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Snack: Scone Spicy Gapao von Koikeya


Dieser japanische Snack besteht aus Mais-Basis und ist von der Firma Koikeya. In dieser limitierten Geschmacksrichtung schmecken die Maissnacks nach dem thailändischen Reisgericht "Gapao" oder auch "Pad Gaprao". Dieses Gericht findet man in sehr vielen thailändischen Restaurants in Japan. Es besteht aus scharf angebratenem Hühnchen-Hack mit Basilikum (Holy Basil genannt, nicht ähnlich mit Thai-Basilikum). Das Ganze wird auf Reis und mit einem Spiegelei serviert.

Scone Spicy Gapao hat geschmacklich eine Ähnlichkeit mit thailändischem Instant-Ramen, wenn man das Gericht Gapao nicht kennt. Es schmeckt angenehm würzig und leicht scharf und ist überraschend lecker! Die Maisstäbchen sind unregelmäßig und schön knusprig. Ich muss sagen, dass ich diesen Snack sehr schmackhaft finde und ihn weiterempfehlen kann! Perfekt zu einem eisgekühlten Bier!

Gekauft habe ich sie bei nipponshop.net gekauft! :)



Tohato Caramel Corn: Japanische Maisflips mit Popcorn-Geschmack


Ich habe vor einige Tagen mal angefangen mich durch die Japanischen Süßigkeiten von sugafari zu futtern. Das Erste, welches ich probierte war Caramel Corn.

Ich bin ein rießiger Fan von Caramel Corn. Darüber hatte ich bereits hier berichtet (allerdings von der Sorte mit Mandelngeschmack). Caramel Corn verkörpert im Grunde das Beste von Popcorn. Alle positiven Eigenschaften, die die meisten bei Popcorn lieben findet man bei Caramel Corn wieder. Die Fluffigkeit, die Süße und dieser unglaublich tolle Geschmack von karamellisiertem Zucker. Lästige Maishüllen, Körner die nicht aufgegangen sind oder ungleichmäßig süßes Popcorn findet man hier gar nicht.  Kurz gesagt: Es ist soooo lecker und ich habe bis jetzt nichts vergleichbares gegessen! *_*

Fazit: Das ist wirklich eines meiner Lieblingssnacks aus Japan. Wer von euch zufällig Caramel Corn in eurem Asialaden sieht: zugreifen! ^^ In Düsseldorf hat man sehr gute Chancen Caramel Corn in den verschiedensten Geschmacksrichtungen zu bekommen :) Bei Sugafari bekommt man im Moment nur die 11g-Packung für 0,89€. Das entspricht höchstns 2 handvoll. Man kann also ruhig mehrere Packungen davon kaufen oder nach größeren Packung (siehe Foto hier) Ausschau halten.




Tohato Caramel Corn - Almond


Caramel Corn ist ein sehr bekannter und beliebter japanischer Snack der Marke Tohato. Die Dinger sehen aus wie bei uns die Erdnussflips, sind aber viel feiner und fluffiger in der Textur. Es gibt sie in sehr vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen, diese sind aber fast ausschließlich süß. Ich habe hier eine Packung mit Caramel Corn Almond, also mit Mandelgeschmack.

Ich habe überlegt ob es etwas vergleichbares in Deutschland gibt und bin schließlich zu dem Schluss gekommen, dass sie mich von der Textur und vom Geschmack sehr an Popcorn erinnert und zwar hauptsächlich der fluffige und von Caramel/Zucker umhüllte Teil ohne die grobe äußere Schale des Maiskorns.

Der Name sagt es ja eigentlich auch schon und tatsächlich, in der Zutatenliste steht Mais an vorderster Stelle. Die Textur ist so fein, dass es eigentlich nach dem ersten Bissen auf der Zunge zu zerschmelzen scheint - so ähnlich wie Zuckerwatte ^^ Ich finde es sehr lecker und es kann echt süchtig machen *_*

Ich bin mir zwar nicht sicher, wie ob die anderen Geschmacksrichtungen vielleicht nicht zu chemisch schmecken würden.
Der klassische Geschmack (nur mit Karamell) und auch der Mandelgeschmack finde ich auf jeden Fall gut :)

Fazit: Wer mal an denen zufällig vorbeigeht - mitnehmen und testen!!! ^^


Caramel Corn gibt es ab und zu z.B. bei Shochiku Online oder wenn man Glück hat auch bald wieder in dem Onlineshop Sugafari.


Calbee Sayaendou Snack - Erbse

Calbee Sayaendou Erbsen Snack sind kleine knusprige grüne Stangen, die nicht nur nach grünen Erbsenschoten aussehen, sondern auch so schmecken.

Ich habe sie vor langer Zeit mal bei Dae Yang online gekauft. Was soll ich sagen? Diese Dinger machen voll süchtig! *_*

Der Erbsengeschmack ist nicht so stark. Wenn man jemanden nicht sagt, wonach das schmeckt, kann man es warscheinlich nicht zuordnen. Aber auf jeden Fall ist der Geschmack anders, als alles was wir hier in Deutschland so an Snack-Geschmacksrichtungen kennen.

Sie schmecken leicht nach jungen frischen Erbsen, also nicht nach gekochten Erbsen. Und da ich schon früher als Kind immer mal gerne rohe Erbsen genascht habe, mag ich diesen Snack total!

Ebenfalls ist die Textur sehr interessant. Sie sind sehr fluffig und kross, aber haben eine leicht langgestreckte, faserige Textur.

Das einzig negative ist: Die Packung ist groß, aber der Inhalt beträgt nur ungefähr die Hälfte. Es ist zwar normal, dass auch Chipstüten niemals so voll gefüllt werden, aber es ist mir dieses Mal nur so negativ aufgefallen, weil ich am liebsten noch mindestens 3 solcher Packungen verdrückt hätte... T_T
2,60€ für 80g sind aber noch okay denke ich...

Hier unten seht ihr den Inhalt der gesamten Tüte, nachdem ich ungefähr 7 Erbsenstangen gegessen hatte.


Fazit: Sehr zu empfehlen! <3

Japan Snacks: Meiji Cheese Curls / Mais-Flips mit Käsegeschmack

Meiji Cheese Curls sind Mais-Flips mit Käsegeschmack. Sie sind ungefähr doppelt oder sogar dreimal so groß wie ein normaler Erdnuss-Flip und schmecken wie bei uns die Käsebällchen. Ich habe diesen Snack von hier gekauft.

Meine Schwester ist ein ziemlich großer Käsebällchen-Fan und sagt, dass der Käsegeschmack bei den Meiji Cheese Curls nicht so intensiv schmeckt, wie bei den deutschen Käsebällchen. Ihr würden die normalen Käsebällchen besser schmecken.

Ich muss sagen, dass das mit dem Geschmack stimmt. Sie schmecken schon sehr nach Käse, aber nicht so ganz extrem. Vielleicht eine gute Alternative für Leute, die nicht ganz so viel Käse-Geschmack wollen. Die Meiji Cheese Curls von der Konsistenz her auch viel feiner. Sie zergehen regelrecht im Mund zu einer feinen Masse. Bei den normalen Käsebällchen muss man im Nachhinein noch ein bisschen kauen.

Das Maskottchen, welches auf der Verpackung aufgedruckt ist, nennt sich übrigens "Onkel Karl", welche sich auch irgendwie von dem "Curl" abgeleitet hat (Curl ist englisch und bedeutet soviel wie Kringel oder Locke).

Meiji Curls ist eine bekannte Snack-Marke in Japan. Es gibt sie in verschiedene Geschmacksrichtungen und Packungsgrößen. Bei Japanese Snack Review, bei kawaii kakkoii sugoi und auf der offiziellen Meiji-Curl-Webseite (links oben auf die verschiedenen Verpackungen klicken) werden einige Sorten vorgestellt. Es gibt sie sogar mit Schokoladen-Geschmack ^^°

Fazit:
Für Käsebällchen-Fans sind die Meiji-Cheese-Curls eher eine Enttäuschung. Mit normalen Käsebällchen können sie viel billiger ihre Sucht stillen :) Mich persönlich hat dieser Snack ebenfalls geschmacklich nicht richtig überzeugt. Allerdings finde ich die Konsistenz eigentlich nicht schlecht und könne mir vorstellen, dass mir Meiji-Curls mit anderen Geschmacksrichtungen durchaus besser schmecken könnte.

Was mich noch wundert:
Auf der Packung arbeitet Karl anscheinend auf einem Reisfeld. Was hat das mit Meiji Curls zu tun, die bestehen doch aus Mais? Diese Comics auf japanischen Snackverpackungen sind oftmals schwer zu verstehen ^^° Kann mir jemand das erklären?

Jaga Pokkuru von potato farm - Hokkaido-Kartoffel Snack

Bei diesem Kartoffel-Snack handelt es sich um eine äußerst beliebte und seltene Spezialität aus Hokkaido. Es nennt sich "Jaga Pokkuru" oder auch "Jyagapokkuru" von der Marke "Potato Farm" und ist meines Wissens nur in Hokkaido erhältlich. Hokkaido ist dafür bekannt für seine äußerst schmackhaften Kartoffeln. Laut dieser interessanten Webseite ist dieser Snack so beliebt, dass es nur erlaubt ist pro Person bis zu 2 Schachteln zu kaufen. Damit jeder Tourist ein Souvenier mit nach Hause nehmen kann. Trotz dieser Regelung sind sie sehr schnell ausverkauft.

Ich habe 2 dieser kleinen Packungen von Rumiko bekommen und wusste am Anfang nicht, dass es so ein begehrter Snack war.
Sie sehen optisch aus wie Pommes Frites, sind aber viel knuspriger. Jedoch innen trotzdem sehr samtig und mehlig. Überhaupt nicht zu vergleichen mit ähnlichen Kartoffelchips. Es ist nur leicht mit Salz gewürzt, sodass man den reinen Kartoffelgeschmack sehr gut spürt. Es schmeckt sehr natürlich und unheimlich lecker! Man kann es nicht richtig beschreiben. Ich hab ja schon viele Kartoffelsnacks gegessen, aber keines hat so ähnlich gut geschmeckt. Ich kann wirklich sehr gut verstehen, warum diese Dinger so schnell ausverkauft sind *_* Ich habe auch ein paar Stangen an meine Familie verteilt und jeder fand sie sehr lecker. Es ist wirklich etwas, was man nicht jeden Tag bekommt.

Wegen der kleinen Packung dachte ich zuerst, es handele sich hierbei um sowas wie ein Werbegeschenk. Sozusagen eine kulinarische Probierpackung, die man in Hokkaido an Touristen verteilt. Aber wie man hier gut sehen kann werden die Kartoffelstangen immer in diesen kleinen Portionen verpackt und anschließend nochmals in einem größeren Karton verkauft.

Es ist nicht gut, dass so viel Verpackungsmüll entsteht, aber in Japan ist es leider oft üblich. Die kleine Packung bewirkt aber, dass man jede einzelne Stange viel mehr genießt und würdigt. Man isst sie z.B. nicht nebenbei während dem Fernsehen. Ich habe mich damit abgefunden, dass ich Jaga Pokkuru wohl nie wieder in meinem Leben unter die Finger bekomme ;_; Jetzt schwelge ich nach dem Anblick dieser Fotos in schönen Erinnerungen :)

Vielen Dank an Rumiko, die mir gleich 2 Packungen dieser leckeren Spezialität geschenkt hat! Ich weiß es sehr zu würdigen! (Anmerkung: Rumikos Blog ist am Besten abends erreichbar. Ich weiß nicht wieso, aber manchmal wird er tagsüber nicht angezeigt.)



Ihr müsst wissen - In Japan  ist es oft üblich ist von dem Ort, in dem man während dem Urlaub, Ausflug oder Geschäftsreise war, ein Souvenier für Familie oder Freunde mitzunehmen. Egal ob große Stadt oder kleines Dorf, fast jede Region hat seine typische Spezialität die beworben wird. Meistens handelt es sich dabei um eine kulinarische Spezialität. Oftmals wird für diesen Zweck extra ein neues besonderes Produkt erfunden, um es dann als Aushängeschild zu verwenden. Wie z.B. die berühmten Aalgrätenkekse (Unagipai) aus Hamamatsu. Hamamatsu ist unter anderem auch bekannt für ein besonderes Aalgericht.


Diese Sachen gibt es dann woanders entweder ziemlich selten oder sie werden anders zubereitet und serviert als üblich. Manche Sachen sollen dort auch angeblich am Besten schmecken. Es gibt einige Leute, die ihre landesinneren Urlaubsreisen nach den dortigen besonderen kulinarischen Angeboten planen. Ich finde das eine sehr schöne Idee, die hier in Deutschland leider nicht so verbreitet ist. Im Gegensatz zu Japanern wissen wir in Deutschland kaum über die kulinarischen Besondernheiten der anderen Regionen bescheid und streben auch an selten diese einmal zu probieren, wenn man dann mal dort ist. Von den Städten werden sie auch nicht großartig beworben, außer es handelt sich um große Touristenstädte wie Nürnberg (Lebkuchen) oder beispielsweise München (Weisswurst).

Es passt somit perfekt euch gleich mal auf ein kleines Blogprojekt aus dem nekobento-Forum hinzuweisen.
Dort versuchen einige User 100 typisch deutsche Gerichte zu kochen und das Rezept online zu stellen. Ich finde das eine tolle Sache! An diesem Projekt kann jeder teilnehmen, der nekobento-Mitglied ist und sich in dem vorgesehenen Thread anmeldet. Es ist möglich ein Gericht von verschiedenen Personen kochen zu lassen, da es von Region zu Region ja auch Unterschiede in der Rezeptur gibt.

Rezept: Kartoffelchips mit Shichimi Togarashi & Furikake

Die Idee mit den Shichimi-Togarashi-Chips habe ich kürzlich bei nekobento entdeckt. Dort wird in dem Rezept gezeigt, wie man Shichimi-Togarashi-Chips selber frittieren und würzen kann. Das war mir aber ehrlich gesagt zu viel Arbeit ^^°.

Zufällig hatten wir noch eine Tüte mit Kartoffelchips da, die nur mit Salz gewürzt sind. Eine gute Alternative und perfekt für das Rezept. So kann man die Chips nicht nur mit Shichimi Togarashi würzen, sondern auch individuell mit Furikake, Wasabi-Pulver oder Curry. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Ich habe es mit Furikake und mit Shichimi Togarashi probiert. Hier erfährt ihr mehr über Shichimi Togarashi.

Zutaten:
 Kartoffelchips, nur mit Salz gewürzt
1 TL Shichimi Togarashi
1 TL Furikake eurer Wahl oder ein anderes Gewürz


Die Zubereitung ist ganz einfach. Chips in eine größere Schüssel geben, Gewürz hineingeben und mit einem Löffel gut mischen. Fertig! ;-)  Bei Shichimi Togarashi müsst ihr etwas aufpassen, das kann leicht zu scharf werden. Aber ein Teelöffel geht für mich noch. Gegebenenfalls müsst ihr halt weniger benutzen :)

Das Nori-Sesam-Furikake kann man stattdessen schon etwas mehr auf die Chips geben. Es hat dann einen ganz guten Nori-Geschmack. Wer es hier etwas würziger haben möchte kann noch zusätzlich mit Shichimi Togarashi oder Wasabi-Pulver würzen.

Vor allem die Kartoffelchips mit Shichimi-Togarashi schmecken mir sehr gut! Das wird es bei uns bestimmt öfters geben :) Perfekt für einen Fernseh- oder Spieleabend ;-)
 

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