Schnitt auch um die 10€), da man nach chinesischer Essweise das Essen am Tisch mit allen teilt. Deswegen übernehmt euch nicht und bestellt nicht zuviel auf einmal. Die Dimsum sind auch alle sehr lecker, da gibt es aber in Hamburg mehrere Adresse, sodass jeder so seinen Favoriten hat. Ich kann daher keine klare Empfehlung aussprechen, da ich noch nicht soviel probiert habe.

Das Restaurant selber ist sehr schlicht gehalten und eignet sich vielleicht nicht so zum Fine Dining, es ist aber ideal, wenn man mit der Familie oder einer großer Gruppe Freunden essen möchte. Kann ich also empfehlen! Ich finde es ist ideal für Hamburggäste, die ein Abschlussessen brauchen, bevor sie in den Zug steigen. Da es so nah beim Hauptbahnhof liegt und man dort relativ entspannt und ungezwungen essen kann.

Wart ihr schonmal im Shudu? Welche chinesischen Restaurants könnt ihr noch in Hamburg empfehlen?



Rezept: Reisnudelsuppe mit Tomate und Tofu


Diese Reisnudelsuppe ist angelehnt an ein vietnamesisches Gericht, welches Bun Rieu heisst. Typisch für diese Nudelsuppe sind die Brühe aus Tomaten und Schweinefleisch. Die Suppeneinlage variiert etwas, es gibt Versionen mit Krabbe, mit Fisch oder auch mit Schnecken. Was aber immer dabei sind ist frittierter Tofu. Die Kombination Tomate, Tofu und Reisnudeln habe ich hier zu einem eigenen Rezept verwandelt, dass nur ganz leicht an Bun Riu erinnert. Ich muss sagen, dass sie wirklich mega lecker schmeckt! Probiert es gerne aus!

Rezept für 3 Portionen:

Reisnudeln nach Hunger
1 Knoblauchzehe
1 bis 2 Schalotten
2 bis 3 Frühlingszwiebeln
gemahlene Koreandersamen
2 bis 3 EL Gemüsebrühe (am besten eine milde)
5 EL passierte Tomaten
1 EL Austernsoße (gibt's auch in vegan)
1 TL Currypaste euer Wahl
3 EL Sojasoße
Siracha nach Geschmack
1 bis 2 EL milden Essig oder Zitronensaft
1/2 EL Zucker
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Als Suppeneinlage:
3 bis 4 getrocknete Shiitake
2 mittelgroße Tomaten
1/2 Zucchini
2 Pak Choi
1 Karotte
frittierte Tofuwürfel

Tipp: Je mehr unterschiedliche Gemüsesorten ihr in der Brühe ziehen lässt, desto aromatischer wird sie. Vor allem Shiitake, Tomaten und Kohl jeglicher Art haben sehr viel Umami, sodass die Suppe schön herzhaft schmeckt. Auch die Austernsoße in der Brühe gibt dem ganzen sehr viel Geschmack und sollte nicht weggelassen werden.

Andere Gemüsesorten, die ebenfalls gut passen würden wären: Chinakohl, Spitzkohl, Brokkoli, Blumenkohl, Kohlrabi, Bohnen, Spinat (am besten am Ende hinzugeben).



Zubereitung:

Schritt1: Knoblauch, Ingwer, Schalotten und Frühlingszwiebel fein hacken. Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden.
Schritt2: In einem Topf etwas neutrales Pflanzenöl erhitzen, Knoblauch, Ingwer und Frühlingszwiebeln anschwitzen. Koriander dazugeben und kurz weiterbraten.
Schritt3: Passierte Tomaten, Austernsoße, Sojasoße, Chilipaste und Siracha dazugeben und leicht anrösten. Dann mit Wasser auffüllen und mit Gemüsebrühpulver, etwas Zucker, etwas Essig, Salz und Pfeffer abschmecken.
Schitt4: Getrocknete Shiitake und alle Suppeneinlagen hineingeben und solange köcheln lassen, bis alles gar ist. Spinat, Pak Choi und andere schnell garende Zutaten sollte man zuletzt hinzugeben. Gegebenenfalls nochmals abschmecken.
Schritt5: Reisnudeln al dente kochen und abgießen. Ganz kurz abbrausen und für einige Minuten zugedeckt ruhen lassen. Auf diese Weise werden die Nudeln trocken, da sie im eigenen Dampf, in der eigenen Wärme leicht trocknen können.
Schritt6: Reisnudeln in eine Schüssel geben, mit der Brühe übergießen und mit dem Gemüse garnieren. FERTIG!

Röstzwiebeln sind in Vietnam total typisch und kommen überall als Garnitur drauf. Sehr gut passt zu diesem Gericht auch etwas frischer Limettensaft, Sprossen und vietnamesische Kräuter (Shiso, Thai-Minze, Thai-Basilikum, Salat). Ich liebe es wenn man frischen Salat unter die Suppe verrührt und er dann so leicht blanchiert wird. Schmeckt wirklich besser, als man denkt! ;D Macht das einer von euch auch so?

Jetzt habe ich wieder total Lust dadrauf! *__*


Und hier nochmal das Rezept als Kochvideo:




Restaurant: O-ren Ishii, Vietnamesische Küche, Hamburg


Auf Empfehlung einer Kollegin besuchte ich das O-Ren Ishii in Hamburg. Dabei handelt es sich wohl um einen kleinen Geheimtipp unter Hamburger. Ein kleiner unscheinbarer Laden in einer Seitenstraße in der Altstadt. Genauer gesagt in der




Zum Trost gab es für mich dann noch ein Lebuchendessert, was den Tag dann doch noch positiv abgerundet hatte.


Fazit: Das O-Ren Ishii besticht vor allem durch sehr raffiniert gewürzte Gerichte. Es gibt immer eine vegetarisch/vegane Option, was schonmal sehr gut ist. Im Schnitt gibt es aber immer noch zu wenig Auswahl für Vegetarier und Veganer finde ich. Die Fleischgerichte klingen immer interessanter und leckerer wie z.B. Ente mit Sesam-Tamarindensoße oder geschmortes Rindfleisch in asiatischer Jus (Soße).  Diese Gerichte, nur als Tofuvariante fände ich viel ansprechender, als Tofu mit Curry. Das ist eine Kombination, die es so oft gibt und mich nie so richtig anspricht. Ich habe mir allerdings hinterher sagen lassen, dass auch die Currys anders und raffiniert gewürzt schmecken, da oft auch Kaffir-Limetten-Blätter benutzt werden. Deswegen würde ich das nächste mal eventuell doch nochmal das Curry probieren (falls sie es haben). Der Glasnudel-Tofu-Salat hat mich leider nicht überzeugt. Er war gut, aber tatsächlich hätte der mir mit Reisnudeln sogar besser geschmeckt. Das Gericht in der Fomr hatte ich woanders auch schon insgesamt besser gegessen.

Die Preise waren für ein Mittagsessen schon eher gehoben, was leider aber recht oft in Hamburg der Fall ist.

Ich persönlich würde dem Restaurant eine weitere Chance geben und nochmals dahin gehen. Ich fände es besser, wenn es noch etwas mehr vegetarisch/vegane Optionen gäbe. Ich kann es auf jeden Fall allen empfehlen, die auch Fleisch und Fisch essen können. Die haben dort viel Auswahl und die Gerichte klingen auf jeden Fall total lecker und interessant.

Achtet aber auf jeden Fall auf deren Öffnungszeiten, sie haben nur unter der Woche bis 18Uhr auf und man kann nicht reservieren! :)

War schonmal jemand von euch im O-ren Ishii? Wie fandet ihr es dort?





Rezept: Popcorn Tofu, knusprig paniert


Das Gericht Popcorn Chicken kommt ursprünglich aus Taiwan und besteht aus knusprig frittierten Hähnchenstückchen mit Thai-Basilikum. Da in der Panade Tapiokastärke enthalten ist, bekommt sie beim Frittieren kleine knusprige Bläschen, die anscheinend charakteristisch für das Gericht sind. Ebenfalls typisch ist, dass das Frittieröl vorher mit Thai-Basilikum aromatisiert wird. Die frittierten Basilikumblätter werden später mit den Hähnchenteilen gemischt und mitgegessen.

Inspiriert von diesem Gericht habe ich eine Version mit Tofu gemacht. Es ist aber ein besonderer Tofu, der eine besondere Struktur hat. Indem ich den Tofu doppelt eingefroren habe, haben die Eiskristalle dem Tofu eine sehr fasrige, schwammige Textur gegeben. Bereits mit einmal Einfrieren kann man diese Textur erreichen, aber doppeltes Frittieren ermöglicht noch einen stärkeren Effekt. Der Tofu ist allerdings nicht fasrig zäh, so wie Sojaschnetzel. Er ist einfach viel lockerer, fluffiger und schmeckt nicht wie ein fester Block, so wie Tofu normalerweise schmeckt. Also perfekt für Nuggets-Rezepte.

Warum ist das so?

Ich vermute, dass die Eiskristalle, die sich durch den Tofu ausbreiten, diese Struktur erzeugen. Wenn man das ganze doppelt macht, sind es mehr unterschiedliche Eiskristalle, sodass die Struktur noch "verzweigter" ist.

Ich persönlich finde, dass man mit doppelt gefrorenem Seidentofu eine feinere, speziellere Textur hinbekommt, als mit Baumwolltofu. Vielleicht, weil er weicher ist und sich die Eiskristalle da besser in dem Tofu bilden können. Man sollte aber behutsamer damit umgehen, damit der Tofu in nicht zu kleine Teile zerfällt. Das funktioniert mit dem etwas festeren Baumwolltofu einfacher. Ich finde der extraweiche Tofu von der Firma Treiber aus Berlin hat die perfekte Konsistenz, siehe blaue Packung unten. Es funktioniert nicht so gut mit gekauftem, sehr festem Supermarkttofu.

Da ich zu diesem Zeitpunkt leider keinen Thai-Basilikum da hatte, ist es nicht im Rezept dabei. Ihr könnt es aber gerne mit Thai-Basilikum probieren.

Wer mir auf Instagram folgt, kennt bereits dieses leckere Rezept bereits als Video ohne genaue Rezeptur, jetzt bin ich endlich dazugekommen euch die genauen Mengenangaben niederzuschreiben.

Zutaten für 2 bis 3 Portionen:
1 Block Seidentofu (zur Not geht auch Baumwolltofu)
5 bis 7 EL Weizenmehl
1/2 TL Natron
1 Prise Salz
1 TL 5 Gewürze-Pulver
2 feingehackte Zehen Knoblauch
1/2 TL Ingwer
2 EL Sojasoße
1 bis 2 TL Zucker
Tapiokastärke zum Panieren
Etwas Pfeffer, Chilipulver und 5 Gewürze-Pulver zum nachwürzen.


Zubereitung:
Schritt1: Tofublock in der Packung mindestens einen Tag lang einfrieren. Je nach Tiefkühlfach dauert es auch mal zwei Tage, bis der Tofu wirklich durchgefroren ist. Dann taut ihr den Tofu mitsamt Verpackung wieder auf und friert ihn schließlich ein zweites Mal ein.
Schritt2: Den doppelt geforeren Tofu nun wieder auftauen lassen und ganz vorsichtig mit der Hand auspressen. Am Besten funktioniert es, wenn ihr den Tofu mit beiden Händen nehmt und langsam von oben und unten zusammendrückt.
Schritt3: Den ausgedrückten Tofu in grobe Stücke reissen und mit etwas Salz, Sojasoße, 5 Gewürzepulver, feingehacktem Knoblauch und feingeriebenen Ingwer würzen und vorsichtig vermengen.
Schritt4: Weizenmehl, Natron und etwas Salz in einer Schüssel verrühren, mit etwas Wasser mischen, sodass der Teig eine zähflüssige Konsistenz bekommt, ähnlich wie geschlagenes Ei.
Schritt5: Nun etwas von der flüssigen Mehlmischung über die Tofustücke geben, leicht vermischen und zu kleinen Nuggets formen.
Schritt6: Die Tofunuggets anschließend in Tapiokastärke wenden und in heißem Öl goldgelb ausbacken.
Schritt7: Damit das Popcornchicken besonders knusprig wird, könnt ihr sie auch nochmal ein zweites Mal frittieren. Dafür erhitzt ihr das Öl besonders heißt und frittiert alle Nuggets nochmal kurz.
Schritt8: Anschließend herausnehmen und im heißen Zustand nochmal mit einer Mischung aus Salz, Pfeffer und 5-Gewürze-Pulver würzen. FERTIG!

Das doppelte Frittieren ist eine besondere Koch-Technik, die bewirkt, dass das Frittiergut am Ende weniger ölig schmeckt und viel knuspriger wird. Die Feuchtigkeit, die vorher in dem Frittiergut steckte, kann nämlich beim zweiten Mal besser entweichen. Das macht diesen Popcorn-Tofu sehr bentogeeignet! :)

Das Natron im Teig bewirkt übrigens ebenfalls, dass die Panade knuspriger wird. Ich würde es nicht weglassen. Den Teig kann man auch ganz weglassen oder mit einem Ei ersetzten oder das Ei in den Teig mischen. Das variiert je nach Rezept und jede Version ist okay.

Anstatt Tapiokastärke könnt ihr theoretisch auch normale Speisestärke (ist ja meist Maisstärke) nehmen, diese ist am Anfang allerdings sehr klebrig beim Frittieren und braucht viel länger, um knusprig zu werden. Tapiokastärke klebt überhaupt nicht und ist sehr schnell knusprig.




Hier ist auch nochmal das Rezept als Video! Ja, ich beginne ganz allmählich alle meine Instagram-Kochvideos auch auf Youtube hochzuladen, sodass es von allen angesehen werden kann! :)



Probiert auch gerne noch meine anderen Tofu-Nugget-Rezepte! :D Zum Beispiel Kouya Dofu Nuggets, Tofu-Karaage oder panierter Tofu ohne Ei.




10 Jahre Bento Lunch Blog! Koch mit mir! - Aktion



Leute! Es ist wieder soweit! Der Bento Lunch Blog ist heute ganze 10 Jahre alt geworden!
Wie die Zeit verflogen ist! Ich freue mich wirklich sehr, dass der Bog es schon soweit geschafft hat! Zwischendurch ist viel passiert und ich habe auch neue Interessensgebiete gefunden, wie man unschwer erkennen kann! Neben Bentoboxe und asiatischer Küche ist das Nudelmachen immer mehr zu einem Hobby geworden, in dem ich vollends aufgehe. Es gibt tausend Möglichkeiten und soviel zu lernen, was ich natürlich auch wieder gerne mit euch teilen möchte!

Hinzu kommt, dass ich Instagram mehr für mich entdeckt habe. Diese Platform bietet mir nämlich die Möglichkeit Videoaufnahmen, d.h. in meinem Fall vor allem Kochvideos total schnell und einfach für euch zu erstellen und hochzuladen. Aus diesem Grund bin ich aktiver denn je und poste fast täglich neue Videos und Fotos von meinem gekochten Essen. Es macht wirklich total viel Spaß!

Da das alles so schnell geht, hinkt der Blog immer etwas hinterher, aber ich will zumindest die wichtigsten und beliebtesten Rezepte auch hier auf dem Blog für euch festhalten. Ich bin noch dabei herauszufinden, wie ich die neu geschaffenen Inhalte so gut es geht über alle Kanäle verteilen kann, sodass auch Leute ohne Instagram etwas davon haben. Habt also etwas Geduld und seid unbesorgt, ich werde den Blog auf jeden Fall weiterhin pflegen. Falls ihr eine spezielle Frage habt, könnt ihr sie jederzeit stellen.

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Meine Stammleser kennen die Tradition bereits, auch wenn ich diese letztes Jahr gebrochen hatte, es gibt zum Bloggeburtstag wieder eine kleine Kochaktion, bei der ihr viele tolle Preise gewinnen könnnt! Schaut euch gerne mal die letzten Gewinnspiele und Preise an, ich kann euch sagen, dass es sich auf jeden Fall lohnen wird! :)


Was müsst ihr dafür tun?


Schritt1: Sucht euch aus meinem Blog oder meinem Instagram-Account ein beliebiges Rezept aus und kocht es nach
Schritt2: Schreibt auf einem kleinen Zettel "10 Jahre Bento-Lunch-Blog" + euren (Nick)-Namen
Schritt3: Legt das Ganze gut lesbar neben eurem gekochten Essen
Schritt4: Macht von beidem 1 Foto
Schritt5: Schreibt einen Kommentar unter diesem Beitrag und fügt dort den Link zu meinem Original-Rezept ein, damit ich sehen kann an welches Rezept ihr euch orientiert habt. Ihr könnt mir natürlich auch dazu schreiben, wie es euch geschmeckt hat ^^ Und ob ihr eventuell etwas daran geändert habt (Zutaten ersetzt, anders gewürzt etc.)
Schritt5: Hängt das Bild einfach dran (siehe Screenshot)

Tipp: Ein Bild könnt ihr anhängen, nachdem ihr in das Kommentierfeld geklickt habt.

ALTERNATIV:
Falls das Bilderanhängen aus irgend einem Grund nicht funktionieren sollte, könnt ihr mir auch stattdessen einen Link zu dem Foto geben, welches ihr woanders hochgeladen habt (eurem Blog, Instagram etc.)

ODER
Ihr schickt mir eine Mail mit dem angehängten Foto + eurem Nicknamen im Betreff

ABER:
Der Kommentar mit dem Link zum Originalrezept (siehe Schritt4) muss trotzdem geschrieben werden, damit ich die Übersicht von allen Teilnehmern behalte. Vermerkt dann einfach im Kommentar, dass ihr mir ne Mail oder einen Link geschickt habt.

Erweiterung der Regeln: Ich habe das Feedback bekommen, dass einigen die Kommentarfunktion zu umständlich ist, da man sich ja erstmal einen Account anlegen müsste. Deswegen erweitere ich die Regeln. Ihr könnt mir die Fotos auch über Instagram oder Facebook schicken. Benutzt dafür den Hashtag #10jahrebentolunchblog und verlinkt mich @tokenbento, damit ich das Foto auch sehe. Sagt noch dazu welches Rezept ihr genau nachgekocht habt (mit Link, wenns geht). Ich werde für euch die Fotos dann als Kommentar hier einfügen, sodass ich den Überblick behalte. Beachtet bitte, dass der Zettel trotzdem  neben dem Foto liegen sollte.

Hier einige eingereichte Bilder von Teilnehmern der letzten Aktion, damit ihr wisst, wie der Zettel aussehen soll:




Bonus:
Wenn ihr auf instagram den Hashtag #10jahrebentolunchblog benutzt, kann ich dort eure Fotos sehen und euch über meine Stories featuren! :)


Deadline: 15.12.2019 um 23:59 Uhr


Weitere Infos:
- Das Gericht muss wirklich nach eines meiner Rezepte (einfach den Link dazu angeben) gekocht werden. Es dürfen Zutaten ersetzt werden, aber man sollte noch sehen können, dass ihr es extra von meiner Seite / meinem Instagram nachgekocht habt.
- Als Rezeptlink gilt eigentlich jeder Link aus meinem Blog (auch die kleinen Rezeptanregungen ohne genaue Zutatenangaben, die ich manchmal poste könnt ihr versuchen nachzukochen) und jeder Beitrag aus meinem Instagram-Account und meinem Youtube-Account.
- Das Gericht muss extra für diese Aktion gekocht werden (desewegen der Zettel mit dem Namensvermerk im Foto).
- Es handelt sich hierbei NICHT um einen bewerteten Wettbewerb. D.h. jeder der mitmacht landet im Lostopf und hat eine Chance auf einen Gewinn, das Foto muss nicht besonders professionell sein, mann soll nur erkennen können, was drauf ist. Mir ist es wichtig, dass ihr Spaß am Kochen habt! :)
- Es ist möglich mehrere Rezepte nachzukochen um eure Gewinnchancen zu erhöhen. Euer Name wird dann einfach mehrmals im Lostopf erscheinen. Pro Foto + Kommentar mit Link eines Gerichts 1 Los. Es gelten alle Rezepte, die ich bis zur Deadline auf meinen Kanälen poste!

Ich werde alle eure Bilder sammeln und am Ende die Gewinner ziehen. Die Gewinne werden im Laufe der Aktion noch bekannt gegeben! :)

Bitte gebt eure richtige E-Mail-Adresse beim Kommentieren an, sonst kann ich keinen Kontakt mit euch aufnehmen.

Verschickt wird nach Deutschland, Österreich und Schweiz! :)




Rezept: Perfekt gedrehte Fusilli mit dem Philips Pastamaker


Die Fusilli-Matrize gilt in der Nudelmacher-Gemeinde als eine besonders schwierige Nudelform, da sie sich nur unter perfekten Teigbedingungen von selber drehen. Sie verzeiht nicht so leicht ungenaues Arbeiten, wie z.B. es bei Bandnudeln und ähnlichen Matrizen möglich ist. Gerade aus diesem Grund habe ich mir diese Matrize zugelegt, um sie zu meistern und natürlich auch, weil ich Fusilli liebe. Wie vielleicht die meisten wissen, bin ich ja eher der lange-Nudel-Typ. Ich finde lange Nudeln sehen einfach schon im rohen Zustand unglaublich appetitlich aus und wenn man sie isst, geben sie einem (oder zumindest mir XD) ein unglaublich gutes befriedigendes Gefühl. Außerdem kann man lange Nudelmatrizen sowohl für Pasta, alsauch für asiatische Nudeln verwenden.

Fusilli hatte ich vorher immer getrocknet gekauft, um Nudelsalate damit zu machen. Ich war gespannt, wie sie frisch schmecken würden und kann euch schon jetzt sagen, dass sie mich nicht enttäuscht haben.

Ich verwende hier übrigens die Fusilli 3P von capo12.
Beachtet, dass größere Nudelformen insgesamt mehr Wasser vertragen/brauchen, als kleinere. Für den Fall, dass ihr eine andere Fusilli-Matrize habt, als ich.

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Zu allererst habe ich mich an Nudeln ohne Ei herangewagt. Es gibt da ein paar Tricks, mit denen die Nudeln dann wirklich perfekt gelingen! Probiert es gerne aus!

Die Besonderheit bei Fusilli ist, dass sie es eher trocken mögen. Ist der Teig zu feucht und zu weich, kann sie nicht die nötige Spannung aufbauen, die die Nudeln zum drehen bewegt. Das Problem ist allerdings, dass je nach Grießsorte und Marke es total unterschiedlich sein kann, wann ein Teig genau richtig ist und wann nicht. Deswegen helfen hier genaueste Grammangaben nicht so viel, da nicht jeder das selbe Grieß verwendet, wie ich etc. Aus diesem Grund habe ich eine Methode entwickelt, die man universell einsetzen kann, indem ich den Teig erst nach und nach trockener mache und zwar mit Weizenmehl.


Zutaten für 2-3 Portionen Fusilli ohne Ei:

250g Hartweizengrieß oder Semola
90ml Wasser
3 - 4 EL Weizenmehl

Schritt1: Hartweizengrieß in die Maschine geben
Schritt2: Programm ohne Ei einstellen und die Maschine anmachen. Nach und nach das Wasser hinzugeben. Den Teig insgesamt 2 mal kneten lassen und anschließend 20 Minuten ruhen lassen.
Schritt3: Nun die Maschine wieder anschalten und erstmal laufen lassen. Die ersten Nudeln, die rauskommen werden sich nur leicht bis kaum drehen. Schneidet diese ab, knüllt sie zu kleinen Teigklümpchen zusammen und werft sie wieder in die Maschine.
Schritt4: Gebt nun nach und nach immer wieder etwas Weizenmehl in die Maschine. Keine Sorge, die Maschine dreht sich beim Ausgeben ja trotzdem weiter und vermischt das Mehl sehr gut mit dem Restteig. Weizenmehl macht den Teig trockener. Wartet immer ein paar Nudeln lang, ob sie sich schon besser drehen. Falls noch nichts geschieht, gebt noch etwas Mehl hinzu. Nach einer Weile sollten die Nudeln gedreht herauskommen.


Wenn nämlich der Teig von Anfang an zu trocken ist, hört die Maschine einfach auf zu arbeiten, wegen Überlastungsgefahr. Aus diesem Grund fange ich mit einem normalen Teig an, sodass die Maschine schonmal warmlaufen kann. Danach füge ich erst etwas Mehl hinzu, um den Teig etwas trockener zu gestalten, damit sich dann die Nudeln drehen können. Das nachträgliche Hinzufügen von Weizenmehl hat außerdem den Vorteil, dass der Teig zwar außen trocken ist, aber innen drin (in den Teigklümpchen) ja immer noch etwas feuchter ist und sich alles somit viel besser von der Maschine verarbeiten lässt.

Ich nehme deswegen Weizenmehl, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass der Teig nicht wirklich trockener wird, wenn man einfach mehr Hartweizengrieß dazugibt. Hartweizengrieß kann die Feuchtigkeit nicht so schnell aufnehmen. Mit Weizenmehl geht das viel schneller und man braucht auch gar nicht so viel davon. Ich gebe bei 250g ungefähr 3-4 EL Mehl hinzu.

Habt ihr zuviel Mehl hinzugegeben kann es sein, dass sich die Nudeln sehr unregelmäßig drehen und die Spiralen sehr enganliegend werden. Deswegen lieber vorsichtig herantasten und nicht zuviel Mehl auf einmal hineingeben. Maximal 1 EL auf einmal.

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Zutaten für 2-3 Portionen Fusilli mit Ei:
250g Hartweizengrieß oder Semola
95ml Ei mit Wasser
3 - 4 EL Weizenmehl

Schritt1: Hartweizengrieß in die Maschine geben
Schritt2: Programm mit Ei einstellen und die Maschine anmachen. Nach und nach das Wasser-Ei-Gemisch hinzugeben. Den Teig insgesamt 2 mal kneten lassen und anschließend 20 Minuten ruhen lassen.
Schritt3: So vorgehen, wie im Rezept ohne Ei, siehe oben.
Schritt4: So vorgehen, wie im Rezept ohne Ei.

Beim Eierteig ist es etwas komplizierter, als beim Teig ohne Ei. Die Feuchtigkeit des Teiges kann sehr unterschiedlich sein, je nachdem wie groß das Ei ist. Teig mit viel Ei tendiert dazu nach dem Ruhen trockener zu werden, als am Anfang (da das Ei etwas eintrocknet). Aus diesem Grund kann es passieren, dass ihr von Anfang an Schwierigkeiten habt, den Teig aus der Maschine zu pressen. Die Ausgabe kann sehr langsam erfolgen. Lasst die Maschine erstmal etwas laufen, bis die Matrize warm geworden ist, falls die Nudelausgabe bis dahin immer noch sehr langsam geschieht, könnt ihr etwas Wasser zum Teig hinzufügen (manche haben einen Wasser-Zerstäuber für diese Zwecke). Sobald die Nudeln in einer guten Geschwindigkeit aus der Maschine kommen und sich aber immer noch nicht drehen, könnt ihr anfangen etwas Weizenmehl hinzuzugeben (wie oben beschrieben), bis sie sich drehen. Hat bei mir sehr gut geklappt!


In dem unteren Foto seht ihr übrigens den Nudelteig mit Ei nach einmal kneten und im unteren Bild nach zweimal kneten. Außerdem ein Foto von noch nicht perfekt gedrehten Nudeln.


Hier seht ihr die Teigklümpchen, nachdem ich sie mit Weizenmehl benetzt habe. Das Ergebnis sind perfekt gedrehte Nudeln.


Die Kochzeit der Nudeln ohne Ei ist sehr kurz, wirklich nur 1 bis 2 Minuten. Passt auf jeden Fall auf, dass sie nicht zu weich werden. Sie sind perfekt für leichte Soßen, wie z.b. einem Pesto oder einmal Nudelsalat. Wirklich sehr sehr lecker!

Im unteren Bild seht ihr die Nudeln mit Ei. Sie sind durch das Ei aufgegangen und etwas größer, gelber und insgesamt sehr kräftig (im Sinne von robust). Sie brauchen auch etwas länger, um gar zu werden. Die Kochzeit beträgt mindestens 5 Minuten (aber lieber immer wieder mal testen). Diese Nudeln passen zu einer kräftigen, schweren Soße, wie z.B. einem Gulasch, einem Ragout oder einer buttrigen Käsesoße. Auch in einer Suppe machen sie sich sehr gut, dass sie nicht so schnell weich werden.

 

Kann man auch unendlich lange Fusilli machen?
Diese Frage bekam ich von einem Instagram-Leser und zuerst konnte ich diese Frage nicht beantworten. Nach einer Weile hatte ich aber das Geheimnis gelüftet und kann die Frage auf jeden Fall mit Ja beantworten!

Es funktioniert folgendermaßen: Normalerweise kommen die Fusilli gedreht aus der Maschine und man bemerkt dann nach einer Weile, dass die Nudeln irgendwann den Punkt erreichen, wo sie sich nicht mehr drehen. Ab diesem Moment habe ich sie immer abgeschnitten. Mir ist aufgefallen, dass die Nudeln ohne Ei insgesamt länger rauskommen, als die Nudeln mit Ei. Das hat mich stutzig gemacht.

Später kam mir dann, dass das einfach an der Schwerkraft liegt, wie lang sich die Nudeln drehen. Der Teig ohne Ei ist insgesamt viel leichter, aus diesem Grund halten sich die Nudeln länger von selbst " horizontal in der Luft". Der Teig mit Ei ist viel schwerer und beginnt schon nach kurzer Zeit sich nach unten zu neigen.

Hilft man diesen Nudeln mit den Händen nach, indem man sie weiterhin horizontal zu der Matrize anhebt, kommen die Nudeln weiter gedreht heraus. Dadurch, dass sie ja auf eurer Hand liegen, können sie sich nicht mehr so gut von selbst drehen, deswegen müsst ihr da etwas nachhelfen und die Nudeln leicht mitdrehen, aber alles in allem könnt ihr mit dieser Methode unendlich lange Fusilli machen! Ziemlich coole Sache! :D

Im unteren Bild seht ihr Nudeln, die einfach bei der Ausgabe runterhingen und Nudeln, die ich bei der Ausgabe leicht angehoben und mitgedreht habe.


>>> Hier ein (Instagram)Video, wie ich lange Fusilli mache

Ich hoffe euch gelingen die Fusili mit diesen Tipps genauso gut, wie mir und ihr habt Freude an euren Nudeln! Natürlich ist das nicht der einzig richtige Weg für tolle Fusili, es ist zumindest ein Weg, den ich für mich gefunden habe. Schreibt mir gerne eure Erfahrungen, wie ihr die Fusili gemeistert habt, oder falls ihr noch fragen habt! :)



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