05
Mai

Bento #53: Gebratener Tofu, Brokkoli, Annanas & Nüsse

Ein Bento für den großen Hunger, diesmal in meiner Sakana-Bento-Box.

Oben: Reis mit selbstgemachter Furikake, Tofu- und Brokkoli-Pfanne mit Oystersauce und Sesam
Unten: Erdnüsse & Cashewkerne, 2 rosa Pilze aus Schaumzucker, Schokolade und Ananas mit Schokosternen

Die Schokosterne gibt es übrigens in der Back-Abteilung als Deko für Kuchen und Plätzchen. Genauso gibt es kleine Herzchen und noch viel mehr. Perfekt für die Dekoration von Obst und Joghurt im Bento! :)
04
Mai

Rezept: Matcha-Latte / jap. Grüntee-Pulver mit Milch


Nach dem Bericht von dem leckeren Matcha-Eis folgt endlich wieder ein weiterer Beitrag über Matcha.
Heute zeige ich euch, wie ihr ganz einfach und ohne viel Aufwand einen leckeren Matcha-Latte machen könnt - und das ganz ohne Milchaufschäumer! ;-)

Zutaten für 1 Glas:
1 großes Glas
1/2 TL gutes Matcha-Pulver, gesiebt
2 - 3 TL Rohrzucker
ein wenig heißes, aber nicht kochendes Wasser
kalte oder heiße Milch nach Wahl (siehe unten)

Je besser die Qualität des Matcha ist, desto besser schmeckt es natürlich, aber ich denke mittlere Qualität oder guter Koch-Matcha ist ok.

Schritt1:
Matcha in das Glas sieben und mit einem Löffel oder einem kleinen Schneebesen mit dem heißen Wasser gut verrühren. Ich habe es hier mit einem Chasen gemacht, deswegen hat es so feine Bläschen, aber das ist kein Muss. Der Schaum geht eh wieder weg, sobald man weitere Zutaten hinein rührt. Der Matcha sollte sich nur gut aufgelöst haben und sich mit dem Wasser verbinden.

Schirtt2:
Rohrzucker nach Geschmack hinein geben. Ich habe 3 TL hinzu gefügt. Mit dem Löffel gut verrühren.

Schritt3:
Milch aufschäumen. Wer keinen Milchaufschäumer hat, wie ich, der nimmt einfach eine zu 1/4 gefüllte Milchtüte und schüttelt sie 5 Minuten lang kräftig. Je länger ihr schüttelt, desto feiner wird der Milchschaum. Diese Methode wende ich immer im Büro an, wenn ich Latte Macchiato möchte *ggg* Es darf nicht zu viel Milch in der Tüte sein sonst ist nicht genug Platz, damit die Milch herum geschleudert werden kann.

Schritt4:
Die aufgeschäumte Milch auf den Matcha ganz langsam gießen. Wenn ihr die Milchtüte leicht drückt, kommt mehr Schaum heraus. Drückt ihr sie nicht, fließt die restliche Milch heraus. Macht es so, dass ihr am Ende über die Hälfte flüssige Milch im Glas habt und den Rest mit Milchschaum auffüllt. Fertig! :)

Variationen Milch:
Statt Kuhmilch könnt ihr auch Sojamilch, Vanille-Sojamilch oder Reismilch verwenden. Ich habe diese Varianten zwar noch nicht probiert, aber vor allem mit Vanille-Sojamilch soll es echt gut sein habe ich gehört. Werde ich deswegen mal testen!

Warmer Matcha-Latte:

Heißes Wasser am Anfang verwenden und heißen Milchschaum verwenden.
Wenn ihr die Milch in der Milchtüte aufschäumen wollte. Einfach zuerst die Milch in einem Glas erhitzen und dann wieder in die Milchtüte umfüllen. Die Milchtüte lieber nicht in die Mikrowelle stellen ;-)

Kalter Matcha-Latte:
Kaltes Wasser am Anfang nehmen (Matcha kann man auch kalt aufschäumen).
Kalte Milch aus dem Kühlschrank nehmen und aufschäumen. Zusätzlich kann man Eiswürfel am Ende hinein geben. Im Sommer ein sehr leckeres Getränk!


Ich muss sagen, dass Matcha-Latte wirklich super schmeckt. Der Matcha-Geschmack kommt mit dem Zucker noch mehr zur Geltung und die Milch ist vor allem kalt eine super Erfrischung. Ähnlich wie Eiskaffee, nur mit Matcha! ^_^b
02
Mai

Review: Sushi Teppanyaki Restaurant Ogawa, Regensburg

Letztens haben wir das Sushi- und Teppanyaki-Restaurant "Ogawa" in Regensburg besucht. Ich bin über das Internet auf das Restaurant gestoßen. Die Webseite sah sehr vielversprechend aus und das Menü zeigte eine Vielzahl an japanischen Gerichten, die sich nicht nur um Sushi drehen.

Wie z.B. Soba- oder Udon-Gerichte oder Tempura . Sogar Matcha-Eis und Schwarzer-Sesam-Eis wird dort angeboten. Neben den zahlreichen einzelnen Gerichten zum Bestellen gibt es Mittags und Abends ein großes Büffet, wo auch Teppanyaki mit dabei ist. Das war einer meiner Hauptgründe mal dort vorbei zu schauen.

Wie aus der Webseite zu entnehmen, wird das Restaurant zwar nicht von Japanern betrieben (ich schätze es waren Chinesen), aber ich wollte es trotzdem versuchen. Zumal es in der Umgebung nicht gerade viel Auswahl an Japanischen Restaurants gibt *hust*

Ich reservierte also am Samstag für 6 Personen und wir zogen los. Das Restaurant ist auch sehr gut mit dem Bus vom Hauptbahnhof zu erreichen (Linie 5). Es liegt genau gegenüber dem Gewerbepark und wird auch gut beschildert. Neben dem schön eingerichteten Innenraum gibt es auch im Freien zahlreiche Tische. Im Sommer ist das bestimmt sehr schön.

Innen hat das Restaurant sehr große Fenster, wenn man etwas tiefer reingeht ist es schummriger. Wir haben uns direkt ans Fenster gesetzt, damit ich schönere Fotos machen kann.

Es war Feiertag und somit konnte man nicht das "Wellness-Menü" für 7,50EUR bestellen, sondern ein größeres Büffet für ungefähr 14,00EUR (ich weiß es nicht mehr genau). Da wir ordentlich Hunger mitgebracht hatten, bestellten wir alle das Buffet.

Es gab verschiedene Sushi-Sorten zur Auswahl, wie auf dem Bild zu sehen. Allerdings kein Nigiri oder Sashimi. Das musste man warscheinlich extra von der Karte bestellen. Daneben waren unterschiedliche Gemüse und Salate. So wie in vielen klassischen China-Restaurants bietet das Buffet auch zahlreiche fertig-gekochte Gerichte, wie Yakitori, frittierte Garnelen, Calamari, Hühnchen, sowie einige Pfannen-Gerichte aus Nudeln und Reis. Soßen standen 2 Arten zur Auswahl: süß-sauer und Erdnuss-Soße

Das Hauptaugenmerk lag aber bei der Frische-Abteilung des Buffets. Zahlreiche rohe Zutaten werden angeboten. Verschiedene Arten von Meeresfrüchten (Lachs, Pangasius, Butterfisch, Baby-Octopus, Tiger-Prawn, kleinere Garnelen, Muscheln und Calamari) und viele Fleischsorten (Hühnchen, Ente, Schwein, Rind, Froschschenkel, Känguru, Strauß).

Daneben gab es auch frisches, rohes Gemüse wie z.B. Karotten, Zucchini, Zwiebel, Brokkoli, Mungobohnen-Sprossen, Paprika, Champigons, Lauch, Bambussprossen...

Für das Teppanyaki lagen außerdem noch zahlreiche Soßen und Gewürze zur Auswahl. Man musste ein kleines Schälchen nehmen und mit den Soßen und Gewürzen seine eigene Marinade zusammen stellen.

Es gab Currysoße mit Kokosmilch, Süß-Sauer-Soßen, Teriyaki-Soße, Knoblauchsoße außerdem daneben noch frisch gehackten Ingwer, Knoblauch, Chili und Frühlingszwiebel.

So geht es: Man nehme sich einen Teller und legt sich verschiedene rohe Zutaten von Meeresfrüchten oder Fleisch mit Gemüse auf einen Teller. (Meeresfrüchte und Fleisch allerdings nicht gemischt, sondern auf extra-Tellern). Dann nimmt man sich ein Schälchen und mischt sich seine gewünschte Soße zusammen. Den Teller stellt man dann an der Theke vor dem Teppanyaki ab und geht wieder zurück an seinen Tisch.

Die Zutaten werden dann für einen zubereitet und anhand der Nummer an der Wäscheklammer werden sie dann von der Bedienung an den eigenen Tisch gebracht. Hier Muscheln mit Curry-Soße.

Und hier ein kleines Lachs-Teriyaki mit Ingwer und Frühlingszwiebeln.

Hier unten seht ihr Garnelen mit verschiedenem Gemüse und Pangasius in Knoblauch-Süß-Sauer-Soße. Der Pangasius ist ein ziemlich geschmacksloser Fisch. Er hat uns auch nicht geschmeckt, da war der Butterfisch und der Lachs viel besser (da ich kein Fisch-Esser bin, wusste ich das nicht)


Natürlich haben wir neben den frischen Zutaten auch kräftig beim normalen Buffet zugelangt. Knusprig frittierte Garnelen, verschieden Pfannengerichte, Nudeln und und und. Die Auswahl war wirklich super! 8D Es gab auch Miso-Suppe, mit Wakame und Tofu-Stückchen. Die war allerdings ok und nicht herausragend.

Der Trick bei solch einem Buffet-Essen ist, dass man so wenig wie möglich Reis und Nudeln zu sich nimmt, da sie sehr füllend sind. Deswegen haben wir nur ganz wenig Reis genommen und ziemlich viel Fleisch/Meeresfrüchte genommen. So konnten wir wirklich viele verschiedene Soßen-Kombinationen ausprobieren. Am Besten schmeckte mir die Teriyaki-Soße mit Ingwer und Frühlingszwiebeln.

Am Ende hat es sogar noch für das Matcha- und Sesam-Eis gereicht ;-) Wohlgemerkt haben wir die 4 Kugeln auf 5 Leute aufgeteilt ;-p Es muss aber gesagt werden, dass das Matcha-Eis nicht zum Buffet gehört, sondern man es extra bestellen musste. Im Buffet ist nur normales Eis (wie Schokolade, Erdbeer, Vanille etc.) und verschiedene Früchte enthalten.

Das Matcha-Eis war sehr lecker, man hat sehr gut den Matcha heraus geschmeckt. Vanille habe ich auch noch geschmeckt. Das schwarze Sesam-Eis war nicht so cremig, wie das Matcha-Eis (hatte Eisstückchen). Es hatte einen leichten Sesamgeschmack, der könnte schon etwas kräftiger sein, aber war trotzdem ok. Laut Karte sind beide Eissorten selbst gemacht.

Mein Fazit:
Das Buffet war ein Mix aus chinesischem und japanischem Essen. Ich habe mehr japanische Speisen erwartet. z.B. hätte man auch Udon oder Soba für das Teppanyaki anbieten können und mehr japanische Salate und Gemüse. Ich denke da an Tsukemono und ähnliches. Für Vegetarier gab es nur die Sushisorten mit Gemüse, die Salate und das Gemüse vom Teppanyaki. Allerdings gab es insgesamt kein Ei und auch kein Tofu.

Das Buffet punktet aber auf jeden Fall wegen der großen Speisenauswahl, guten Zutaten und der Frische. Die Speisen sind auch nicht zu salzig gewürzt, sodass man nicht immer Reis oder Nudeln dazu essen musste. Somit dauert es länger bis man satt ist, und man hat so mehr Freude am Buffet.

Auf jeden Fall ist das Ogawa eine sehr gute Alternative zu herkömmlichen China-Restaurants, weil es durch das Teppanyaki mehr Spaß macht.

Wer kein Buffet nimmt, kann aus viel mehr japanischen Gerichten wählen. Dazu muss man nur kurz auf die Webseite schauen. Es gibt dort wirklich mehr Auswahl an japanischen Sachen. Aber leider habe ich das noch nicht probiert.

Highlight war für mich auf jeden Fall das Matcha-Eis, das habe ich in meiner Umgebung noch nirgends bekommen. Ich wohne allerdings auch in einem kleinen Kaff, also muss das nichts bedeuten *ggg*

Das Personal war nett und die Einrichtung freundlich und modern. Die Küche und alles andere war auch sauber und es roch überhaupt nicht nach Fett.

Insgesamt von meiner Seite sehr zu empfehlen, ganz traditionelles japanisches Essen bekommt man dort zwar nicht, aber es ist auf jeden Fall eine gute Alternative, wenn man nichts anderes in der Nähe hat.

Nachtrag: Ich habe jetzt noch ein bisschen recherchiert und noch 3 weitere japanische Restaurants entdeckt, von denen 2 auch Teppanyaki anbieten. Ich werde diese demnächst auch mal ausprobieren und wieder berichten.
 

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