Rezept: Klassiche italienische Pasta mit dem Philips Pastamaker


Nachdem ich meine Nudelmaschine nun ausgiebig getestet habe, schreibe ich euch meine Erkenntnisse und beliebtesten Rezepte auf.

Anfangs hatte ich mich an die Basic-Rezepte aus dem mitgelieferten Rezeptheft gehalten. Man konnte zwischen Weizenpasta mit Ei, Weizennudeln ohne Ei, Hartweizenpasta mit Ei und Hartweizennudeln ohne Ei wählen. Außerdem gab es noch Rezepte für Vollkornpasta und Dinkelpasta jeweils mit Ei.Was man allerdings nicht herauslesen konnte ist, dass je nach Nudelform man eine andere Mehlmischung nehmen sollte. Das ist sehr wichtig und macht viel aus, wenn man eine besonders elastiche und mundschmeichelnde Textur der Nudeln haben will. Und so war es gar nicht verwunderlich, als meine ersten Spaghetti, die ich nach dem Rezept mit Hartweizennudeln mit Ei machte, nicht sehr überzeugend waren. Die Textur war einfach nicht so schön, wie bei den gekauften, getrockneten Spaghetti. Fangen wir aber erst mal von Vorne an! :)

Welche Mehlsorten kann man verwenden?
Für Weizennudeln verwende ich entweder das Mehl 405, 550 oder das italienische Pizzamehl 00
Für Hartweizenpasta verwende ich das ganz normale Hartweizengrieß, womit man auch Grießnockerl macht. Das bekommt man in jedem Supermarkt in 400g-Packungen. Alternativ kann man auch das etwas teurere italienische Grießweizenmehl, Farina di Semola, nehmen. Das ist fein gemahlener Hartweizengrieß.

Sowohl das Pizzamehl 00, alsauch das feine Hartweizenmehl bekommt man nur in gut sortierten Läden. Ich habe in meiner Nähe einen Edeka, der so gut wie alles hat. Dort habe ich beide Mehlsorten ab und zu gesehen. Sie sind allerdings ziemlich schnell vergriffen und es dauert immer etwas, bis sie wieder aufgestockt werden.

Außerdem kann man auch Vollkornmehl, Dinkelmehl, Buchweizenmehl und Kastanienmehl für Pasta benutzen. Wie das Mischungsverhältnis ist, erkläre ich euch weiter unten.

Welcher Nudelteig für welche Pastasorte?
Dünne, lange Nudeln wie Spagetti, Engelshaar und Linguine schmecken am besten mit einem Hartweizenteig ohne Ei.
Zu dicken, breiten Nudeln, wie Tagliatelle, Papardelle oder Lasagneplatten passt ein Nudelteig mit Ei am ehesten.

Die Nudeln tendieren dazu durch die Zugabe von Ei beim Kochen noch etwas aufzuquellen. Außerdem ist die Textur vom Teig eher starr und erst später, nach längerem kochen, werden die Nudeln etwas elastischer. Deswegen passt ein Eierteig nicht sehr gut zu langen dünnen Nudeln, die ja besonders elastisch sein sollen und eine besonders kurze Kochzeit haben sollen. Bei den breiten, dicken Nudeln ist die elastische Textur manchmal nicht so wichtig, da man eher größeren Wert auf den Geschmack der "Teigmassen" wert legt. Ein Eierteig ist daher ideal, da das Ei den Nudeln einen reichhaltigeren Geschmack verleiht.

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Zutaten für 300g Spaghetti:
200g Hartweizengrieß
50g Mehl 405
1TL Salz
90ml Wasser
Dieser Teig ist perfekt für Angelhair, Spaghetti und dicke Spaghetti. Ich verwende immer den Nudelaufsatz dicke Spaghetti, da ich finde, dass das der dicke der normalen, trockenen Spaghetti am ehesten entspricht. Bei den dünnen Nudeln muss man tierisch darauf achten, dass ihr die Nudeln nicht verkocht. 1-2 Minuten reichen schon. Wenn die Nudeln verkochen, sind sie echt nicht mehr lecker. Aber hat man erst mal das richtige Timing herausgefunden, sind die Spaghetti zum niederlegen. Wirklich super elastisch und mit dem besonderen Biss, den frische Nudeln haben sollten.

Zutaten für 300g Hartweizenpasta (für Tagliatelle, Papardelle, Penne und Lasagneplatten anwendbar)
140g Hartweizengrieß
110g Mehl 405
1TL Salz
90ml Wasser
Dieses Mischungsverhältnis habe ich per Zufall entdeckt und es hat mich am ehesten überzeugt, weil es eben auch so universell einsetzbar ist und jeder Nudelsorte (bis eben auf Spaghetti) den perfekten, elastischen Biss verleiht. Beim kochen aufpassen, dass sie schön bissfest bleiben. 3-4 Minuten sollten bei frischen Nudeln genügen.

Zutaten für 300g Vollkorn-/Dinkel-Hartweizenpasta (für Tagliatelle, Papardelle, Penne und Lasagneplatten anwendbar)
140g Hartweizengrieß
110g Vollkornmehl, Dinkelmehl
1TL Salz
95ml Wasser
Normalerweise bestehen Vollkornnudeln nur aus Vollkornmehl, allerdings finde ich, dass mit der Zugabe von Hartweizengrieß die Nudeln richtig schön elastisch werden und einen guten Biss. Gleichzeitig hat man aber trotzdem den nussigen Geschmack von Vollkorn, weshalb diese Nudeln dann besonders auch bei Kindern gut ankommen würden. Vollkornmehl braucht einen Tick mehr Wasser, deswegen 95ml, anstatt 90ml Wasser. Beim kochen auch hier aufpassen, dass sie schön bissfest bleiben. 3-4 Minuten sollten bei frischen Nudeln genügen.

Zutaten für 300g Eiernudeln mit Hartweizen (für Tagliatelle, Papardelle und Lasagneplatten anwendbar)
200g Hartweizengrieß
50g Mehl 405
1TL Salz
95g Flüssigkeit: 1Ei + Wasser
Dieser Teig tendiert dazu, wegen der Eizugabe, im Wasser noch etwas aufzuquellen. Deswegen ist er nicht so gut für Penne geeignet, da sie dann ziemlich klobig werden. Die Nudeln mit diesem Teig sollte man auch etwas länger kochen. Zuerst sind sie im Wasser ganz steif, dann werden sie weicher und schließlich bekommen sie erst etwas mehr Elastizität. Ich finde bei Eiernudeln muss man nicht so genau auf al dente achten. Also ruhig mal etwas länger kochen und probieren, solange sie sich noch steiff anfühlen, könnt ihr sie weiterkochen.

Zutaten für 300g Lasagneplatten (für Lasagne, Canneloni, Ravioli):
250g Mehl 405
1 TL Salz
95g Flüssigkeit: 1Ei + Wasser
Alternativ zu diesem Rezept können auch die obigen Rezepte verwendet werden. Damit die Lasagneplatten nicht so trocken werden und einreißen, gebe ich sogar oftmals einen Tick mehr Wasser hinzu. Meist werden es dann 5g mehr Flüssigkeit. Frische Lasagneplatten können zu Canneloni oder Ravioli verarbeitet werden. Für Lasagne und Canneloni müsst ihr die Nudeln nicht vorkochen, sondern einfach gleich in eurer Auflaufform mit der gewünschten Füllung und Soße überbacken. Gebt aber wirklich ausreichend Soße hinzu, damit die Nudeln darin richtig garen können. Es dauert maximal 30Minuten, bis die Nudeln gar sind.

Die Lasagneplatten sind dünner, als die anderen Nudeln, ihr könnt sie auch in Streifen schneiden und habt dann extra dünne und zarte Bandnudeln. Schmeckt auch sehr lecker! :)

Anmerkung:
In allen Rezepten kann anstatt Mehl 405 auch Mehl 550 und Mehl 00 verwendet werden. Anstatt normalem Hartweizengrieß kann Hartweizenmehl verwendet werden. Das Ergebnis sind dann Nudeln mit etwas seidigerer und feinerer Textur. Ich persönlich bevorzuge das Mehl 405 + normales Hartweizengrieß, da es rustikaler und mehr nach selbstgemacht schmeckt.


Zubereitung:
Schritt1: Alle trockenen Zutaten in die Maschine geben.
Schritt2: Deckel zumachen, Maschine einschalten und nach und nach die Flüssigkeit hineinträufeln.
Schritt3: Auf die gewünschte Länge kappen.
Schritt4: Idealerweise habt ihr die Soße schon vor dem Kochen der Nudeln zubereitet.
Schritt5: In kochendes, kräftig gesalzenes Wasser geben und al dente kochen. Immer wieder überprüfen, ob die Nudeln schon durch sind. Danach in ein Sieb schütten.
Schritt5:  Die Nudeln nicht mit Wasser abbrausen, sondern direkt zu der Soße geben und dort kurz weiterköcheln, bis sie die Soße etwas aufgenommen haben. Sofort servieren! FERTIG!
 


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Welche Soßen zu welchen Nudeln?
Zu langen, meist dünnen Nudeln passt am besten eine leichte Soße mit Öl (z.B. Aglio Olio), verschiedene Pesto oder eine leichte Tomatensoße.

Kurze Nudeln wie z.B. Penne oder Farfalle (meist auch Hartweizen ohne Ei) serviert man am Besten eine stückige Soße. Wie z.B. eine Hackfleischsoße.

Dicke, breite (Eier)nudeln serviert man am besten mit einer reichhaltigen Sahne-, Käse-, oder Fleischsoße.

In Italien ist es übrigens üblich die Nudeln gleich in der Pfanne oder im Topf mit der Soße zu mischen und kurz weiterzuköcheln. So können sie richtig gut die Soße aufnehmen und es ensteht keine typische Waserlache auf dem Teller. Nudeln sollte man auch nicht mit kaltem Wasser abbrausen oder mit Olivenöl beträufeln, denn damit wäscht man nur die Stärke runter, die die Soße noch etwas besser bindet. Deswegen kocht man idealerweise die Soße zuerst und danach erst die Nudeln.

Hier einige Pastavarianten, die ich in letzter Zeit gegessen hab:








Das nächste mal beschäftige ich mich dann eingehender mit aromatisierten und bunten Nudeln! Also bleibt gespannt! Was sind eure Lieblings-Pasta? :D





Rezept: Vegetarisches Tonkatsu-Schnitzel


Tonkatsu ist eigentlich ein Schweineschnitzel, welches mit Panko paniert wird. Ich habe eine vegetarische Verison gemacht und sie schmeckt wirklich sehr lecker! Da ich extra grobes Panko benutzt habe, ist das Schnitzel besonders fluffig und knusprig geworden. Ich könnte mich reinlegen! *_*

Ich verwende als Fleischersatz Sojaschnetzel. Man kann aber auch Seitan verwenden. Tofu ist etwas zu weich, als dass es als "schnitzel" durchgehen würde, aber es würde bestimmt auch sehr lecker schmecken, wenn ihr Tofu paniert! :D

Ich habe besonders große Sojaschnetzel von meiner Schwester geschenkt bekommen (sie hat sie im Internet bestellt). Alternativ könnt ihr auch Sojamedallions hernehmen. Wenn ihr Seitan nehmt, macht ihn am besten frisch aus Instant-Seitanpulver. Das gekaufte, fertige Seitan finde ich viel zu zäh.

Zutaten für 2 Personen:
2 große Sojaschnetzel (oder mehrere Sojamedaillions)
1 - 2 Eier
etwas Mehl
Panko
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:
Schritt1: Sojaschnetzel, wie in diesem Rezept in der Pfanne marinieren. Ihr könnt etwas geschnittenen Ingwer und Knoblauch beim Marinieren dazugeben und danach entfernen. Es muss nicht mitpaniert werden! ;)
Schritt2: Das Sojaschschnetzel zuerst in Mehl, dann in aufgeschlagenem Ei und zuletzt in Panko wenden.
Schritt3: In einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze in ausreichend Öl knusprig und goldbraun ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und sofort servieren! FERTIG!

Ihr könnt übrigens bei Bedarf entweder das Mehl, das Ei oder das Panko mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Das mach ich je nach Lust und Laune! ;D


Folgende Beilagen passen gut zu Tonkatsu:
Tonkatsu-Soße (japanische Worcestershire-Soße)
hauchdünn geschnittener Weißkohl
anderes frisches Gemüse, wie Salat, Tomate oder Gurke
Zitronenspalte
Frühlingszwiebeln
Frischgekochter Reis (am besten japanischer Rundkorn)

Außerdem sind folgende Gerichte mit Tonkatsu sehr beliebt:
Tonkatsu Kare: Das Tonkatsu wird mit Reis und japanisches Curry serviert. Das Curry muss nicht zwingend die typischen Einlagen, wie Karotte, Kartoffel oder Rindfleisch enthalten. Man kann auch nur die Curry-Soße nehmen.
Tonkatsu Sando: Das Tonkatsu wird als Sandwich mit fein geschnittenem Weißkohl und Tonkatsu-Soße serviert. Als Brot kann man Toast / Kastenweißbrot oder Hotdogbrötchen benutzen. Als besondere Alternative könnt ihr auch aus den Zutaten ein Onigirazu machen! ;D
Katsudon: Das Tonkatsu wird in Streifen geschnitten. Dann wird es in eine Pfanne mit gebratenen Zwiebeln und einer speziellen Katsudon-Soße gelegt. Darüber wird dann ein geschlagenes Ei gegeben. Sobald das ganze gestockt ist, wird es in einer Schüssel mit frisch gekochtem Reis gegeben und serviert. Alternativ kann man auch das Schnitzel und das Omelett erst in der Reisschüssel "zusammenführen" (siehe Gif! ;D)

Tonkatsu schmeckt auch kalt in einem Bento sehr gut! Die Tonkatsu-Soße nimmt man am besten in einer seperaten Dose mit!

TIPP: Übrigens verwechselt nicht Tonkatsu, also das Schnitzel, mit Tonkotsu. Zweiteres ist unter der Bezeichnung Tonkotsu-Ramen bekannt und ist eine reichhaltige, milchige Brühe, die aus gekochten Schweineknochen besteht. :)





Rezept: Curry-Miso-Butter-Ramen mit gewellten Nudeln


Hier kommt Rezept für leckere Curry-Miso-Butter-Ramen und ich zeige euch außerdem, wie man wellige Nudeln mit dem Pastamaker herstellen kann! :) Die Brühe ist würzig und reichhaltig. Richtig lecker, sag ich euch. Probiert das auch mal aus!

Zutaten für 2-3 Portionen:
Ramen, chinesische Eiernudeln / Mienudeln nach Hunger
1200ml Brühe (Dashi oder Hühnerbrühe)
3 Würfel Kare Roux
1 TL Currypulver
1 EL helles Miso
1 EL Ketchup
1 EL Butter

Zubereitung:
Schritt1: Butter in einem Topf leicht erhitzen, Currypulver und Miso leicht anrösten, damit die Aromen sich entfalten können. An dieser Stelle können alle Suppeneinlagen mit angebraten werden, die in der Brühe mitgaren sollen (wie z.B. Gemüse, Tofu oder Hackfleisch)
Schritt2: Nun mit Brühe ablöschen, Kare Roux hineingeben und auflösen. Mit Ketchup abschmecken. Falls die Brühe zu salzig ist, gebt etwas Wasser hinzu, fall sie zu mild ist, gebt mehr Brüh(Pulver), Kare Roux oder etwas Salz hinzu. Alles köcheln lassen.
Schritt3: Nun die Nudeln richtig gut aldente kochen. In ein Sieb schütten und nur kurz mit Wasser abschrecken.
Schritt4: Nudeln in eine große Schale geben, Brühe darüber geben und mit den Suppeneinlagen und Toppings belegen. Sofort servieren! FERTIG!

Folgende Toppings und Einlagen passen gut dazu:

Karottenscheiben
geröstete Noriblätter (ich hab sie einfach kurz auf der heißen Herdplatte angeröstet)
Mais
Butterwürfel
wachsweiches Ei
Frühlingszwiebelringe
Knoblauchöl
Hackfleisch
Tofu
Chilifäden
Chiliöl
gerösteter Sesam
Narutomaki

Meine Toppings waren dieses Mal zerkrümelter Räuchertofu, Koriander (weil ich keine Frühlingszwiebeln mehr hatte), Chilifäden und Butter. Sehr lecker! Die Zugabe von Ketchup in der Brühe ist optional, aber ich find es macht das ganze nochmal etwas runder. Ketchup wird auch oft in normalem japanischen Curry hinzugegeben. :)


Ich habe die Nudeln wieder frisch mit dem Pastamaker gemacht, aber dieses mal den Aufsatz "Angel Hair Pasta" benutzt. In dem unten gezeigten Video, seht ihr auch, wie ich wellige Nudeln daraus gemacht hab. Diese Technick kann man auch an dickeren Nudeln anwenden! :D

Achtung:
Angel Hair Pasta ist wirklich super dünn und braucht nur maximal 1 Minute um zu garen. Beim kochen solltet ihr auf jeden Fall gut aufpassen, denn sonst werden eure Ramennudeln viel zu schnell weich! Nehmt sie lieber halbroh aus dem Kochwasser. In der Brühe können sie weiter durchziehen. Schmecken tun sie aber auf jeden Fall nicht schlecht, wenn man es erst mit dem Kochen geschafft hat. Persönlich bevorzuge ich aber trotzdem die dickeren Nudeln (mit dem Spaghetti-Aufsatz), weil sie einfach in der Suppe noch viel länger elastisch bleiben können. :)

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Rezept: Schnelle Udon-Nudelsuppe


Dieses Rezept geht schnell und einfach und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Am liebsten esse ich Udonsuppe mit Tempura, aber ich gebe euch noch weitere Tipps, was ihr als Suppeneinlage nehmen könnt! :)

Für Nudelsuppen solltet ihr Nudeln wählen, die besonders elastisch und einen guten Biss haben. Kocht die Nudeln also sogar noch etwas kürzer als aldente (halb roh). Sie werden in der heißen Brühe weiterziehen und dann den perfekten Biss bekommen. Nichts ist doofer, als aufgeweichte Nudeln in der Suppe. Ihr könnt getrocknete, halbgegarte, gefrorene Udon nehmen oder die Nudeln sogar selber machen.

TIPP: Übrigens könnt ihr das ganze auch mit Soba anstatt Udon machen. Die werden als Nudelsuppe genauso serviert mit den gleichen Einlagen und Toppings.

Zutaten für 2-3 Portionen:
1200 ml Dashi (je 1 Päckchen Katsuobushi- und Konbu-Dashi)
2 EL Sojasoße
1 EL Mirin
1EL Sake (optional)
1/2 EL Zucker

Zubereitung:
Schritt1: Nudeln, wie oben beschrieben kochen. In ein Sieb schütten und gründlich mit kaltem Wasser abbrausen. Mit den Händen durch die Nudeln gehen und die Stärke gründlich abwaschen.
Schritt2: 1200ml Wasser in einem Topf aufkochen und Instant-Dashibrühe hinzugeben. Mit Sojasoße, Mirin, Sake und Zucker würzen. Alles nochmals abschmecken und köcheln lassen.
Schritt3: 1 Liter heißes Wasser im Wasserkocher aufkochen lassen.
Schritt4: Die kalten Nudeln in eine große Suppenschüssel geben. Mit kochendem Wasser übergießen und sogleich wieder abgießen. Beilagen auf die Nudeln legen und mit der heißen Udonbrühe übergießen. Sofort servieren! FERTIG!

Alternativ könnt ihr natürlich auch Dashi aus echten Katsuobushi-Flocken und Konbu selber ansetzen. Falls die Brühe zu salzig ist, gebt noch etwas Wasser hinzu. Wenn sie noch zu lasch ist, gebt noch etwas Dashi(Pulver), Sojasoße oder eine Prise Salz hinzu. Das heiße Wasser wärmt die Nudelschüssel und die kalten Nudeln vor, damit die Brühe länger warm bleibt.


Typische Einlagen für Udonsuppen:
Frittierter, eingelegter Tofu (Kitsune Udon)
Tempura-"Fladen" aus fein geschnittenem Gemüse (Kakiage Udon)
Garnelen-Tempura (klassiches Tempura-Udon)
Agedama / Tenkasu, Tempurateig-Flocken (Tanuki-Udon)
1 rohes oder pochiertes Ei (Tsukini Udon)

Typische Toppings und Beilagen für Udonsuppen (die kann man zusammen mit den oben genannten Einlagen servieren):
Frühlingszwiebelringe
blanchierter Spinat
blanchierte Zuckerschoten
Wakame-Algen
gekochte Shiitake
Kamaboko
Shichimi Togarashi
gekochte Karotten
geriebener Rettich
geriebener Ingwer







Rezept: Udon, japanische dicke Weizennudeln aus dem Philips Pastamaker


Ich wende mich dieses Mal den Udonnudeln zu. Diese leckeren Udon sind bei vielen Leuten beliebt, sie sind elastisch und schön dick und bestehen nur aus Weizenmehl, Wasser und Salz. Der Philips Pastamaker (Link zu Amazon) in Japan (dort heißt er Noodle Maker) hat einen speziellen Aufsatz für dicke Udonnudeln, den man hier in Deutschland leider sehr schwierig bekommt und wenn, dann kosten die Aufsätze (Udon und Ramen) um die 70€. Ich habe als Alternaive den Aufsatz für Fettuccine benutzt. Ihre Form ist denen der getrockneten Udonnudeln am nächsten. Das Rezept ist sehr einfach und auch im mitgelieferten Rezeptheft enthalten. Ich habe dem Rezept aber noch Salz hinzugefügt, da die Zugabe von Salz für Udonnudeln charakteristisch ist.

Rezept für 300g Nudeln (2-3 Portionen):

250g Weizenmehl
90ml Wasser
5g Salz

Zubereitung:
Schritt1: Alle trockenen Zutaten (Mehl + Salz) in die Maschine geben.
Schritt2: Maschine anschalten und langsam die Flüssigkeit hinzuräufeln.
Schritt3: Sobald die Maschine die Nudeln ausgibt, diese in die gewünschte Länge kappen.
Schritt4: Ungesalzenes Wasser aufkochen lassen und die Nudeln bissfest kochen. Dauert nur ein paar Minuten. Danach in ein Sieb schütten und gründlich mich kaltem Wasser abbrausen. Mit der Hand durch die Nudeln fahren und von der Stärke befreien. Diesen Punkt nicht überspringen! Dann wie gewünscht weiterverwenden. FERTIG!

Tipp: Die ersten paar Zentimeter, die aus der Nudelmaschine kommen sind meist sehr bröselig und unförmig. Ich kappe sie einfach ab und gebe sie wieder zurück zu dem restlichen Teig. Das mache ich solange, bis schöne Nudeln aus der Maschine kommen! :)

Achtung: Es gibt auch Udon-Rezepte von Philips, wo man ein Ei hinzufügen soll. Ich finde das sind dann keine richtigen Udon mehr. Es wird nicht alles besser, nur weil man 'n Ei hinzugibt ;)


Geschmacklich schmecken die Udon wirklich gut und auch die Konsistenz ist schön elastisch, genauso, wie ich es mag! Besser als getrocknete sind sie auf jeden Fall und sie sind auch elastischer, als die tiefgefrorenen oder halbgaren Nudeln (die sind ja wirklich von haus aus weich) aus den quadratischen Packungen.

Das einzige, was mich stört ist die Form, die der Fettuccine-Aufsatz macht. Diese Nudelbreite ist irgendwie nichts halbes und nichts ganzes. Die Dicke der Nudeln ist nicht dick genug, um wirklich den Gaumen zu schmeicheln. Soll heißen die Form der Nudeln unterstützt meiner Meinung nach nicht die Elastizität und das tolle Essgefühl, die frische Nudeln eigentlich haben. Ich habe den Fettuccine-Aufsatz auch schon mit Pastateig und Ramenteig probiert und auch bei diesen konnten die Nudeln nicht so recht überzeugen.

Ich kann mir vorstellen, dass Udonnudeln aus dem Pastamaker viel besser schmecken würden, wenn man einen dickeren Aufsatz hat, wie eben der Original japanische Aufsatz aus Japan. Ich werde nochmal versuchen mit dem Tagliatelle-Aufsatz Udon zu machen, aber ich befürchte, dass der dann zu dick wäre. Allerdings würden "tagliatelle-dicke" Udonnudeln eher noch den selbstgemachten Udonnudeln ähneln. Ich werde berichten! :)


Getestet habe ich die Nudeln in einer klassischen Udon-Brühe aus Dashi. Dazu gabs blanchierten Spinat, Gemüsetempura und Shichimi Togarashi.

Fazit: Die Udonnudeln sind von der Konsistenz her sehr gut und elastisch. Einzig allein die dicke der Nudeln, bedingt durch den Fettuccine-Aufsatz, mag mich noch nicht überzeugen. Deswegen werde ich es noch mit einem anderen Aufsatz (Tagliatelle probieren). Ansonsten bleibt nur die Erkenntnis, dass Udonnudeln mit dem japanischen Aufsatz warscheinlich echt lecker wären, aber man den Aufsatz hier leider nur schwer bekommt.




Update: Noch am selben Abend habe ich mir eine Portion Udonnudeln mit dem Tagliatelle-Aufsatz gemacht und in einer Curry-Brühe gegessen. Viel viel besser! Die Konsistenz, der Biss. Die breiten Nudeln unterstützen die Elastizität und das tolle Essgefühl im Mund viel besser, als die schmaleren Fettuccine-Nudeln. Allerdings sind die Tagliatelle für Udon zwar breit genug, aber trotzdem zu etwas zu flach. Ich hatte zufällig beim Essen zwei Nudeln erwischt, die zusammengeklebt waren. DAS hat sich wirklich nach einer richtig tollen, dicken Udonnudel angefühlt. So müsste es sein. Die Form der Nudeln macht also einiges aus und es bringt nichts, nur den selben Teig zu benutzen. So breit und flach erinnern die Nudeln eher an bestimmte chinesische Weizenudeln (weiß den Namen leider nicht), die ebenfalls nur aus Mehl, Wasser und Salz bestehen, aber flacher sind, als Udon. Also dafür ist der Tagliatelle-Aufsatz perfekt! Ich werde weitersuchen! :) Oder mir irgendwann doch den Udonaufsatz holen ^^°

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