Lucky Peach Food Magazin von David Chang


Heute stelle ich euch mal was anderes vor, nämlich ein Food Magazin und zwar nicht irgend eines, sondern Lucky Peach! :) Lucky Peach ist ein englischsprachiges Magazin, welches 4 mal im Jahr erscheint. Jeweils eine Ausgabe pro Jahreszeit. Entwickelt wurde das Magazin von David Chang einem sehr bekannten amerikanischen Koch (mit koreanischen Wurzeln) und Besitzer der Momofuku-Restaurantreihe in den Staaten, welche sich auch mit Michelin-Sternen schmücken können.

Das erste Restaurant, welches David Chang als erstes eröffnete war die Momofuku Noodle Bar. Das Wort "Momofuku" kommt aus dem japanischen und bedeutet Glückpfirsich, also Lucky Peach! ^^ Allerdings hat er sein Restaurant vor allem nach dem Erfinder von Instant Ramen genannt haben: Momofuku Ando. Ein perfekter Name für eine Nudelbar! :D

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Lucky Peach ist also die Magazinreihe von David Chang. Das Magazin ist genauso kreativ wie er und bearbeitet die verschiedensten Themen aus der Foodwelt. Jede Ausgabe widmet sich einem Überthema. Ich habe die Ausgabe 15 (Thema Pflanzen), 16 (Thema Fantasy) und 17 (Thema Frühstück). Es ist kein typisches billiges Koch-Magazin, wie wir es kennen, sondern beinhaltet viel mehr Reportagen, Interviews, Berichte, Fotoreihen, Comics und andere Auseinandersetzungen rund um das Thema Food. Rezepte sind aber auch drin.

Und das Beste: Viele Themen und Rezepte haben einen asiatischen Twist. Erstens weil auch David Changs Küche sehr asiatisch inspiriert ist und zweitens weil nicht nur er, sondern viele der Autoren des Magazins Amerikaner asiatischer Abstammung sind. Und wir wissen alle, dass vor allem Asiaten besonders große Foodies sind. ;)

Hier einige Beispiele:

Die Magazine setzten sehr viel auf Illustration, was mir sehr gut gefällt. In einem Artikel geht es um verschiedene Speisen aus bekannten Fantasy-Romanen, wie z. B. der Herr der Ringe, Harry Potter oder Game of Thrones. Es wird analysiert, warum das Essen in Fantasygeschichten meist an deftiger englischer Hausmannskost angelehnt ist und nie abstrakt, wie eben Fantasyessen eigentlich sein müsste. Ein sehr interessanter Artikel und sehr empfehlenswert! :)


Hier ist ein Comic über 2 Vögel, die eine sehr große Liebe zu Pflanzen hegen. Sehr witzig gemacht!

Diese Fotoreihe zeigt sehr gut, wie kreativ man das Thema Food aufgreifen kann. In dieser Serie werden Gerichte nach bekannten Kunstgemälden gekocht und präsentiert. Es gibt kein Rezept dazu, sondern nur eine Beschreibung des Originalwerks und eine Begründung des Kochs, wieso er sich für eben diese Interpretation entschieden hat. Die Speisen gehören zur Fine Cuisine, welche sowieso kaum zuhause nachkochbar wären.


In der Ausgabe 15 gab es einige tolle Reportagen. Z.B. über einen amerikanischen Cowboy, der Hoshikaki (japanische getroknete Kaki) herstellt. Und darunter seht ihr eine Interviewreihe mit englischen Gemüsezüchtern , die regelmäßig an Riesengemüse-Wettbewerben teilnehmen. Habt ihr jemals so einen riesigen Kohl gesehen? o_O

Es gibt aber auch sehr ernste Reportagen z.B. über die Herstellung von Zucker. Die ganze Industrie und damit verbundender Ausbeutung, die dahinter steckt. Das Magazin behandelt also nicht nur Friede-Freude-Eierkuchen-Themen, sondern ist auch kritisch und schärft unser Bewusstsein z.B. beim Einkauf. Das finde ich besonders gut.


Und zu allerletzt ein Beispiel zu dem asiatischen Twist, den ich oben meinte. Hier werden 3 verschiedene Mapo-Tofu Varianten mit Rezepten gezeigt, miteinander verglichen und analysiert. So ein Thema, besonders in dieser Ausführlichkeit, findet man kaum in einem deutschen Kochmagazin.


Fazit:  
Wer durch und durch an foodrelevanten Themen interessiert ist, gerne auch mal über den Tellerrand schaut, sich inspirieren lassen möchte und auch mal kritische Themen aus der Foodwelt vertragen kann, dem kann ich Lucky Peach nur empfehlen! Es ist rundum ein gelungenes Magazin mit kaum Werbung drin und sonstigen, für mich eher nervigen, Produktempfehlungen. Einziger Nachteil: man muss Englisch können.

Bestellt habe ich meine Exemplare über amazon, was  mir zunächst als einfachster Weg erschien. Da ich mich bis jetzt noch nicht über Einkaufen oder Bestellen von Produkten aus Amerika beschäftigt habe. Es gibt einen Lucky Peach Store, aber sofern ich gesehen hab, kostet der Versand nach Deutschland über 20$...




Rezept: Brokkoli-Parmesan-Mandel-Bällchen


Diese leckeren Brokkoli-Parmesan-Bällchen schmecken mir besonders kalt sehr gut, weshalb sie sich perfekt für eine Bentobox eignen. Man findet das Rezept auf vielen verschiedenen Blogs. Sie sind beliebt, weil sich lowcarb sind, aber ich mag sie vor allem, weil sie lecker sind! :) Am liebsten esse ich sie mit Süßsauersoße! ^_^

Zutaten:
500g Brokkoli
100g Parmesan
100g gemahlene Mandeln
1 Ei
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
Petersilie, fein gehackt
1 EL Zitronensaft
Abrieb einer halben Zitrone (optional)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Schritt1: Brokkoli putzen und in Röschchen schneiden, in Salzwasser weich kochen. Man kann auch Tiefkühlbrokkoli nehmen.
Schritt2: Den gekochten Brokkoli in ein Sieb schütten und abkühlen lassen. Dann mit einem Messer oder einem Mixer fein hacken. Wenn ihr den Brokkoli lang genug gegart habt, könntet ihr ihn auch versuchen mit einem Kartoffelstampfer zu zerdrücken.
Schritt3: Nun alle anderen Zutaten hinzugeben, vermengen und gut abschmecken.
Schritt4: Die Masse in Bällchen formen und im Backofen golden backen. FERTIG!


Es gibt Rezepte, in denen der Brokkoli gar nicht gekocht wird sondern einfach roh in einer Küchenmaschine fein zerhackt und mit dem Rest vermischt wird. Die Bällchen kann man vor dem Backen nochmal in Paniermehl oder gehackten Mandeln wälzen. Und statt Mandeln kann man auch eine Mischung aus anderen Nüssen verwenden, wie z.B. Haselnüsse oder Cashewkerne. Gibt man der Masse noch etwas Mehl zur Bindung hinzu, kann man sie bestimmt auch in einer Pfanne mit Öl ausbacken, ohne dass sie zerfallen.


Vegetarische/vegane Restaurants und Garküchen in Vietnam


Mein Vietnam-Urlaub liegt schon etwas zurück, dennoch komm ich nicht umhin, euch einige meiner Erlebnisse, Fotos und Tipps zu teilen. Über instagram, hatte ich regelmäßig von meinen Foodtrips und anderen Erlebnissen berichtet. Hier gibt's aber vieles nochmal genauer. :)

Beginnen wollte ich mit dem Vegetarier-/Veganer-Guide.

Zu glauben, dass man es in Asien generell sehr einfach als Vegetarier oder Veganer hat, stimmt nicht. Fleisch oder Fisch ist hier überall gegenwärtig. Abgesehen von den offensichtlichen Fleischgerichten verstecken sich fleischhaltige Sachen in Form von Hackfleisch, Brühe und Fischsoße. Sogar einfaches gebratenes Gemüse oder Omelett wird gern mit Fischsoße gewürzt. Es ist aber durchaus möglich sich gut, sogar sehr gut, vegetarisch oder vegan zu ernähren. Allerdings muss man einige Dinge wissen.

Vegetarier haben es generell einfacher als Veganer. Viele Vietnamesen sind Buddhisten und diese Essen zu bestimmten Feiertagen oder regelmäßig kein Fleisch und verzichten auch komplett auf Fischsoße in ihrem Essen. Allerdings wird Ei und auch Joghurt oder Milch verzehrt, weshalb die Speisen nicht immer vegan, sondern vegetarisch sind.


Das Wort "chay" bedeutet vegetarisch und man wird sofort verstanden. Ein eigenes Wort für vegan gibt es meines Wissens nicht. Man müsste also immer dazu sagen, dass man auch kein Ei, Honig oder Milchprodukte essen möchte.

Aber nur, weil Ei und Milchprodukte auf dem Speiseplan von vietnamesischen Vegetariern stehen, heißt es nicht, dass jedes Gericht diese Zutaten enthält. Im Gegenteil, vieles ist vegan. Das gilt allerdings nur bei Vietnamesen, die regelmäßig vegetarisch essen oder Restaurants, die sich auf vegetarische Küche spezialisiert haben. Viele Menschen (meine eigene Verwandschaft) fühlen sich überfordert, wenn man sagt man isst kein Fleisch. Meiner Tante z.B. ist nichts anderes eingefallen, als gedämpfter Blumenkohl mit Sojasoße.

In normalen Restaurants, bei Streetfoodständen ist man auch nicht so kreativ. Die vegetarische Option in allermeisten Fällen ist Ei und, wenn man Glück hat, Tofu und ansonsten noch Käse (vor allem Schmelzkäse). Ei in den unterschiedlichsten Zuständen als Omelett, Spiegelei oder hartgekocht. Das wird dann mit Brot, Reis oder Nudeln serviert. Und Tofu entweder einfach nur frittiert, als Zitronengras-Tofu oder in einer Suppe. Statt Fischsoße wird dann mit Sojasoße gewürzt. Als Beilage gibts oft gebratenes, gekochtes oder gedämpftes Gemüse. Klar, das kann auch lecker sein, aber abwechlsungreich ist es nicht.



Ich war während meines Trips in 4 verschiedenen rein vegetarischen Restaurants.
Zwei relativ bodenständige Restaurants, ein gehobeneres Restaurant und ein Essen direkt aus einem buddhistischen Tempel.

"Com Chay", so nennen sich solche bodenständigen Restaurants oder Garküchen. Das Wort heißt übersetzt "Vegetarischer Reis". Das Wort Reis (Com) steht aber auch stellvertretend für das alltägliche Essen, welches man zuhause mit seiner Familie zusammen mit Reis isst.

Im ersten Restaurant gab es keine Karte zum bestellen. Man ging damit einfach an die Theke, auf der ganz viele verschieden zubereitete Gerichte aufgereiht waren. Dann wird ein Teller mit frisch gekochtem Reis gefüllt und man konnte auf jedes Gericht zeigen, auf welches man Lust hatte. Es wird soviel drauf getan, bis man stopp sagt. Eine normale Portion (wie auf dem Foto links) kostet 20.000 VND, das sind nicht mal 1€ (25.000VND = 1€). Eine größere Portion (die zwei anderen Teller) kostet 30.000VND, also etwas mehr als 1€.

Dann gibts noch ein paar weitere Beilagen wie z.B. Sommerrollen oder Banh Bao (gefüllte Dämpfbrötchen), die man sich noch dazu bestellen konnte.

Unsere Teller waren vollgepackt mit verschiedensten Leckereien. Seitanrollen in pikanter Soße, gebratenes Gemüse (Wasserspinat) mit Knoblauch, gebratene Aubergine, knusprige Frühlingsrollen und Wantan, sowie auch süßsauer eingelegtes Gemüse. Super lecker, sättigend und günstig.

Der einzige Nachteil bei solchen einfachen Restaurants: Die Speisen werden nicht frisch zubereitet und sind (abgesehen vom Reis) nicht immer heiß, sondern oft nur noch lauwarm. Solche Restaurants werden von einfachen Leuten, Studenten und Arbeitern genutzt. Diese Art Restaurant gibt es auch als nicht-vegetarische Version sehr oft in Vietnam.

 

Das zweite Restaurant war ein wenig größer und es gab, neben der oben beschriebenen Theke (hier kostet ein typisches "Teller-Gericht" sogar nur 15.000 VND), auch eine Karte zum Bestellen. Wir waren zu fünft und entschieden uns a la carte zu bestellen.


Es gab vegetarische Banh Bao, also gefüllte Damfbrötchen. Normalerweise kann man diese Brötchen nur mit Fleischfüllung oder als süße Variante kaufen. In diesem Restaurants gabs das Brötchen pikant mit Karotten, Morcheln und Kolrabi. Das typische vietnamesische Crepe "Banh Xeo" gab es dort auch als vegetarische Version (17.000VND für 2Stück). Der Crepe (der Teig enthält nur Mehl, Kurkuma und Kokosmilch) ist an sich sogar vegan, wenn man ihn ohne Fleisch und Garnelenfüllung bestellt. Allerdings ist der dazu gereichte Dip auf Fischsoßenbasis. In diesem vegetarischen Restaurant gabs das Crepe gefüllt mit Mungobohnensprossen, Tofu und man bekommt einen veganen Dip.


Weitere bekannte Zutaten in der vegetarischen Küche in Vietnam sind Pilze in getrocknetem und frischen Zustand. Es gibt viele verschieden Pilzsorten, die eine fleischähnliche Textur haben. Der Austernpilz gehört auch dazu. Hier seht ihr Austernpilz in einer Panko-Panade (als Veganer würde ich bei allen Panaden allerdigns nachfragen, ob darin Ei enthalten ist). Darunter seht ihr den Klassiker überhaupt unter den Tofugerichten für Vegetarier. Tofu gebraten in Zitronengras. Oftmals in Kombination mit Currypulver und Kokosmilch. Zitronengrastofu ist auch in Deutschland in vielen Restaurants die vegetarische Option. Das Gericht schmeckt ja auch ziemlich lecker! ^^


Ja und jetzt kommen wir zu den etwas exotischeren vegetarischen Gerichten. Ähnlich wie hier, gibt es auch in Vietnam Fleischersatz bzw. fleischähnliche Zutaten. Es gibt Würstchen, Fleisch und Fischimitate. Hier seht ihr vegetarisches Thunfsichsteak in pikanter Pfeffersoße. Das Steak besteht hauptsächlich aus Seitan. Die "Fischhaut" ist nichts anders als Nori. Wir waren fasziniert von der Ähnlichkeit zum Original! Den Geschmack enthält das Gericht natürlich vor allem von der Soße, die ähnlich gewürzt ist, wie beim Fischgericht. Das Seitansteak an sich schmeckt eher neutral, durch das Nori aber schon etwas nach Meer.

Dann probierten wir noch den vegetarischen Schweinebauch. Das war wirklich das Highlight! Die "Schweinebauchstückchen" waren super lecker gewürzt und waren teilweise zäh (wie Fleisch) und teilweise knusprig (wie die Kruste). Es war eine Mischung aus Seitan, Soja und Teig (sowas wie Bierteig), welches man im rohen Zustand irgendwie abwechselnd aufeinander gelegt, später in Stücke geschnitten und dann frittiert hat.

Das Essen war reichlich und sehr günstig. Das komplette Restaurant wird von ehrenamtlichen Jugendlichen und Studenten betrieben. Die Einnahmen dienen dazu da, um das Restaurant am Laufen zu halten. Der Rest wird für Bedürftige gespendet. Wir fanden das wirklich sehr sehr cool. Das Restaurant liegt in Nha Trang, einer bekannten Touristenstadt in Vietnam. Die Studenten dort sprechen auch englisch, weshalb das Restaurant viele ausländische Touristen hat.


Bei dem gehobeneren Restaurant gab es nicht so viele Fleischimitate, dafür bemühte man sich viele Speisen mit natürlichen Zutaten zuzubereiten, die aber trotzdem nicht alltäglch sind. Ihr findet die Adresse des Restaurants hier.

Hier hatten wir einen Bratreis mit Algen (es schmeckt ein wenig wie geröstetes Nori und Yaki-Onigiri zusammen ^^). Die Bällchen waren pikant gewürzt, mit Tofu gefüllt und mit Puffreis paniert und frittiert. Und dazu gabs ne große herzhafte Suppe mit Gemüse, Tofu und Austernpilzen. Alles war sehr lecker, aber im Vergleich etwas teurer (jedes Gericht zwischen 30.000 bis 50.000VND, also ungefähr 2€)!


Und schließlich noch ein Foto von meinem Tempelessen. Wenn man einen buddhistischen Tempel zu einem Festtag besucht gibt es auch ein großes Festessen. Dieses wird von den freiwilligen Gläubigen komplett kostenlos organisiert und serviert. Man muss nichts zahlen und kann soviel essen, wie man möchte. Es gibt nicht so viel Auswahl (in unserem Fall gab es vegetarische Pho-Nudelsuppe mit Gemüseinlage, frittierter Tofuhaut und frittierten Teigstückchen). Wenn man mag, kann man dem Tempel etwas Geld spenden. In der Nähe von den meisten Tempeln gibt es aber auch vegetarische Restaurants, wo man ganz normal essen und bezahlen kann. Tempel sind also immer eine gute Adresse, wenn man vegetarisch essen möchte.

Achja, wenn ihr euch in der Stadt nicht auskennt und auch keine Verwandschaft habt, fragt einfach einen Taxifahrer oder eurem Hotelportier nach einem vegetarischen Restaurant "Quan Com Chay" oder "Nha Hang Chay". Wenn ihr unbedingt vietnamesisch essen wollt, betont dies in eurer Frage, denn sonst zeigen euch die meisten nur westliche/hippe Läden, die entweder langweilig unauthentisch oder urteuer sind.


Ich hoffe euch hat diese kleine Reise gefallen und ihr konntet auch ein wenig Inspiration für eure nächsten vegetarischen Gerichte finden! :) Was für Erfahrungen habt ihr in Vietnam gemacht?




CHI.NOOs Chicken & Noodles - koreanischer Imbiss, Köln


Vor einigen Tagen war ich kurzfristig in Köln. Ich hatte leider keine Zeit vorher zu recherchieren, was die Stadt kulinarisch zu bieten hatte, also hab ich unterwegs übers Handy noch versucht ein paar Interessante Läden zu googeln. Dabei wurde mir öfters das Chi.Noos (fast schon als Geheimtipp) vorgeschlagen. Einen koreanischen Imbiss. Günstig, mit vegetarischen Alternativen und mal was anderes, als die üblichen chinesischen Gerichte dachte ich mir. Also stattete ich dem Restaurant einen Besuch ab.

Das Chi.Noos liegt Chlodwigplatz 9 direkt am Kreisverkehr und ist sehr einfach mit der gleichnamigen Ubahn zu erreichen.

Es gab gebratene Nudeln und als Spezialität Fried Chicken. Also paniertes Hühnchen koreanischer Art (ich denke ähnlich, wie Karaage in Japan), welches aber nochmal in einer Soße der Wahl gewälzt wird. Leider ist das nichts für Vegetarier, aber ich kann mir trotzdem sehr gut vorstellen, dass das ziemlich lecker schmeckt und sich stark von dem chinesischen paniertem Hühnchen unterscheidet, da es normalerweise vorher auch noch mariniert wird und die Panade eine andere ist.

Außerdem gab es noch einen koreanischen Eintopf mit Reis oder Nudeln (Dalk Tori Tang, 5,90€), eine Rindfleischsuppe mit Reis (Yukgaijang, 8,50€), mariniertes gebratenes Rindfleisch mit Reis und Beilagen (Bulgogi 8,60€) und Bibimbap ein Reisgericht mit verschiedenem Gemüse und Hühnerfleisch für 7,90€. Also alles Speisen, die man eindeutig als koreanisch bezeichnen kann. Die Preise sind allesamt in Ordnung finde ich.

Wir bestellten uns ein vegetarisches Bibimbap (5,90€) und vegetarische Mandu (koreanische Maultaschen, 2,50€). Das Bibimbap beinhaltete Reis, verschiedene Gemüse (frisch und eingelegt), Omelettstreifen, sowie eine scharfe Soße. Das alles wird dann gut gemischt und dann gegessen. :) Ich fands sehr lecker! Frisch gemacht und für den Preis echt top! Das Gericht wurde lauwarm/fast schon kalt serviert. Das ist aber nicht unüblich, denn man kann es kalt und warm essen. In Restaurants gibt's meist die warme Bibimbap-Version. Das wird dann in einer heißen Steinschale serviert. Ist halt spektakulärer, weil es zischt und brutzelt und macht mehr her (kostet dann aber meist auch mehr und die schärfe kommt noch besser zur Geltung ^^).

Als kleine Warnung: Wer zu einem Koreaner geht, muss damit rechnen, dass die Speisen scharf sind. Also besser alle Soßen vorher testen, bevor man sie übers Essen kippt oder auch bei der Bedienung nachfragen, ob es ein Gericht auch mit weniger Schärfe gibt. Meine Begleitung hat die Schärfe der Soße unterschätzt (die erst später eintritt) XD und am Ende durfte ich den Rest aufessen, weil er nicht mehr konnte und kurz vorm Kollaps war... Ich hab ihn vorgewarnt, aber er wollte es ja nicht hören... ^^°

Weitere vegetarische Alternativen sind Bratnudeln mit Tofu und frische Gemüserollen (Glücksrollen).


Fazit:
Das Chi.Noos ist ein kleiner, feiner Imbiss bei dem viele Sachen noch selbst gemacht sind. Die Soßen z.B. sind hausgemacht und die Panade beinhalten keine Zusatzstoffe und Weizenmehl (ich denke es wird Reismehl oder Reisstärke verwendet). Sprich sie sollten glutenfrei sein. Die Mandu sind höchstwarscheinlich TK-Ware, aber dafür werden die Glücksrollen frisch für einen gerollt und das eingelegte Gemüse (Kimchi) sieht auch hausgemacht aus.

Die Speisekarte bietet viel Abwechslung, da es auch immer wieder mal neue Gerichte zum Probieren gibt. Aktuelles sieht man auf deren Facebook-Seite. Viele Speisen enhalten auch mehr Gemüse (Bibimbap, Gemüserollen, Bulgogi) und triefen nicht andauernd vor fett. Das Preis-Leistungsverhältnis ist mehr als in Ordnung. Wenn man ein Menü nimmt (zwischen 8,50€ udn 6,50€) bekommt man sogar noch ein 0,5er Getränk dazu. Sehr schade ist nur, dass Vegetarier weitaus weniger Auswahl haben, aber verhungern wird man nicht.:)

Ich persönlich würde auf jeden Fall öfters hingehen, wenn ich nachts in der Stadt rumlaufe und auf einmal Hunger verspüre. Der Imbiss hat meist bis 24Uhr geöffnet! Natürlich weiß ich nicht, ob es in Köln noch was besseres dieser Art gibt. Aber in Nürnberg z.b. gibt es so einen koreanischen Imbiss noch nicht und deswegen find ich es mal was anders und kann ihn empfehlen! :)

Gibt's ein paar Kölner unter euch? Wie findet ihr den Laden und könnt ihr noch weitere Restaurants und Imbisse (Japanisch, Koreanisch) empfehlen? Würde mich sehr interessieren! :D



Fun: Schachbrettapfel mal anders von tomo

Ihr alle kennt ja Schachbrettäpfel, die man in vielen Bentos findet. Ich persönlich liebe Schachbrettäpfel, weil sie ein richtig guter Blickfang sind und die Bentobox um einiges aufwerten. Dass man noch viele andere Muster in einen Apfel schnitzen kann beweist tomo vom instagram-account "tomo_like_it". Japaner können allem noch eins drauf setzen XD.





Dieses Muster ist ein Favorit! ^^ Ich mag diese kurvigen Flächen, aber man benötigt schon etwas mehr Fingerspitzengefühl, um das hinzubekommen. ^^°



Und so werden die Muster gemacht: 

4コマバトン。 * * 食べちゃいたいくらいにかわゆい♡やっちん(@yacchin_1204)♡からの4コマバトンです。 * 何の4コマかの指定が特に無いのかな?と勝手に思い込み、りんごアート下書きの4コマにしてみました。 * ①下書きの、下書き。絵は普通に下手です😅 ②ラップに下書き。油性ペンでね。 ③りんごにラップを当てて、まち針でプチプチと跡をつけていきます。ここ、丁寧に! ④跡がついてるの、見えますかね? * で、これを彫ったのが、次のpicになります😊 * * #4コマバトン#4コマ#バトン#お絵描き#イラスト#ヘタクソ#ビミョー#プーさん#ピグレット#ディズニー#りんご#🍎#下絵#下書き#drawing#draw#doodle#draft#illustration#artwork#appleart#apple#pooh#piglet#winniethepooh#disny#foodart#kawaii#cute
Ein von tomo (@tomo_like_it) gepostetes Foto am




Mein Bento-Daisuki Weihnachtswichtelpaket 2015


Letztes Jahr an Weihnachten hatte ich wieder bei der Weihnachtswichtelaktion vom Bento-Daisuki-Forum mitgemacht. Hier will ich euch nochmal den Inhalt meines Wichtelpaketes zeigen, welches ich von meiner Wichtelmama Alory bekommen hab.

Ich habe das Paket früher bekommen, aber es die ganze Zeit aufgehoben, um es pünktlich zur Bescherung zusammen mit den anderen Geschenken zu öffnen und es war richtig richtig toll!! *_* An dieser Stelle nochmal vielen vielen Dank an Alory! Du hast meinen Geschmack vollends getroffen!

In meinem Paket waren enthalten:
- verschiedene japanische Süßigkeiten und Snacks
- ein Furoshiki
- selbstgemachtes Furikake
- selbstgebastelte Schlüsselanhänger und Glückskekse aus Filz (mit Spruch)
- ein japanisches Windglöckchen (Furin)
- selbstgemachte Seife mit Zitronengrasduft
- Strohsterne udn eine Karte
- Gudetama-Sticker

Das Furikake ist übrigens schon fast aufgefuttert! Schmeckt sehr lecker nach Brokkoli, Sojasoße und Sesam. Die Snacks natürlich auch XD und der Onigirischlüsselanhänger schmückt jetzt meinen Schlüsselbund, welches ich immer mit mir trage! :) Das Furin wartet darauf, dass es endlich Sommer wird und die Seife wird eingesetzt, sobald unsere alte augebraucht ist! ^^ Hach und ich liebe die Gudetama-Sticker! *_*


Um an so einer Wichtelaktion teilnehmen zu können, müsst ihr aktives Mitglied im Bento-Daisuki-Forum sein. Es gibt auch noch viele weitere Aktionen und man kann bei Forentreffen dabei sein. Also schaut doch mal vorbei! :)


So sah übrigens das Paket aus, welches ich für die leibe Jule gepackt hab! :)





Feinkost Mikado Japanischer Supermarkt/Lebensmittel, München


Wer mal zufällig nach München kommt, sollte unbedingt mal einen Besucht bei Feinkost Mikado machen. Der Laden gilt (zumindest sagen sie auf ihrer Webseite es von sich selbst) als größter japanischer Lebensmittelladen in München.

Das Coole: Er liegt in der selben Straße (Baderstraße 12 in 80469 München), wie der Item Shop und somit kann man beides gut verbinden. :D


Im Laden selbst fühlt man sich fast direkt nach Japan versetzt. Der Raum ist vollgestopft mit unterschiedlichen Produkten, etwas chaotisch, aber trotzden nicht unordentlich. Der Laden lässt keine Wünsche offen, nahezu alles, was ich sonst nur in Online-Asiashops aus Düsseldorf besorgen konnte, fand ich bei Feinkost Mikado. Und es gab noch viel mehr zu entdecken!


Es gibt Geschirr, Bentoboxen, Kochutensilien, Snacks, Nudeln, Soßen und auch frische Produkte aus der Kühlung und dem Gefrierfach (so viele leckere Eissorten und Mochi! *_*). Alle Produkte sind japanisch, ich jedenfalls habe auf dem ersten Blick keine chinesischen oder koreanischen Produkte entdecken können. Die Preise sind deshalb nicht ganz billig, aber bei japanischen Produkten ist das allgemein selten.


Ich liebe das Snackregal! :3 Bei dem ganzen tollen Verpackungsdesign findet sich bestimmt auch das eine oder andere Geschenk! :D Caramel Corn, niedliche Mumin-Kekse und Kumamon-Ramen!


Fazit: Ich finde den Laden echt super und er ist immer einen Besuch wert! Man findet dort so viele, sonst eher seltene, Zutaten und falls doch was fehlt, kann man bestimmt mal nachfragen. Auf der Webseite kann man noch mehr Fotos vom Laden sehen. Die Preise sind schon ziemlich hoch, aber ich würde sagen, sie sind noch im Rahmen.

War jemand von euch schon bei Mikado Feinkost? Wie findet ihr den Laden? :) Ich will alles wissen! ;D




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