Flowers' Whisper - Taiwanesisches Café und Bubble Tea Laden, Hamburg


Nachdem ich seit langer Zeit in Leipzig wieder einen total leckeren Bubble Tea getrunken hatte, recherchierte ich nach ähnlichen Läden in Hamburg. Erstaunt stellte ich fest, dass es gleich in der Nähe des Hauptbahnhofs und zwar in der Mönckebergstraße 7,  ein chinesisches/taiwanesisches Café gab, welches Bubble Tea und andere Desserts anbot. Es war klar, dass ich das auf jeden Fall austesten musste. Das Café ist direkt im Levantehaus (eine Art Mini-Kaufhaus) im 1. Stock. Es ist total unscheinbar, weshalb ich es vorher nie bemerkt hatte.

Ich war zweimal dort. Einmal hatte ich Nudelsuppe bestellt und einmal habe ich Desserts ausprobiert.


Ich hatte die Spicy Noodles genommen und hatte anstatt dem Fleischtopping Tofu bestellt. Dafür musste ich ungefähr 4€ Zuschlag zahlen. Von der Menge her ist es gerechtfertig, denn sie hatten mir, so wie es aussah, einen kompletten Block frischen Tofu in die Suppe geschnibbelt. Der kam aber anscheinend direkt aus der Kühlung, denn er war kalt und roh. Besser hätte ich es gefunden, wenn man den Tofu vorher in der Brühe gegart hätte oder zumindest in heißem Wasser blanchiert hätte. Tofu kann man zwar sehr gut roh essen, allerdings war das einfach viel zu viel Tofu und dadurch, dass er kalt war, hat er die komplette obere Hälfte der Nudelsuppe lauwarm gemacht.

Mir ist bewusst, dass das so nicht auf der Karte stand und es ja eine Extra-Bestellung von mir. Falls ihr diese Nudeln auch mit Tofu bestellen wollt, wisst ihr auf jeden Fall Bescheid, was euch erwartet. Aber Achtung: Die Suppe selber ist aber trotzdem nicht vegetarisch.

Wie schmecken die Spicy Noodles? Es handelt sich dabei um eine chinesisches Gericht, welches sich auch Sour and Spicy Noodles oder "Suan la fen" nennt. Die Brühe besteht hauptsächlich aus schwarzem chinesischen Essig, Zucker, Sojasoße, Chiliöl und Szechuanpfeffer oder Szechuanöl. Aufgegossen wird die Mischung mit heißer Hühnerbrühe. Typische Toppings sind Erdnüsse, Koriander, eingelegter Kohl, Mungobohnensprossen und Hühnchen.

Typischerweise werden Süßkartoffelnudeln serviert. Das sind dicke, leicht durchsichtige Nudeln, die eine ähniche Konsistenz, wie Glasnudeln haben, nur etwas elastischer und mit mehr Biss. Süßkartoffelnudeln werden auch in Korea gegessen. Hier hatte ich die Suppe aber mit Kansui-Nudeln (also Mie-Nudeln) bestellt. Ich war bei der Bestellung etwas verwirrt, weil ich zuerst nicht genau wusste, was ich da für eine Suppe bestellt hatte (es stand alles auf chinesisch XD). Ich glaube man hätte die Suppe auch mit den Süßkartoffelnudeln bestellen können. Die Kansui-Nudeln waren trotz allem auf den Punkt gegart und hatten eine sehr gute Konsistenz! Fand ich sehr lecker! Das nächste mal würde ich die Suppe aber mit den Süßkartoffelnudeln bestellen, falls es die gibt.

Verglichen zu Ramennudeln oder anderen Nudelsuppen ist diese Suppe nicht so tiefgründig, da hier höchstwarscheinlich nur Hühnerbrüh(pulver) als Basis benutzt wurde, die eher leicht schmeckt. Deswegen empfand ich die Brühe als etwas flach. Die Szechuan-Schärfe und die Säure kommen aber gut raus. Es war auch nicht so scharf, wie befürchtet. Insgesamt schmeckt das Gericht schon so, wie es sein sollte, aber ich denke es gibt auch noch durchaus bessere "Suan la fen", aber vielleicht nur nicht in Hamburg... ^^° Deswegen sind die meisten einfach schon froh, wenn es dieses Gericht überhaupt zum Bestellen gibt.

Da es sich bei diesem Laden um ein Café handelt und nicht um ein Restaurant, kann ich verstehen, wenn sie ihre Nudelbrühen nicht super aufwendig und fancy zubereiten. Den anderen Gästen (hauptsächlich chinesisch) scheinen die Suppen zu schmecken.


Das Flowers Whisper bietet viele taiwanesische Desserts an. Unter anderem Bubble Tea und weitere Leckereien. Hier seht ihr einen klassichen Milktea mit schwarzen Tapiokaperlen (3,50€), eine Kaltschale mit Sago-Perlen (kleine Tapiokaperlen), frischer Mango und Kokosmilch (3,90€), einen Milchpudding mit Azukibohnen (2,80€) und einen Matcha-Crepe-Kuchen (Preis vergessen).

Ich fand den Bubble Tea sehr gut, er wir allerdings nicht versiegelt serviert, sondern hat einen nur einen Deckel, den man leicht wieder abmachen kann. D.H. man kann den Bubbletea nicht so einfach transportieren oder z.B. für jemanden mitnehmen.

Die Kaltschale war auch sehr lecker, wenn auch etwas wenig (also wenige Toppings). Der Milchpudding war mir zu wenig süß und hat etwas zu streng nach Ei geschmeckt. Der Matcha-Crepe-Kuchen war leider nicht mehr frisch und die Crepes waren irgendwie total weich und haben auch stark nach Ei geschmeckt. Die Sahne war schon ranzig und nicht mehr frisch. Das hat auch die seltsame Farbe des Kuchens erklärt, die war schon leicht bräunlich un die obersten Crepes haben sich komisch gewellt. Wir konnten das Stück nicht aufessen. Vielleicht war der Milkpudding auch schon etwas älter? :/ Ich war, ehrlich gesagt, etwas enttäuscht.

Bessere asiatische Desserts hatte ich auf jeden hier, hier und hier. Es geht also schon besser!


Fazit: Ich habe gemischte Gefühle zu diesem Café. Einerseits scheint es echt von vielen Chinesen gut besucht zu werden und es hat auch viele interessante Sachen auf der Speisekarte. Andererseits scheint es Glücksfall zu sein, ob man etwas Gutes, oder Schlechtes erwischt. Ich finde das Service-Personal könnte auch etwas engagierter sein. Sowohl beim Service, alsauch bei der Kontrolle der Speisen.

Dadurch, dass so ein asiatisches Café in Deutschland so selten ist, würde ich euch empfehlen, es trotzdem mal auszuprobieren. Wenn ihr einen guten Tag erwischt, ist es super dort! Falls nicht, könnt ihr es gegebenenfalls immer noch beanstanden. Ich persönlich gehe dort allerdings nicht mehr so oft hin, höchsten für Bubble Tea.

Übrigens, wem die Kokosmilch-Kaltschale zu wenig ist, dem empfehle ich das vietnamesische Restaurant direkt gegenüber. Dort gibt es ein vietnamesisches Kokosmilch-Dessert names "che thap cam". Das befriedegt alle eure Kokosmilch-Dessert-Wünsche. Mit super vielen, total leckeren, teilweise sogar handgemachten Toppings aus Tapiokastärke und Früchten. Ich werde euch bald darüber bloggen.

Was sind eure Erfahrungen zu diesem Café? Welches Gericht könnt ihr da empfehlen? Das würde mich wirklich interessieren! :D



Bento #185: Furikake-Reis, Omelette und Gemüse-Soja-Pfanne


Dieses Bento war richtig lecker und sättigend. Mein Abendessen war Reis mit der Gemüse-Soja-Pfanne. Während die Gemüsepfanne brutzelte, hab ich in einer zweiten Pfanne noch das Omelette gebraten. Einen Teil vom Abendessen und das Omelette wanderten dann am nächsten Tag ins Bento.

Inhalt der Bentobox:

Untere Box: Roeis mit kawaii-Furikake
Obere Bax: Cocktail-Tomaten, gegrillte Soja-Medallions mit Charsiu-Geschmack (übrig vom Vortag), gebratene Shiitake-Pilze, süßliches Omelette, Gemüsepfanne mit Zwiebeln, Zucchini, Paprika und Sojaschnetzel.

Die Gemüsepfanne habe ich mit einem Teil der übriggebliebenen scharfen Instant-Ramen-Soße und Austernsoße gewürzt. Mega lecker! :D



Zutat: Furikake-Chip, Osakana von Marumiya


Ich liebe Furikake und habe aktuell ca. 15 verschiedene Sorten in meinem Schrank. Furikake ist einfach die perfekte Deko-Zutat für Bento. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Farben, sodass man damit ganz leicht einen Farbkontrast setzen kann. Klickt euch gerne mal durch meine Bento-Galerie durch. Dort seht ihr, wie ich Furikake in den Bentoboxen eingesetzt habe! :)

Diese Packung hatte ich erst vor ein paar Tagen geöffnet, weswegen ich euch den Inhalt etwas genauer zeigen will!

Die Sorte nennt sich "Furikake Chip" mit der Geschmacksrichtung "Osakana", also mit Fisch. Das besondere sind die kleinen Chips, mit Fischmotiv. Es schmeckt würzig und knusprig. Ich finde es sehr lecker! :)

Von der selben Marke Marumiya gibt es auch noch "Ninjin Yasai" mit Gemüsegeschmack (wobei ich mir nicht sicher bin, ob das dann vegetarisch ist) und kleinen Karotten.



Gekauft hatte ich das Furikake damals bei Bento und Co.

Ähnliches Motiv-Furikake hatte ich euch hier schonmal vorgestellt. Eine Sorte mit schwarzem Sesam und kleinen Blümchen.Sammelt ihr auch so gerne Furikake, so wie ich? ;D

Rezept: Die perfekten Spaghetti aus dem Philips Pastamaker


Lange Zeit hatte ich noch nicht mein ultimatives Spagetti-Rezept gefunden. Mein bisheriges Rezept, war zwar okay, aber nicht so, wie man sich die perfekten Spaghetti vorstellt. Aus diesem Grund hab ich sehr selten Spaghetti mit dem Pastamaker zubereitet. Ich probierte zwischendurch immer mal wieder andere Rezepturen aus, aber so richtig überzeugt war ich nie. Bis ich dieses Rezept getestet habe!

Ich bin verliebt in diese Spaghetti! Sie sehen wunderschön aus und schmecken perfekt, so wie Spaghetti schmecken sollen! Sie sind fast genauso, wie die gekauften, nur in frisch. Diese Nudeln bestehen aus 100% Hartweizengrieß und Wasser, sonst nichts. Das ist auch bei den meisten italienischen Rezepturen üblich.


Um die normale Spaghetti-Dicke zu bekommen habe ich die Matrize "Dicke Spaghetti" benutzt. Die normale Spaghetti-Matrize sind mir zu dünn. Die dünne Spaghetti-Matrize sind dafür perfekt für Ramennudeln geeignet! ;D

Rezept für 2 Portionen:

250g Hartweizengrieß oder Semola
95ml Wasser

Beim Pastamaker ist hierbei aber nicht nur die Rezeptur wichtig, sondern auch die Zubereitungstechnik ausschlaggebend, um richtig gute Nudeln zu bekommen, die elastisch sind, nicht brüchig und einen guten Biss haben. Befolgt also bitte alle Arbeitsschritte genau! :) Davor hatte ich die Rezeptur nämlich schonmal ausprobiert, bin aber kläglich gescheitert, da ich das mit dem mehrmaligem Kneten usw. noch nicht kannte.

Die italienischen Profis, die mit Semola (also fein gemahlenes Hartweizengrieß) arbeiten, benöitgen bei der selben Mehlmenge nur ca. 87ml Wasser. Aber sie arbeiten mit großen Teigmengen und haben größere Maschinen, die mehr Druck aufbauen können. Deswegen habe ich die Wassermenge auf 95ml für den Pastamaker erhöht, damit die Nudeln besser rauskommen. Sie sind aber noch so trocken, dass sie nicht zusammenkleben.


Zubereitung:
Schritt1: Hartweizengrieß in die Maschine geben.
Schritt2: Maschine starten und das Wasser hinzufügen.
Schritt3: Den Teig insgesamt 2 Mal kneten lassen und anschließend 20 Minuten ruhen lassen.
Schritt4: Nudeln ausgeben lassen. Die ersten 2 Nudelnester nach dem Ausgeben zusammenfalten und in kleine Klümpchen formen und wieder in die Maschine geben.
Schritt5: Danach Nudeln wie gewohnt ausgeben lassen und beliebig weiterverarbeiten. FERTIG!

Durch das Zusammenfalten bringt ihr noch etwas mehr Elastizität in die Nudeln, da der Teig nicht nur gepresst wird, sondern auch teilweise gefaltet ist. So sind die Nudeln wirklich sehr stabil und reissen nicht bei der kleinsten Bewegung ab. Durch das doppelte Kneten kann der Hartweizengrieß das Wasser viel besser aufnehmen und sich mit ihm verbinden. Euer Teig wird deswegen von Anfang an kompakter sein und die Nudeln nicht so bröselig, wie bei einmaligem Kneten. Auch die Ruhezeit ist wichtig, damit sich das Gluten entfalten kann und die Nudeln elastischer werden.


Die Kochzeit ist bei diesen Nudeln deswegen etwas länger (so ca. 3 Minuten), probiert immer mal Zwischendurch. Ich finde sie auf jeden Fall super super lecker und könnte mich wirklich reinlegen! Trotz der Kunststoff-Matrize haben sie eine leicht angeraute Textur. Sooo gut!!!




Rezept: Kartoffel-Gnocchi mit dem Philips Pastamaker (aus Kartoffelflocken)


Auf Instagram haben mich schon einige Leute wegen des Rezepts angeschrieben! Hier ist es! :D
Grundlage sind getrocknete Kartoffelflocken (die für Kartoffel-Püree). Es gibt auch Rezepte mit frischen Kartoffeln, aber dafür müssen die Kartoffeln mehligkochend sein und die gibt es leider in meiner Umgebung nicht. Deswegen habe ich erstmal nur das Rezept mit Kartoffelflocken ausprobiert.

Das Rezept kommt ohne Ei aus, was die Kochzeit sehr verringert. Das find ich echt gut! :)

Rezept für 2 Portionen Gnocchi:
150g Kartoffelflocken (damit ist Instant-Kartoffelpüree-Pulver gemeint)
75g Mehl 00
75g Semola
200ml Wasser

Zubereitung:
Schritt1: Alle trockenen Zutaten in die Nudelmaschine geben.
Schritt2: Maschine anschalten und Wasser hinzufügen.
Schritt3: Sofort ausgeben lassen. Keine Ruhezeiten nötig. FERTIG.

Kartoffelteig sollte man generell nicht zu lange kneten, sonst wird er am Ende wie Gummi. Deswegen ohne Ruhezeit oder mehrmaliges Kneten sofort ausgeben lassen.
Anstatt Mehl 00 könnt ihr auch normales 405 oder 550er Mehl nehmen. Anstatt Semola könnt ihr handelsübliches Hartweizengrieß nehmen. Mit den italienischen Mehlsorten werden die Gnocchis allerdings etwas feiner.

Ich habe festgestellt, dass billiges Kartoffelpüree-Pulver viele Zusatzstoffe enthält, die ich nicht unbedingt in meinem Essen haben mag. Hier und hier zum Vergleich. Wenn ich es schon selber mache, dann muss sowas ja nicht sein. Deswegen kaufe ich immer Bio-Kartoffelflocken.

Die Flocken sind meist schon gewürzt, deswegen salze ich den Teig nicht mehr. Je nach Marke und Gewürzen können die Gnocchis dann unterschiedlich schmecken. Ich habe auch mal gehackten Bärlauch daruntergemsicht. Hat wunderbar funktioniert! :)

Die ersten Gnocchis werden etwas flach. Die kann man abschneiden und wieder in die Maschine geben. Man kann bei den ersten Gnocchi den Zeigefinger unterstützend darunterhalten, damit sich die runden Gnocchis besser formen können. Aber mit der Zeit geht das von alleine.

Die Kochzeit ist wirklich sehr gering, wie bei den normalen gekauften Gnocchis auch.



Ich kann sagen, dass es mit Kartoffelflocken erstaunlich gut funktioniert, aber geschmacklich geht auf jeden Fall noch mehr. Wenn man wirklich richtig, richtig gute Gnocchis haben möchte, kommt man um frische Kartoffeln nicht drum rum. Deswegen würde ich auf jeden Fall noch Varianten mit frischen Kartoffeln und/oder mit Ei ebenfalls ausprobieren und euch dann berichten. :)




Wie bekommt man so eine Gnocchi-Form?
Es gibt dafür extra eine Matrize für Kartoffel-Gnocchi, die nennt sich "GNOCCHI DI PATATE" bzw. "GNOCCHETTI DI PATATE". Ich habe mir zweiteres gekauft.

Das mundgefühl ist etwas leichter, als bei den herkömmlichen Gnocchi, da diese Gnocchi "hohl bzw. leicht gerollt sind" sind, also nicht nur aus einem Klumpen Teig bestehen. So können sie mehr Soße aufnehmen und garen auch schneller. Ich muss aber sagen, dass ich sowohl die selbstgemachten (wenn man Fertig-Kartoffel-Flocken, als "selbstgemacht" ansieht), alsauch die gekauften gleichsam mag.





Snack: Nissin MUG Udon / Instant Tassensuppe


Diese Packung mit MUG Udon von Nissin habe ich in einem japanischen Supermarkt währen meines Vietnam-Urlaubs gekauft. Hauptsächlich, weil es so niedlich aussah und weil es im Angebot war. Man bekom nämlich zwei Packungen zum Preis von einem! :D

Allerdings war es nicht wirklich günstig, denn umgerechnet haben zwei dieser Instant-Nudel-Packungen 3,40€ gekostet. Japanische Produkte sind überall teuer ^^°


Wie der Name schon sagt, handelt es sich um Instant-Udonnudeln für die Tasse. Die Portion ist wirklich super niedlich und passt genau in eine japanische Teetasse. Es gibt die Nudeln in zwei Varianten. Einmal als Kitsune-Udon mit Fuchs-Einlage und einmal als Curry-Udon mit den Schweinchen.


Einfach ein Päckchen Nudeln und ein Päckchen Gewürze in eine Tasse geben und mit heißem Wasser aufgießen. Etwas ziehen lassen und solange umrühren, bis der Schaum verschwindet. FERTIG!

Geschmack: Es schmeckt schon sehr dominant nach Dashi, also vor allem nach Fisch. Da merkt man, dass es eben kein hochwertiges Dashi ist, da gutes Dashi nicht so krass stark fischig riecht. Mit mehr Wasser kann man den Geschmack etwas abmildern. Die Nudeln sind ganz lecker, allerdings nicht so ganz, wie Udon. Sie sind sehr seidig und fein und die kleinen Tofu-Würfel in der Kitsune-Udon-Variante schmecken mir am Besten.

Die kleinen süßen Fuchsgesichter sind übrigens getrocknetes Kamaboko (denke ich). Das ist aus der selben Fischpaste, aus der Naruto-Maki besteht. Es schmeckt erstaunlich gut, wenn man weiß, wie Kamaboko schmeckt. Leicht süßlich und fischig, aber im positiven Sinn.

Alles in allem war die Portion aber recht klein, sodass es meine Snackbedürfnisse nicht richtig stillen konnte. Von daher empfehle ich diese Mug Udon eher als Teil einer Mahlzeit, wie z.b. eines Bento. Denn dann ist die Portion perfekt! Man kann die Nudeln und die Gewürze perfekt mitnehmen und z.b. das heiße Wasser in einer Thermoskanne mitnehmen.

Was ich auch noch gut finde ist, dass man die Nudeln auch ohne die mitgelieferte Brühe benutzen kann. Z.b. indem man eine eigene Brühe und andere Toppings macht.


Fazit: Wegen des Niedlichkeitsfaktors würd ich die Nudeln nochmal kaufen, aber sie sind keine kulinarische Offenbahrung und sättigen kaum. In Kombination mit einer Bentobox sind sie aber ganz gut!

Wer Lust auf Kitsune-Udon hat: Hier und hier habe ich leckere Udon-Rezepte.
Und wer noch andere Suppen für die Bentobox mitnehmen möchte, sollte am Besten Miso-Maru probieren, Misosuppen-Bällchen zum Mitnehmen!




Rezept: Frisches Chilisalz - Muối ớt, Vietnamese chili salt


Während meiner Vietnam-Reise lernte ich die verschiedensten Gewürzzubereitungen kennen. Anders als bei westlichen Gewürzen werden in Vietnam viele Soßen und Gewürze nicht beim Kochen in das Essen gemischt, sondern extra am Tisch gereicht. So kann man sie ganz individuell dippen oder über sein Essen partitiell streuen/träufeln. Das macht das Gericht spannender. Mal isst man das Fleisch oder Gemüse pur und mal mit einem kleinen salzigen, sauren oder scharfen Kick. Ich finde diese Essweise ziemlich genial.

Eines dieser Gewürzmischungen ist das Chili-Salz. Man reicht es zu vietnamesischem Curry und kombiniert es auch gerne mit säuerlichem Obst, da das Salz den ursprünglichen Geschmack des Obstes hebt und es tatsächlich süßer macht. Typische Obstsorten sind junge Mango, Ananas, Sternfrucht, Pflaumen, Orange, Äpfel, Wassermelone oder Pomelo. Probiert es mal aus!

Die Herstellung von Chilisalz ist ziemlich einfach. Wichtig ist, dass es aus frischen Chilis zubereitet wird, da die frischen Aromen der Chilischote sehr wichtig sind. Klassisch nimmt man die in Vietnam typischen "Bird's eye chili". Die findet ihr im Asialaden. Aber im Prinzip könnt ihr es mit jeder roten, scharfen Chilischonte versuchen.

Zutaten für 1 kleines Schälchen Chilisalz:

- 1 bis 2 rote Chilischoten
- 4 bis 5 EL Salz (je nach Größe euer Chili)

Zubereitung:
Schritt1: Chili mit Salz in einen stabilen Behälter oder Mörser geben.
Schritt2: Die Chili mit dem Salz fein Mörsern, bis sich das Salz orange-rot färbt.




Vietnamesische Getränke - Vietnamese Drinks Compilation 2019


Ich bin zurück aus meinem Vietnam-Urlaub und hab jetzt endlich die Zeit gefunden, um euch einen kleinen Einblick in die Kulinarik und Kultur Vietnams zu geben.

Fangen wir mit den Getränken an! :D In Vietnam ist es sehr heiß vor allem im Süden (wo meine Familie herkommt) gibt es nur 2 Jahreszeiten. Entweder es ist Regenzeit oder Sonnenzeit. In der Regenzeit scheint auch ständig die Sonne, aber es regnet auch ziemlich viel, weshalb die Luftfeuchtigkeit immens steigt. Da man so viel schwitzt, ist das Trinken wichtig. Deswegen gibt es unmengen an verschiedenen Getränken, die man während einer Vietnamreise antreffen und probieren kann.

Einen kleinen Bruchteil von dieser Getränkevielfalt will ich euch in dieser kleinen Compilation vorstellen! :) Viel Spaß!

Fruchtsäfte und Smoothies:
Ganz oben im Bild seht ihr einen Zuckerrohrsaft. Er besteht aus frisch gepresstem Zuckerrohr süßund gepressten Kumquats. Der Geschmack ist süßlich, schmeckt ganz leicht nach Rohrzucker, aber viel frischer und durch die Kumquats leicht herb und zitronig. Sehr sehr lecker!

Bei den Smoothies kann man da eigentlich fast alle Obstsorten als Smoothie bestellen. Man unterscheidet zwischen Smoothie und gepressten Säften. Smoothies werden meist mit Crushed Ice und Kondensmilch und oder Kuhmilch gemixt. Das macht die Smoothies cremiger, aber wenn man sich vegan ernährt, kann man diese Option abbestellen. Die gepressten Säfte macht man in der Saftpresse. Oft werden sie gezuckert oder auch mit gezuckerter Kondensmilch angereichert.

Beliebte Smoothies sind z.b. aus Papaya, Mango, Jackfruit, Ananas, Avocado (ganz links im unteren Bild), Zimtapfel, Wassermelone oder Mangostane. Typische Säfte wären Maracuja, Orange, Zitrone/Limette oder Kumquat. Letzeres Obst ist ja von Haus aus eher sauer, deshalb werden die nachträglich noch gezuckert.

Dann gibt es noch etwas ungewöhnliche Smoothies und Säfte, wie z.b. Tomatensaft. Der wird mit einer Hälfte gepresster Tomaten und einem Teil gemixter Tomate zubereitet. Gesüßt wird mit gezuckerter Kondensmilch. Schmeckt ziemlich lecker find ich! ^^ Andere Gemüsesorten, die als Saft verwendet werden sind Karotte und ein Kraut namens "rau ma" im Englischen "Pennywort", also asiatischer Wassernabel.

Die Smoothies werden meist nicht gemischt. D.h. die Fruchtsorten trinkt man in der Regel pur, aber in Restaurants bekommt man auch Smoothies mit Obst-Kombinationen. Die sind auch lecker! :)

Auf dem Bild zu sehen von links nach rechts: Avocado, Maracuja und Orangensaft.



Frische Kokosnuss:
Frische Kokosnüsse gibt es in Vietnam an jeder Ecke. Sie sind total erfrischend und günstig und man kann am Ende noch das weiche Fruchtfleisch löffeln. Es gibt verschiedene Kokosnusssorten, die sich in der Größe und der Süße unterscheiden. Frische Kokosnüsse werden auch unterschiedlich serviert. Entweder als ganze Frucht (wie die braunen Nüsse im unteren Bild), oder wo die Schale schon entfernt wurde. Meistens sind die Sorten, wo die Schale schon entfernt wurde, meist besser. Sie sind größer und haben mehr Flüssigkeit enthalten. Bei den ganzen Kokosnüssen wird die Schale drangelassen, damit man nicht so gut erkennen kann, dass die Nuss innendrin eigentlich kleiner ist. Aber beide Sorten werden gekühlt serviert, was total lecker ist!

Es gibt außerdem noch eine besondere Spezialität, gegrillter Kokosnusssaft. Die ganzen Kokosnüsse werden über offenen Feuer gegrillt. Danach wir die Kokosnuss gekühlt serviert. Ich habe diese Spezialität zwar noch nicht probiert, aber da der Saft sozusagen von innen gekocht wurde, schmeckt er eventuell karamelliger oder rauchiger. Stell ich mir auch interessant vor.

Dann gibt es auch noch Wasserkokosnüsse (unteres Foto). Bei dieser Sorte sehen die Nüsse, komplett anders aus. Wie im unteren Bild zu sehen bestehen die Nüsse aus vielen kleinen "Zesten" und bilden zusammen einen Ball. Gegessen wird das Fruchtfleisch in den einzelnen Zesten. Als Getränk wird das Fruchtfleisch zusammen mit Zucker und Eiswürfeln serviert.



Kokosmilch-Getränke:
Es gibt auch viele Getränke, die mit der handelsüblichen Kokosmilch versetzt wurden. Diese gelten anhand ihrer Schwere in den meisten Fällen eher als Dessert und das nennt sich Chè. Die meisten Kokosmilch-Getränke haben verschiedene Toppings, die aus verschiedenen Jellys bestehen, Bohnen oder Nüssen. Die Konsistenz ist ähnlich, wie bei Bubble Tea.

Salzige Getränke:
Es klingt erstmal komisch, aber salzige Getränke können süchtig machen. Es ist Gewöhnungsache, aber probiert es mal gerne aus. Die Getränke sind meistens eine Mischung aus salzig, süß und sauer. Klassische salzige Getränke sind z.B. Salzzitronen. Um Salzzitronen herzustellen muss man ein großes Glas nehmen, es komplett mit Zitronen zu füllen und dann Salz darüberzustreuen. Dann wird der Deckel zugemacht und für eine recht lange Zeit gelagert. Das Salz entzieht den Zitronen ganz langsam ihre Flüssigkeit, sodass sie am Ende in einer natürlichen Zitronen-Salzlake schwimmen und so auch konserviert werden. Meistens schöpft man dann dieses Wasser ab und mischt es mit Zucker, Wasser und Crushed Ice.

Das rote Getränk im unteren Foto ist ein Salz-Pflaumen-Drink (xí muội). Diese Salzpflaumen werden in Wasser eingelegt. Dieses Wasser wird abgeschöpft und mit Zucker und Eiswürfel (und höchstwahrscheinlich Lebensmittelfarbe) serviert. Man kann diese Salzpflaumen auch als Snack knabbern oder daran lutschen. Sie sind ähnlich, wie japanische Umeboshi, sind aber nicht nur sauer und salzig, sondern auch noch süß und zusätzlich getrocknet. Man kann dieses Pflaumengetränk auch noch mit Zitrusfrüchten, wie Kumquat kombinieren.



Kühlende Erfrischungsgetränke:
Alle Getränke sollen erfrischen, aber es gibt Getränke, die haben eine besonders kühlende Eigenschaft. In der asiatischen Kultur gibt es eine Unterteilung des Essens nach dem Yin- und Yang-Prinzip. Bestimmte Dinge gelten als warm und bestimmte Lebensmittel als kalt. Kalte Lebensmittel sind z.B. Gurke, Orange, Apfel, Algen, Soja. Warme Lebensmittel sind Chili, Pfeffer, Sesamöl, Rind, Hühnchen, Schweinefleisch, Alkohol.

Für warme Tage gibt es ein Getränk, dass einen von innen kühlt und ich muss wirklich sagen, dass man es tatsächlich merkt. Es nennt sich "Nước Sâm Mát". Das Getränk besteht aus verschiedenen kühlenden Zutaten (getrocknete chinesische Äpfel, Goji-Beeren, Lotoskerne, verschiedene getrocknete Wurzeln), die zusammen gekocht werden. Das Wasser wird dann abgeseiht und dann gekühlt serviert. Manchmal wird das auch mit den Zutaten als Toppings (Lotuskerne, geschnittene Algen, Litchis, getrocknete Long-An oder Kokosfleisch) serviert.

Der Geschmack ist irgendwie ganz weich, süßlich, aber nicht so frisch-süß, sondern getrocknet-süß. Ich kann es nicht anders beschreiben! ^^°


Bier:
Das Bier wird in Vietnam vor allem bei Festlichkeiten serviert. Und zwar immer mit einem riesigen Eiswürfel. Bekannte Biersorten sind z.B. Tiger-Bier, 333 oder das Saigon-Bier, aber es gibt noch viele andere Sorten aus Thailand und co. Auch Craft-Beer ist in Vietnam durch die verschiedenen Kultureinflüsse aus dem Westen und Japan zu haben.

Vietnamesisches Bier schmeckt sehr leicht, ist deswegen relativ gut bei der Hitze zu trinken. Es gibt auch einige Sorten, die total wässrig schmecken. Unser Favorit war meistens das Larue oder 333.



Kaffee:
Dieses Getränk hat eine besondere Stellung in Vietnam. Ich würde es sogar schon als Nationalgetränk bezeichnen. Vietnam gilt als zweitgrößtes Kaffee-Export-Land und demzufolge kennen sich Vietnamesen mit Kaffee aus und es gibt sehr viele unterschiedliche Kaffeespezialitäten. Der Klassische vietnamesische Kaffee wird super super stark getrunken und meistens auf Eis. Obwohl der Kaffee super stark ist, schmeckt er nicht sauer, sondern einfach nur kräftig und hat eine starke Karamellnote.

Eine weitere beliebte Variante ist Kaffee mit Milch. Man benutzt aber keine frische Kuhmilch, sondern gezuckerte Kondensmilch (ich glaub die hält sich einfach besser in der Hitze. Kuhmilch hat erst viel später in Vietnam Einzug genommen). Die Kombination unterstützt nochmal die Karamellnote besonders. Eine Variante wäre noch das selbe als Mix-Getränk. Also man mixt den Kaffee, Kondensmilch und Eiswürfel in einem Mixer. Aber ich mag die Eiswürfel-Variante lieber. :)

Dann gibt es noch viele besondere Kaffee-Varianten, wie Kokos-Kaffee. Dort hat man anstatt einem Milchschaum einen Schaum aus süßlicher Kokosmilch.

Egg-Coffee (siehe Fotos unten) ist ein vietnamesischer Milch-Kaffee mit einem Schaum aus Eigelb. Joghurt-Kaffee ist eine Variante, wo vietnamesischer Trink-Joghurt mit einem Schuss starkem Kaffee serviert wird.


Und zuletzt noch eher eine Nicht-Empfehlung:

Milch-Kaffee mit Matcha aus der Dose. Schmeckt mir leider gar nicht ^^°


Ich hoffe euch hat diese kleine Reise in die vietnamesische Getränke-Welt gefallen! Es folgen noch weitere Compilations, wie z.b. Nudelsuppen-Compilation :)

Auf dem Blog habe ich bereits einige leckere Getränke-Rezepte gepostet, probiert sie gerne aus:
- Yaourt Da, vietnamesischer süßer Trinkjoghurt
- Asian Bubble-Tee (Boba / Pearl Milk Tea)
- Grüner Avocado Shake / Smoothie mit Limette
- Calpis-Konzentrat / Calpico selber machen

Und hier noch meine letzten Vietnam-Posts:
Vegetarische/vegane Restaurants und Garküchen in Vietnam


Vielen Dank an Benni, Chris, Kathrin und Jo für die Verfügungstellung einiger Fotos.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...
 

Köstlich und Konsorten

Köstlich & Konsorten

Blog-Verzeichnisse

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blog Directory Asiatische Küche Web Directory Blog Top Liste - by TopBlogs.de foodfeed - Lebensmittel Blog Button
Food & Drink Blogs
Blog Directory Top Food-Blogs Paperblog

Copyright © 2009 Bento Lunch Blog All rights reserved. DATENSCHUTZ und IMPRESSUM
Converted To Blogger Template by Anshul Theme By- WooThemes