Restaurant: Kim's Kitchen - Laotisches Bistro, Hamburg


Letztes Jahr traf ich mich mit zwei Freundinnen bei dem laotischen Bistro Kim's Kitchen. Es liegt beim Stellinger Weg 20, 20255 Hamburg Eimsbüttel.

Ich weiß nicht, wie es sonst dort so ist, aber an dem Tag konnte man nur draußen sitzen. Ich habe das Gefühl es ist das einzige Laotische Restaurant in Hamburg. Die Gerichte enthalten Reis, Reisnudeln, Weizennudeln und Kräuter, die man auch in der vietnamesischen oder Thailändischen Küche findet. Jedoch gibt es trotzdem auch Gerichte, die ganz anders sind. Ich hatte noch nie laotische Küche und fand es deswegen interessant das mal auszuprobieren.

Wir bestellten die selbe Nudelsuppe mit in Sojabohnenpaste gewürzten Hack. Leider ist sie nicht auf der Online-Speisekarte abgebildet, deswegen weiß ich nicht mehr, wie sie heißt und wieviel sie gekostet hat. Sie war jedenfalls sehr sehr lecker! Das Hack war uns in Kombination mit der Brühe jedoch einen Tick zu salzig, aber ansonsten fanden wir das sehr lecker!

Das nächste mal würde ich gerne die anderen laotischen Gerichte probieren, die in der ausgedruckten Speisekarte unter Laotische Spezialitäten aufgelistet wurden. Bei einem Gericht gibt es sogar eine Warnung, dass man es nur in der Original-Schärfe bestellen kann, damit es authentisch ist. Das würde ich das nächste mal gerne probieren :)

 

 

Fazit: Laotische Spezialitäten findet man nicht oft in Deutschland. Alleine deswegen kann ich das Kim's Kitchen sehr empfehlen. Die Besitzer sind sehr nett und das Essen echt lecker. Die Sitzmöglichkeiten sind jedoch begrenzt, aber man kann dafür auch viele Gerichte nach Hause bestellen. Es gibt vegetarische und vegane Optionen. Geht also gerne mal hin! :)


 

 

Restaurant: Badshah Restaurant, indische Thali, Byriani & Snacks, Hamburg

 

Heute wollte ich euch das Badshah Restaurant in Hamburg vorstellen. Das Restaurant hat einer den Charakter eines Imbisses und eigentlich immer voll, da es stadtbekannt und beliebt ist. Hier findet man neben Thali- und Byriani-Gerichte auch viele Snacks wie z. B. Samosas, Pakoras oder frittierte Sandwiches. Es gibt außerdem viele indische Süßspeisen wie z. B. Rasmalai, Laddu, Gulab Jamun, Rasgulla oder Sandpiece.

Ihr findet auf der Webseite vom Badshah Restaurant Fotos vom Essen! Dort könnt ihr auch die Speisekarte einsehen.

Das Restaurant liegt leicht versteckt in der Bremer Reihe 24, 20099 Hamburg.

Hier seht ihr was ich letztens mit einem Freund dort gegessen hatte: Shahi Paneer Thali (9€),  hausgemachter Paneer-Käse mit gemahlenen Cashewkernen in Tomaten-Sauce. Dazu gab es Linsen-Daal, Joghurt, Salat mit Sauce, Reis und Naan-Brot inklusive. Außerdem Egg Biryani (7€), also ein Reisgericht mit verschiedenem Gemüse, Eiern, gerösteten Mandeln, Rosinen und Cashews.


Wir teilten uns außerdem noch einmal die Bombay Sandwich Pakoras (4€). Das ist ein belegtes Toastbrot gefüllt mit Kartoffeln, Erbsen und indischen Gewürzen. Das ganze gedippt in Kichererbsenmehl und dann knusprig frittiert.

Uns hat alles sehr gut geschmeckt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist wirklich unschlagbar.


Fazit: Das Badshah ist ideal für alle, die einen Städtetrip nach Hamburg machen. Es liegt in einer kleinen Seitengasse hinter dem Bahnhof und nicht sehr groß, deswegen nicht für große Gruppen geeignet. Außerdem hat es eher einen Imbiss-Charakter, indem man nicht so lange verweilen kann. Ich empfehle euch also es zur Mittagszeit (oder kurz danach, damit der Andrang nicht zu groß ist) zu besuchen. Das Essen ist sehr lecker und mal was Anderes. Besonders liebe ich die verschiedenen Snacks, die es am Tresen noch zusätzlich gibt und die immer wieder wechseln. Es gibt hier auch viele vegane Optionen.

 


 

Café: Supersüß 好多甜, Supersweet, Hamburg



Beim Supersüß handelt es sich um ein asiatisches Café direkt im Untergeschoss der Shopping-Mall "Perle Center" beim Gerhart-Hauptmann-Platz 50, 20095 Hamburg. Auf Google Maps ist es etwas schwer zu finden. Ihr müsst auf jeden Fall in dieses Shoppingcenter gehen und dann die Treppe nach unten nehmen.

Beim Supersüß gibt es verschiedeneste Kuchen mit Geschmacksrichtungen wie Matcha, Schwarzer Sesam, Earl Gray, Kürbis, Kinako (geröstetes Sojabohnenmehl) sowie Matcha. Dann natürlich auch Kaffee und verschiedene Getränke mit Tee.

Ich habe hier bestellt: Strawberry Matcha mit Hafermilch (glaub 5-6 Euro) und den Matcha-Crepe-Kuchen (auch um die 5-6 Euro). Ich liebe Strawberry Matcha, die Kombi ist super lecker und aromatisch. Gestampfte frische Erdbeeren, gemischt Erdbeermarmelade wird aufgegossen mit (Hafer)Milch und dann kommt noch ein Shot Matcha oben drauf. Der Matcha selbst ist ungesüßt. Das Getränk wird nur durch die Erdbeeren gesüßt. Ich mische es nur ganz leicht beim Trinken und mag das Zusammenspiel zwischen dem herben Tee und den süßen Erdbeeren.

Die Crepe-Torte ist in vielen Teilen Asiens sehr beliebt. Er besteht einfach aus sehr vielen Lagen Crepes (also dünne Pfannkuchen), die abwechselnd mit Sahne bestrichen werden. Wenn er gut gemacht ist, kann man mit der Gabel supersmooth einfach ein Stück runterstechen und die Textur im Mund ist toll, weil es eben so viele dünne Schichten sind. Generell bin ich aber kein allzugroßer Fan von Crepe-Torte, weil sie mir zu wenig süß sind und es ja "eigentlich" nur Sahne ist und n bisschen Pfannkuchen. Ich habe in diesem Café letztens einen Durian-Cheesecake gegessen, den fand ich weitaus interessanter und besser.

Trotzdem war die Torte handwerklich sehr gut gemacht und auch lecker. Danach hatte ich aber erstmal einen Matcha-Flash und musste die Hälfte des Kuchens mir einpacken lassen :D

 

Fazit: Ich kann das Supersüß in Hamburg sehr empfehlen, wenn ihr tolle, trendige asiatische Kuchen und anderes Gebäck sowie Getränke essen wollt. Alles ist sehr hübsch und instagramable, aber auch sehr lecker. Neben Süßem gibt es außerdem auch Sandos (also japanische Sandwiches) und saisonale Specials (wie z. B. Mondkuchen). Das Café ist allerdings etwas teuer und ich würde empfehlen, dass ihr euch zu zweit einen Kuchen teilt, weil die schon recht mächtig sind, wenn man noch ein Getränk zusätzlich hat.

Die Location in dem Shopping-Center finde ich okay, es ist nicht so ruhig, wie in einem normalen Café, weil immer wieder Leute vorbeilaufen und die Türen offen sind. Aber es gibt verschiedenste Sitzmöglichkeiten, sodass man schon eine Weile dort verweilen kann.

 


 

Restaurant: Sakura Sushi Hamburg, Selbstbedienungs Udon Shop

 

Seit ich in Hamburg lebe habe ich es nie in diesen Laden geschafft. Das liegt daran, weil die Öffnungszeiten sehr kurz sind. Der Laden hat nämlich nur von 11:00 Uhr - 16 Uhr auf. Vor kurzem hatte ich aber in der Nähe zutun und so kam es dazu, dass ich es endlich mittags mal hinschaffte und euch davon berichten kann.

Bei dem Restaurant handelt es sich um das Sakura Sushi in der Rosenstr. 8, 20095 Hamburg. Wenn ihr eine soforte Reise in die 90er machen wollt, dann klickt euch bitte auf die Webseite. Ich liebe das Design! So habe ich als Teenie mit Webdesign angefangen. Es bringt echt viele Jugenderinnerungen zurück :D

Zum Restaurant: Das Sakura Sushi liegt mitten in der Innenstadt und ist sehr schnell vom Hauptbahnhof aus zu Fuß erreichbar. Es liegt in einer der Parallelstraßen der großen Shopping-Meile "Mönckebergstraße". Direkt in der Nähe ist auch der Mipoong-Asiamarkt, also perfekt um beides bei einem Städtetrip zu kombinieren.

 

 

Das Restaurant verkauft vor allem Udon-Nudeln, aber auch Ramen, Soba und Sushi sowie Onigiri. Man kann auch Bentoboxen (gefüllt mit verschiedenen Sushi) zum Mitnehmen kaufen. Das Restaurant setzt dabei auf "Selbstbedienung". Man bestellt und bezahlt am Tresen. Dann bekommt man ein metallenes Nummernschild ausgehändigt. Damit setzt man sich dann irgendwohin und eine Person bringt euch die Bestellung dann direkt an den Tisch. Wenn man aufgegessen hat, muss man das Tablett mit dem Geschirr selber zurücktragen.

Ich finde der Bestellvorgang super angenehm und das Essen kommt auch sehr schnell. Also finde es echt super!


Ich war bis jetzt zweimal dort und bestellte einmal die Shoyu-Ramen (11 Euro) und einmal Udon-Nudelsuppe mit Rindfleisch in groß (12 Euro).

Die Shoyu-Ramen waren auch sehr lecker. Simpel, nichts zu Besonderes, aber grundsolide und die Nudeln auf den Punkt gegart. Genau wie man es sich für ein schnelles Mittagessen eben wünscht. Ich mochte vor allem das Chashu und mein absoluter Favorit bei jeder Ramen-Suppe... das Nori-Blatt. Das gibt einen immer so einen richtigen Umami-Boost! :D Achso, falls ihr euch fragt was diese gelben Streifen sind: Dabei handelt es sich um Menma, also marinierte Bambussprossen.

Es gibt auch ein Mittagsangebot, was meist eine Suppe und einen Salat noch beinhaltet. Außerdem bekommt jede Person eine Tasse kostenlosen Tee, die sie sich an der Theke selber einschenken kann. Wer mehr trinken möchte, muss extra bezahlen. Achso, zu den Ramen hatt eich mir noch ein Onigiri zum Mittnehmen bestellt für später. Das war auch lecker, aber ich würde sagen nichts Besonders. Aber wenn ihr z. B. bis jetzt nur Onigiri aus deutschen Supermärkten hattet, das hier schmeckt schon anders. Der Reis wird traditonell nicht mit Essig gewürzt, nur mit Salz und die Füllung ist hier ganz klassiche Thunfisch-Mayo. 



Die Udonnudeln waren bissfest gegart und waren tiefgekühlte Udonnudeln (nicht die semifrischen, ungekühlten aus der quadratischen Packung). Die Brühe war sehr gut gewürzt, leicht süßlich und mit nicht zu starker Dashi-Note. Das Rindfleisch mochte ich sehr. Es war super aromatisch gewürzt, eher süßlich.
 
Ich werde wohl noch öfters in der Gegend zutun haben und freue mich schon die nächsten Gerichte dort auszuprobieren. Als nächstes werde ich wohl die Soba probieren, danach vielleicht die Curry-Udon und im Sommer muss ich Udon mit Tempura bestellen. Das ist eines meiner japanischen Lieblings-Gerichte! ^^



Fazit: Ich kann das Sakura Sushi sehr empfehlen, wenn man Mittags mal etwas Besonderes erleben möchte. Das Essen ist japanische Hausmannskost. Und durch das Setting fühlt man sich ein bisschen wie in Japan. Die Gerichte sind recht klassisch gehalten und heben sich deswegen ab von der gewohnten ostasiatischen Fusions-Küche, die man sonst so bekommt. Die Preise sind außerdem mehr als fair und die Portionen sehr groß. Man wird definitiv satt und falls nicht, kann man sich immer noch ein Onigiri dazubestellen.

Es gibt verschiedenste Gerichte ohne Fleisch, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob sie auch vegan sind. Ich gehe aber davon aus, weil das ja heutzutage recht normal ist. Zur Sicherheit würde ich aber da nochmal nachfragen.

Alles in allem alles sehr lecker dort und es gibt viel Auswahl zum Durchprobieren. Das Personal ist sehr nett und ich finde den kostenlosen Tee eine wunderbare Idee! Da das Restaurant nur Mittags auf hat, würde ich entweder besonders früh kommen oder mit einer langen Schlange rechnen, da das Restaurant sehr beliebt ist. Es ist dort normal, dass man sich den Tisch auch mit fremden Leuten teilt, weil da eben nicht so viel Platz ist. Es ist kein Restaurant zum langen Verweilen.




Chapaguri zum Frühstück


Ich bin Anfang letzten Jahres umgezogen und habe endlich wieder eine schöne helle Küche. Und endlich gibt es auch Platz für einen Esstisch, das war davor leider gar nicht drin. Hier zeige ich euch schnell, was ich letztens zum Frühstück serviert hatte, als ich Besuch hatte.

Ich liebe Frühstück mit den Resten vom Vortag haha. Hier seht ihr Spiegeleier mit veganem Bacon. Dann die Reste von Reis und Korean Fried Chicken, die wir am Tag davor in einem Restaurant bestellt hatten. Die Hackbällchen waren auch noch aus dem Kühlschrank und mussten weg.

 Dazu habe ich Chapaguri gemacht. Also koreanische Instantnudeln der Sorte "Chapaghetti" und "Neoguri" zusammen gemischt. Falls ihr den Film Parasite gesehen habt, das Gericht ging deswegen eine Zeit lang viral. 

Die Kombination der beiden Nudelnsorten ist super. Pur schmecken mir die Chapaghetti nicht so, sie sind mir nicht würzig genug. Ich bevorzuge lieber frische Jajangmyeon. Aber mit den scharfen Neoguri gemischt, sind sie super.

Schritt1: Ich koche beide Nudeln in einem Topf mit dem Brühpulver von der Neoguri-Packung.
Schritt2: Danach gieße ich sie ab und brate sie nochmal kurz an mit dem Soßenpulver der Chapaghetti-Packung.

Tadaaa fertig ist das Gericht Chapaguri! Die Portion ist dann aber auch doppelt so groß. Also am Besten mit einer weiteren Person teilen :)

Außerdem gab es noch eingelegtes Gemüse dazu. Eingelegter gelber Rettich und eingelegter Weißkohl und Karotte vom Wochenmarkt (dort wurde das als Kimchi verkauft, aber das ist weit... sehr weit von Kimchi entfernt XD aber trotzdem lecker). Und frisch gepressten Orangensaft :)



Wasserspinat & Tofu im Dong Xuan Center, Berlin


Ich denke ich muss wohl noch einen genauren Bericht über das Dong Xuan Center in Berlin und auch das in Leipzig machen. Es handelt sich dabei um eine Ansammlung an großen Hallen, in denen viele verschiedene vietnamesischgeführte Läden sind. Die Produkte sind sehr unterschiedlich. Es gibt sehr viel Krims Krams und auch Dinge, die man auf vietnamesischen Touri-Märkten finden würde (z.B. der Bến-Thành-Markt in Saigon).

Der Grund, warum die meisten Asiaten dahingehen sind nicht die Produkte, sondern das Essen. Es wird von Vietnamesen für Vietnamesen gekocht und ist deswegen dementsprechend authentisch. Es gibt Dinge, die man sonst niergendwo erhält. Z. B. gibt es wohl nur am Wochenende frisch gegrilltes Fleisch für das Gericht Bún chả. Eine sehr große Empfehlung!

Für's erste gibt es erstmal nur die Fotos von unserem letzten Schmaus dort. Eine Freundin und ich - wir hatten so Lust auf gebratenen Wasserspinat und Tofu in Tomatensoße (beides vietnamesische Klassiker), dass wir uns an einem sonnigen Tag ins Dong Xuan Center begaben.

Besonders das Tofugericht war recht teuer (ca. 20 Euro), jedoch ist die Portion riesig und reicht locker für 2 - 3 Personen. Dazu gab es eben noch Wasserspinat, der in Knoblauch und Öl angebraten wird, bis er schön glänzt und eine tiefgrüne Farbe bekommt. Die Textur ist leicht knackig (die Stängel) und schön weich (die Blätter). Dazu gab es Reis (den wir fast extra bezahlt hätten, aber meine Freundin hatte den Kellner irgendwie belabern können, dass wir den Reis "umsonst" dazubekamen).

Die anderen Gerichte (Nudelsuppen, Reisnudelgerichte etc. haben aber im Schnitt nur so 10 Euro gekostet). Und ich kann die gedämpften Reisröllchen (Bánh cuốn auch sehr empfehlen!) :)

Der Tofu in Tomatensoße war auch sehr lecker, jedoch muss ich zugeben, dass ich das Gericht woanders schon besser gegessen hab. Wenn es gut gemacht ist, macht es wirklich süchtig! Aber das hier war nichtsdestotrotz auch lecker und wir haben es beide sehr genossen. :)



Bäckerei und Café Brothers, Leipzig

 
Bei dem Café und der Bäckerei Brothers in Leipzig gibt es super leckere türkische Kuchen, türkisches Frühstück und viel mehr. Ich hatte da mit meiner Schwester gebrunched und es war einfach nur toll! Kann ich euch also wärmstens empfehlen. Das Café liegt in der Eisenbahnstr. 85, 04315 Leipzig (Volkmarsdorf). Man kann an warmen Tagen draußen sitzen und das Treiben auf der Straße beobachten. Ich finde das voll gemütlich.
 
Hier seht ihr einen Trileçe-Karamell-Milch-Kuchen, sowie einen Ispanakli Kek (Türkischer Spinat Kuchen). Trileçe oder Tres Leches (der Kuchen hat seinen Urpsrung in Südamerika wie Kolumbien, Mexiko, Peru oder Venezuela) und bedeutet 3 Sorten Milch. In der südamerikanischen Variante wird der Kuchen wohl aus Sahne, Kondensmilch und gezuckerter Kondensmilch zubereitet.

Trileçe ist die türkische Variante dieses Kuchens. In Albanien wird er wohl auch gebacken mit selben Namen. Ich habe gelesen, dass südamerikanische Seifenopern (quasie Soaps) in Albanien super populär waren. Das führte dazu, dass albanische Köche den Kuchen nachbildeten, weil das so im Trend war. Und von Albanien fand der Kuchen dann auch seinen Weg in die Türkei. Keine Ahnung ob es stimmt, aber ich finde es mega interessant und witzig! :D

Die Basis ist Biskuit-Teig, der dann in Milch getränkt wird. Früher wurde dafür wohl eine Mischung aus Kuh-, Schafs- und Ziegenmilch verwendet. Aber mittlerweile verwendet man eigentlich fast nur noch Kuhmilch (zumindest in Deutschland). Darüber kommt eine Sahne-Creme und Karamellsoße. Der Kuchen wird gekühlt serviert, d. h. auch die Milch in dem Biskuit ist beim Essen kalt. Wer Cornflakes mit kalter Milch mag, wird diesen Kuchen lieben ^^.

Ich habe in einer türkischen Bäckerei in meiner Gegend auch mal eine Baklava-Variante in der Geschmacksrichtung Kakao / Schokolade (Soğuk Baklava, was kaltes Baklava bedeutet) gegessen. Anstatt dem süßen Rosenwasser wurde diese Baklava-Sorte ebenfalls in Milch getränkt. Das war so lecker!!! Mit eines meiner Lieblings-Baklava-Sorten. Wenn ihr mal in einem guten Baklava-Laden seid, haltet unbedingt nach dieser Sorte Ausschau. Die kalte Milch macht das Gebäck einfach weniger süß, super erfrischend!

Bei dem grünen Kuchen dachte ich zuerst, dass das ein Pistazien-Kuchen war. Aber es stellte sich heraus, die leuchtend grüne Farbe kommt von Spinat. Basis dieses Kuchens ist ein Teig der aus pürierter Spinat-Milch-Mischung, Eiern, Zucker und Mehl besteht. Die Creme bei diesem Kuchen ist etwas komplexer. Sie besteht aus Milch, Zucker, Ei, Mehl, Stärke, Vanille, Zitrone, Salep und Krem Santi. Salep ist ein Pulver aus getrocknere Orchideenwurzel. In türkischen Cafés kann man Salep als Heißgetränk bestellen. Es unterstützt die Schleimbildung und ist deswegen gut bei Erkältung und Husten. Salep (oder arabisch saḥlab) wird auch in Griechenland und arabischen Ländern wie Syrien und Palästina getrunken.

Krem Santi ist eine Trockenmischung, die man mit Milch oder Sahne aufschlagen kann und damit perfekte, stabile Topping-Creme für Kuchen und Cupcakes erhält. Ich schätze mal die Mischung hat eine ähnliche Funktion wie das Sahnestandmittel "Sahnesteif", mit dem Unterschied, dass man damit eben auch Milch aufschlagen kann. Ich glaube der Name ist zurückzuführen auf die französische Crème Chantilly, eine bestimmte Art von sahniger Creme die mit Orangenblütenwasser und Zitronenabrieb verfeinert wurde.

Der Türkische Spinatkuchen wird also Schichtweise mit dieser Creme und dem grünen Kuchenboden geschichtet. Am Ende kommt noch eine leichte Schicht von dem zerkrümelten Kuchenboden und fertig ist die grüne Köstlichkeit. Er schmeckt sehr leicht und ist unglaublich fluffig und nicht zu süß. Ich finde man schmeckt den Spinat auch kaum, nur wenn man es weiß, dann eventuell. Ich liebe diesen Kuchen.

Zusätzlich zu dem Kuchen bestellten wir noch ein türkisches Omelette mit Sucuk (türkischer Knoblauchswurst). Dazu gab es Fladenbrot, Oliven, ein bisschen Gemüse und Kaffee. Wie perfekt kann ein Tag starten! :) Die Fotos hier sind vom Frühling 2024, also man merkt wie wir die ersten Sonnenstrahlen genießen und uns auf den Sommer freuen.

 

Ich kann euch türkische Cafés nur ans Herz legen. Es gibt dort so viele leckre Sachen und sie sind meist auch nicht teuer. In größeren Cafés könnt ihr zudem auch noch herzhaft essen. Es gibt dann auch Pizza, Burger oder Pasta-Gerichte. Oft auch mit veganen oder vegetarischen Alternativen. In Hamburg gehe ich z. B. gerne zum Back-Lava. Aber darüber wird wohl ein eigener Bericht folgen.

Falls ich zu den Kuchen irgendwo Unsinn erzählt habe, schreibt mir gerne. Ich wollte nur ganz casual einen Blogpost über dieses Café machen und geriet in ein kleines RabbitHole, als ich den Ursprung und die Zubereitung von den Kuchen recherchiert hatte.

 

Wart ihr schonmal in einer türkischen Bäckerei und was esst ihr da am Liebsten? :)

 


 

 


Food-Tipp: Franzbrötchen / Zimtschnecken, Mutterland in Hamburg


Ich gebe zu ich bin nicht der größte Franzbrötchen-Fan. Generell bin ich kein Fan von Plundergebäck. Plunderteig ist quasi wie Blätterteig, nur dass die Basis Hefeteig ist. Also viele dünne Schichten von Hefeteig und Butter. Mir ist es bei dem meisten Plundergebäck zuviel Teig, der macht so schnell satt und mir ist das meiste Gebäck irgendwie zu trocken. Es gibt jedoch Bäckereien, die es schaffen sehr leckeres Plundergebäck herzustellen, aber ich finde die nicht so oft.


Kennt ihr Franzbrötchen? Das ist ein Gebäck aus Plunderteig mit einer Füllung aus Zimtzucker und in Hamburg sehr beliebt. Generell ist im Norden Hefegebäck mit Zimtzucker sehr verbreitet. Manchmal gibt es auch die Variante mit Kardamom-Zucker (dann aber eher als Hefeschnecke), was auch super super lecker ist.


Wenn man mich fragen würde, wo gibt es die besten Zimtschnecken in Hamburg, würde ich auf jeden Fall sagen beim Mutterland Stammhaus in der Nähe des Hauptbahnhofs. Besonders am Samstag gibt es die in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen wie z. B. Apfel, Schokolade oder mit Frischkäse-Topping. Bei Mutterland werden diese Zimtschnecken Franzbrötchen genannt, obwohl ich immer dachte Franzbrötchen müssen so flach sein und in der Mitte eingedrückt, sodass zwei Spiralen entstehen.

Das Mutterland Stammhaus ist meist sehr sehr voll, aber komischerweise ist die obere Etage fast immer leer. Ich war da schon öfters und oben ist es sehr gemütlich. Da der Laden direkt beim Hauptbahnhof ist, kann man sich vor der Zugreise schnell noch eine Stärkung holen. Ich mache das immer mit Gästen, die mich in Hamburg besuchen kommen und wieder zurückreisen. Dort gibt es auch Matcha-Latte und anderes Gebäck, aber ich finde die Franzbrötchen dort haben das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein Stück kostet so 2,20€ oder 2,50€. Und sie schmecken wirklich wirklich gut. Viel besser, als z. B. Cinnamood.


Bei Mutterland handelt es sich um einen Feinkostladen mit mehreren Filialen in Hamburg. Außerdem haben die noch einen Onlineshop. Alles sehr teuer (manchmal überteuert. Man zahlt viel auch für's Marketing und Design), aber ich glaube so generell sind die Sachen nicht schlecht. Ich gehe da aber eigentlich nur wegen den Franzbrötchen hin. Vor allem, wenn ich Gäste habe und ihnen Hamburg zeigen will.


Für die normalen Franzbrötchen (also die flachen) gehe ich zu Franz & Friends (aber recht selten) und manchmal gibt es kleine Bäckereien auf dem Wochenmarkt, die leckere Franzbrötchen anbieten.


Habt ihr noch mehr Tipps für mich für Franzbrötchen oder gute Bäckereien? Schreibt es gern in die Kommentare oder schreibt mir ne dm auf Instagram @tokenbento :)




Restaurant: Ginken, Leipzig


Ich möchte hier eine große Empfehlung für das Ginken in Leipzig aussprechen. Dabei handelt es sich um ein kleines Bistro in einer Shopping-Mall in der Johannes-R.-Becher-Straße 2, 04279 Leipzig. Die Lage ist leider recht außerhalb und deswegen eher für Leute interessant, die in Leipzig und Umgebung wohnen und etwas mehr Zeit einplanen können, um das Ginken zu erreichen. 

Das Essen befriedigt alle ostasiatischen Gelüste. Es gibt viele leckere Nudelgerichte, Reisgerichte, knuspriges Fried Chicken und Tee-Getränke. Ich würde sagen der Schwerpunkt liegt auf japanische, koreanische und chinesische Speisen und zwar fernab von den Standard-Gerichten, die man in anderen Restaurants und Imbissen bekommt. Die Karte wechselt saisonal, was ich wirklich super finde. Es gibt von vielen Gerichten auch eine vegane/vegetarische Option. Man kann sich das Essen außerdem auch liefern lassen.

Ich war mit meiner Schwester da und wir hatten folgendes bestellt: 
Fried Chicken mit Chili Galbi Soße (koreanische süß-sauer-scharfe Soße) und Sweet Lemon Soße (glaube 8,90€). Das Hühnchen war superlecker, sehr saftig und knusprig zugleich. Die Soßen waren außergewöhnlich gut. Besonders mochten wir die Sweet Lemon Soße. Ich habe bis jetzt noch kein besseres Fried Chicken gegessen. Kann ich also sehr empfehlen.

Chongqing-Nudeln (10,99 €) mit Chiliöl und Hackfleisch und Erdnuss. Der Begriff Chongqing-Nudeln ist ein Überbegriff für eine bestimmte Art chinesischer Nudelgerichte. Meist werden sie mit einer sehr scharfen Brühe (also als Nudelsuppe) oder einer Soße/Dressing mit Chiliöl serviert. Dan-Dan-Nudeln gehören z. B. auch dazu. Die Nudeln haben meiner Schwester sehr gut geschmeckt.


Außerdem bestellten wir die Japanischen Tantan-Men, die japanische Version von Dan-Dan-Nudeln (10,99€). Die waren gewürzt mit einer Sesamsauce und Chili-Bohnenpaste. Dazu gab es Ajitsuki-Tamago und Hackfleisch. Die Nudeln sind sehr intensiv würzig, aber ich war sehr zufrieden damit. Die Nudeln waren eher so klassische Mie-Nudeln und keine Ramen, aber ich fand es trotzdem lecker.


Zu trinken hatten wir bestellt ein Tee-Getränk mit Litschi 5,30 € und ein Getränk mit Kumquat. Beides hat super lecker geschmeckt. Das Litschi-Getränk (nannte sich Schwartchi, war limitiert) habe ich mir sogar noch ein zweites mal für den Rückweg geholt, weil ich es so lecker fand. Der Geschmack war schön herb mit einer süßen Litschi-Note. Super erfrischend, aber da Schwarztee enthalten ist, ist das Getränk sehr stark (und macht wach).

 
Fazit: Alle die gerne ostasiatisch Essen und mal Gerichte fernab von den üblichen Restaurants und Imbissen probieren wollen sollten unbedingt mal das Ginken probieren. Es handelt sich hier um kein Restaurant, d. h. die Einrichtung ist nicht so chic. Mit einer kleinen Freundesgruppe, kann man da aber trotzdem super hingehen. Das Fried Chicken und die Getränke können wir besonders empfehlen. Auch kann meine Schwester die kalten Nudeln (ebenfalls saisonales Angebot) ebenfalls sehr empfehlen.
 
Generell liebe ich es, dass sie immer wieder was Neues auf ihrer Karte haben. Z. B. gibt es grade die Fried Chicken mit einer Snowcap Cheese Soße. Es lohnt sich also, das Ginken auf Instagram zu folgen (@ginken_leipzig).
 

 

Inspiration: Getreide-Reis mit Beilagen


Da ich mittlerweile als Foodfotografin arbeite (die jahrelange Foodblogger-Erfahrung zahlt sich aus haha), muss ich viel für die Arbeit kochen und fotografieren. Deswegen geht zuhause ein wenig die Lust verloren da auch nochmal aufwendig Essen zu fotografieren. Kochen tue ich eigentlich schon noch sehr regelmäßig. 

Ab und zu hab ich mal ein Handyfoto gemacht, die ich euch jetzt mal zeigen will. Tatsächlich habe ich immer Phasen, wo ich bestimmte Dinge sehr oft und regelmäßig esse. Habt ihr sowas auch? Das wechselt sich dann durch haha...

Ich hatte eine Phase, wo ich viel Reis mit Beilagen gegessen hatte. (Mittlerweile bin ich zu Nudeln mit Chiliöl + Toppings übergegangen XD). Man könnte diese ganzen Sachen auf jeden Fall auch in ein Bento packen. Ich habe schon darauf geachtet möglichst viel Abwechslung zu haben. 

Unter der Woche packe ich alles in eine große Ramen-Schale oder Teller, aber am Wochenende wird das Essen schon noch mehr zelebriert. Dann mach ich mir meistens ein Tablett voll mit hübschem Geschirr. Schönes Geschirr hebt den Genuss enorm finde ich! ^^



Den weißen Jasminreis mische ich gerne mit Buchweizen und einer Wildreismischung. Finde dadurch bekommt das Ganze mehr Biss und Farbe.

Dazu gibt es immer Protein in Form von Tofu, Ei oder veganem Ersatzprodukten. Die Bällchen oben sind z.B. veganes Hack mit ein bisschen Haferflocken und dann gebraten. Den Tofu oben habe ich in Würfel geschnitten, im Ofen knusprig gebacken und anschließend in einer Marinade aus Gochujang, Sesamöl, Salz, Pfeffer und Zucker gemischt. Die Unteren "Frikadellen" sind mit veganem Hack und Tofu. Zum Binden habe ich ein Ei verwendet. Dann alles ausgebraten.

Und im unteren Foto hier seht ihr rechts Tofu-Dreiecke. Die habe ich auch im Ofen gebacken, dann mit Gochujang, Sesam und Nori-Flocken gewälzt. Achja und im Foto ganz oben seht ihr rechts Tofu-Puffs. Die gibt es bereits vorfrittiert im Asialaden zu kaufen. Ich packe sie in den Ofen, bis sie wieder knusprig sind. Dazu gab es ein Topping aus geschnittenem Garlic-Chives (Schnitt-Knoblauch) mit Mentsuyu (fertig gekauft im Asialaden) und Sesamöl. Das Topping habe ich in der Mikrowelle leicht erhitzt und dann über den Tofu gegeben. Richtig richtig lecker!


Weitere Beilagen sind oft frische Tomaten oder Gurke und grünes Gemüse, was ich kurz mit Knoblauch und veganer Austernsoße in der Pfanne Schwenke. Oben seht ihr Brokkoli und Spinat. Richtig lecker ist dazu auf jeden Fall eingelegtes Gemüse. Z. B. Kimchi, gelber eingelegter Rettich oder Kohl (wurde auf dem Wochenmarkt als Kimchi verkauft, hat aber nichts mit Kimchi zutun. Der war eher so klassisch deutsch lakto-fermentiert. Schmeckt aber trotzdem sehr lecker :D Ist auf dem Foto in der Mitte mit der Avocado zu sehen.)

Und ich hatte mal eine Phase, wo ich mir regelmäßig Orangensaft selbst gepresst habe. Bzw. habe ich verschiedene Zitrusfrüchte zu einem Drink gemischt. Also Saft-Orangen, Grapefruit, Zitrone, Limette, rote Orangen etc. Immer so 2 - 3 Früchte für ein Glas mit der Hand gepresst. Dazu Eiswürfel und der Tag ist perfekt!

Vielleicht inspirieren euch die Gerichte ja für euren Alltag! ^^



Gebackener Brezengugelhupf mit Sahne-Pilzen


Als ich im April 2015 zuhause bei meinen Eltern war (ja, diese Bilder sind tatsächlich von 2015, ich weiß nicht warum ich den Blogbeitrag nie zuendegeschrieben habe. Die Bilder sind auf jeden Fall super! Deswegen verblogge ich sie heute ^^) nutzte ich die Gelegenheit aus, um den Backofen in Beschlag zu nehmen! :) Das ist eines der Küchengegenstände, die ich am Meisten in meiner Studentenwohnung vermisse. Mittlerweile wohne ich nicht mehr in einer Studentenwohnung, zum Glück haha.

Ausprobiert habe ich unter anderen dieses leckere Rezept für einen Brezengugelhupf. Das ist im Prinzip ein gebackener Semmelknödelteig mit aufgeschlagenem Eiweiß und Brezen anstatt trockenen Semmeln. Der Brezengugelhupf schmeckt auch noch kalt sehr lecker und ist somit perfekt fürs Bento oder ein Picknick! :) Das Rezept stammt übrigens aus einem Wirtshaus-Kochbuch aus der Bücherei! ^^

Leider kann ich mich nicht mehr an das genaue Rezept erinnern und das Buch habe ich auch nicht mehr. Aber anhand der Fotos könnt ihr euch ja inspirieren lassen.

Das Kochbuch hatte modernisierte bayrische Gerichte gehabt. Deswegen war die Beilage in Petersilienbutter geschwenkte Pilze (ich glaube ich hatte Steinpilz und Champignons). Anstatt einer Sahnesoße, gab es aufgeschlagene Sahne. Klingt komisch, schmeckte aber ganz gut.




Ich kann mir das Gericht auch toll für Weihnachten vorstellen!




 

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